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03.12.2005 Hadamar – die historische Fürstenstadt

 

Von Hans Beresko

 

Hadamar. Die historische Fürstenstadt Hadamar liegt zwischen Lahntal und Westerwald. Noch heute erinnert die ehemalige Residenz auf sympathische Weise an die ruhmreiche Vergangenheit der Fürsten von Nassau-Hadamar. Eine prächtige Renaissance-Schlossanlage ist Mittelpunkt der Fürstenstadt, die in reizvoller Landschaft am Elbbachufer liegt.

 

In Hadamar zeigt sich, dass man historisches Erbe erhält und mit den baulichen Ansprüchen der heutigen Zeit in Einklang bringt. Baulich-historische Vielfalt auf gut überschaubarem Raum bestimmen den Charakter des Stadtbildes In der Kernstadt und den Stadtteilen Niederhadamar, Nieder- und Oberzeuzheim, Ober- und Niederweyer sowie Faulbach leben rund 13 000 Einwohner. Die Stadtteile, mit ihrem teils noch dörflichen Charakter behaupten ihre Position als individuelle Lebens- und Wohnbereiche. Mehr als 150 Vereine und Institutionen sorgen für ein Kultur- und Sport-Angebot, das praktisch keine Wünsche offen lässt. Ansprechende Konzerte, Theateraufführungen, Stadtfeste, Ausstellungen und ein bunter Kranz ländlicher Feste beleben die lokale Kulturszene.

 

Die Stadt hat eine große und reiche Vergangenheit. Der Ortsname Hadamar wird schon in einer Urkunde der Karolingerzeit 832 erwähnt. Zu Beginn des 14. Jahrhunderts wird Hadamar Residenz der Fürsten Nassau-Hadamar und erhält 1324 die Stadtrechte. Markant erhebt sich das ehemalige bischöfliche Konvikt über der Stadt. In dem burgähnlichen Bau im Windsor-Stil geben heute die Limburger Domsingknaben den Ton an. Stadtprägend ist das eindrucksvolle Renaissanceschloss. Der großzügige, im Kern noch spätgotische Bau mit evangelischer Schlosskirche (1629) war der Sitz der Fürsten von Nassau-Hadamar und zeigt sich heute im einheitlichen, niederländischen Renaissance-Stil. Von höfischer Pracht zeugen noch die Stuckdecken des Schloss-Fürstensaales, in dem heute Konzerte, Ausstellungen und im zunehmenden Maße private Veranstaltungen, vor allem Hochzeiten, Familienfeiern und Firmen-Events stattfinden.

 

Mit aufwendigen Restaurierungen der historischen Fürstenwohnung zu einem Glasmuseum, das in absehbarer Zeit eröffnet wird, hat die Stadt einen zusätzlichen Anziehungspunkt geschaffen. In den Sommermonaten wird der Schlosshof zum Podium traditioneller Stadtfeste. Ein Museum besonderer Art finden Bewunderer der Scherenschnitt- und Silhouettenkunst im südlichen Seitenflügel des Schlosses. Die große Sammlung des weltbekannten Scherenschnitt-Künstlers Prof. Ernst Moritz Engert, der ebenso ein Bürger der Stadt war wie der Maler und Sozialreformer Karl Wilhelm Diefenbach, der einen eindrucksvollen 68 Meter langen Fries im Jugendstil «Per aspera ad astra» schuf (Veröffentlicht in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom gestrigen 2. Dezember 2005), sind Ausstellungsschwerpunkte des Stadt-Museums. Heiratswillige bevorzugen für ihre Trauung auch gerne das historische Ambiente im Säulensaal des Museums.

 

«Friede dem Eintretenden – ein Gruß dem Scheidenden», mehr gastfreundliche Symbolik kann das reich verzierte Portal des neu renovierten mittelalterlichen Rathauses wohl nicht ausdrücken! Großzügig angelegte Marktplätze umgeben von schmucken Fachwerkhäusern mit reich verziertem Fassadengewand prägen den Stadtkern. Von der Gotik bis zum Barock spannt sich der architektonische Bogen, der die Stadt so charakter- und reizvoll macht. Als Beispiele stehen dafür die gotische Liebfrauenkirche( 14./15.Jh.), ein Kleinod von ungewöhnlicher Schönheit und unschätzbarem Wert mit kostbarer, barocker Ausstattung sowie die Stadtpfarrkirche St.Johannes-Nepomuk – die ehemalige Klosterkirche der Jesuiten –, in deren Mauern sich barocker Reichtum prachtvoll entfaltet. Künstler von nationalem Ruf – mit den Namen J. Neudecker, Martin Volck und Joh. T. Thüringer – prägten den weithin bekannten Stil der Hadamarer Bildhauerschule barocker Altarkunst.

