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Sie befinden sich hier: Start >Unsere Schule >Presse >Schuljahr 2005/06 >10.10.05 „Welch nobles Konstantinopel“ >

01.10.2005 Michels Wiederwahl – aber für wie lange?

 

Elz. Zwischen Istanbul und Ohio (USA) lag Elz. So hatte es Dr. Holger Klein eingerichtet, durchreisender Byzanz-Experte, der eigens für den Elzer Geschichts- und Museumsverein einen Abstecher in seinen Heimatort gemacht hatte, um dort im historischen Rathaus einen Vortrag zu halten. Dafür unterbrach er seine Rückreise von osttürkischen Ausgrabungsstätten zu seinem Arbeitsplatz in Ohio, wo er seit 2004 als Direktor der Mittelalter-Abteilung des Cleveland Museums of Art tätig ist. Und sein Kommen wurde belohnt: Der geschichtsträchtige Raum war gefüllt mit Interessenten, die mehr erfahren wollten zum Thema «Byzanz – Metropole des Ostens».

 

Klein ist 1969 in Limburg geborenen, er wuchs zunächst in Elz, dann nach einem Umzug im Kindesalter in Hadamar auf, wo heute noch seine Eltern leben und wo er an der Fürst-Johann-Ludwig-Schule mit dem Abitur den Grundstein für seine außerordentliche Karriere legte. Sein Großvater Jakob Martin lebt als Ehrenbürger in Elz.

 

Istanbul mit heute knapp zehn Millionen Einwohnern wurde unter dem Namen Byzantion gegründet, hieß später Konstantinopel und wurde 1930 auf Veranlassung von Kemal Atatürk in Istanbul umbenannt. Klein begann seinen Vortrag mit der Gründungsgeschichte von Konstantinopel unter Kaiser Konstantin I., genannt der Große, von 306 bis 337 römischer Kaiser. Dieser verlegte seine Hauptresidenz in den Osten, in die alte griechische Stadt Byzanz (heute Istanbul), die er pompös aufbaute und 330 feierlich einweihte. Zunächst hieß die neue Hauptstadt Neu-Rom, wurde aber bald Konstantinopel genannt. Noch heute zeugen Bauten und Denkmäler aus dieser Zeit, über die Wallfahrer und Kreuzzugsteilnehmer in den höchsten Tönen schwärmten («Welch noble und schöne Stadt ist Konstantinopel. Wie viele Kirchen, Klöster und Paläste, erbaut mit wunderbarem Geschick»).

 

So ist es nun mal, wenn eine Stadt Gold und Silber anhäufen kann wie jene im 9. und 10. Jahrhundert nach dem Bildersturm. Seit der Auffindung des Passionskreuzes Christi in Jerusalem gehörten Reliquien des wahren Kreuzes zu den heilsgeschichtlich bedeutendsten Objekten der Christenheit. Damit ging Klein auf sein Buch «Byzanz, der Westen und das wahre Kreuz» ein. Die spannende Geschichte dieser Reliquie, in Byzanz und Abendland gleichermaßen verehrt, lasse sich dank erhaltener Quellen rekonstruieren, sagte der Wissenschaftler.

 

Kreuzreliquiare im Abendland, insbesondere die «Limburger Staurothek» (die NNP berichtete bereits), und die systematische Darlegung der Kult- und Rezeptionsgeschichte vom Ende des Bilderstreits bis ins frühe 13. Jahrhundert beendeten einen hervorragenden Vortrag, dem auch Dieter Eidt (Vorsitzender der Gemeindevertretung), der künftige Elzer Bürgermeister Horst Kaiser, Dekan a.D. Franz Gölzenleuchter und Weihbischof Gerhard Pieschl starken Applaus spendeten (Bürgermeister Winfried Schumacher war leider verhindert). Klein verewigte sich anschließend im Goldenen Buch der Gemeinde Elz. (bwe)




Quelle:  www.nnp.de (o.g. Datum)


 
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