 

Jährlich zur Weihnachtszeit strömen Tausende Besucher zu einer besonderen Attraktion: Die Krippenausstellung von Pfarrer Dieter Lippert, mit über 400 Darstellungen, präsentiert im Kellergewölbe des früheren Franziskaner-Klosters, und erstmals auch im gegenüberliegenden Jesuitenkolleg.

 

Ein breites Spektrum umfasst das Bildungswesen der Stadt. Neben den fünf Grundschulen ist die Fürst-Johann-Ludwig-Schule mit gymnasialer Oberstufe und über 2000 Schülerinnen und Schülern die zweitgrößte ihrer Art in Hessen. Über die Grenzen Deutschlands hinaus hat sich in Hadamar eine der renommiertesten Glasfachschulen für Auszubildende der dekorativen und künstlerischen Gestaltung mit Glas etabliert. Besichtigungen und Führungen in den Werkstattbetrieben sind für Gruppen nach vorheriger Vereinbarung möglich. Exponate, die bisher in temporären Ausstellungen gezeigt wurden, können künftig im Glasmuseum bewundert werden. Das Bildungsangebot schließt auch die Ausbildung der Limburger Domsingknaben, das Referat für Kirchenmusik im Konvikt und die Internationale Jugendbegegnungs- und Bildungsstätte Hadamar mit ein. Das St.-Anna-Krankenhaus als Teil der St.-Vincenz GGmbH deckt neben vielen niedergelassenen Ärzten den medizinischen Bedarf weit über Hadamar hinaus, ebenso das Zentrum für Soziale Psychiatrie.

 

Fast in allen Stadtteilen stehen noch städtische Bauplätze, vorwiegend für junge Familien, zu attraktiven Preisen zur Verfügung. Das neue Gewerbegebiet in Oberweyer bietet Flächen in hervorragender Anbindung an die überörtlichen Verkehrsadern A45 und A3. Abgerundet wird das Angebot in der Stadt durch eine Vielzahl von Fachgeschäften des Einzelhandels und im Dienstleistungsbereich, bei denen, wie auch bei den Handwerksbetrieben, Kundenbindung und Service noch einen hohen Stellenwert haben. Zu den beliebtesten Fotomotiven der Stadt gehört der zauberhafte Rosengarten. In den Sommermonaten ist die Anlage auf dem Herzenberg ein Anziehungspunkt für Tausende von Besuchern. Die vorteilhafte Lage zwischen Westerwald und Lahntal macht Hadamar auch zu einem idealen Ausgangpunkt für Ausflüge zu erlebnisreichen Naturräumen. Wanderer erfreuen sich an der Ursprünglichkeit der Landschaft und Ziele wie zum Beispiel Reste einer keltischen Ringwallanlage auf dem Heidenhäuschen oder das erst kürzlich renovierte Steinkistengrab wecken die Phantasie. Den Reiz der schönen Landschaft entdecken Wanderer auf gut ausgeschilderten Rundwanderwegen durch das Hadamarer Land. Freizeitspaß findet man auch beim Radeln, Angeln, Reiten, Kegeln, beim Tennis, Segelfliegen, Sport-Schießen und im Freibad. Ob erlebnisreiche Tagestouren, erholsame Kurzurlaube oder schöne Ferientage, freundliche Gastgeber in Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen und auf dem Campingplatz sorgen für einen angenehmen Aufenthalt. Die Gastronomie hat in Hadamar viele gute Adressen. Selbst für ambitionierte Golfspieler wird in absehbarer Zeit ein qualitativ hochwertiger 18-Loch-Platz zur Verfügung stehen.

 

Hadamar hat gute Verkehrsanbindungen. Über die B 49 erreicht man in wenigen Minuten die Autobahn, auf der man sowohl mit den Wirtschaftsräumen Köln-Düsseldorf und Rhein-Main, dem Frankfurt Flughafen als auch mit den nahe gelegenen ICE -Bahnhöfen Limburg und Montabaur verbunden ist. Hadamar ist zusammen mit seinen Stadtteilen zu einer Stadt mit hohem Wohn- und Freizeitwert geworden. Gerade beim Weihnachtsmarkt an diesem Wochenende wird deutlich , welches wunderschöne Ambiente wir zu bieten haben. Ich lade Sie ein, sich bei einem Besuch in Hadamar von der Gastfreundschaft unserer Stadt zu überzeugen.




Quelle:  www.nnp.de (o.g. Datum)


 
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