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29.09.2005 „Lernen macht dort keinen Spaß“

 

Limburg. Man musste nur den Kopf heben, um sich beim NNP-Bürgerforum ein Bild vom teilweise maroden Zustand der Schulgebäude im Landkreis zu machen. Zumindest vom Zustand der Decke in der Turnhalle der Tilemannschule. Ein paar Platten seien ausgetauscht worden, das Dach sei aber immer noch undicht, sagte ein Lehrer. Und es gibt es weiteres Problem an der Tilemannschule: Viele Räume entsprächen den Sicherheitsbestimmungen nicht, zum Beispiel der Werkraum.

 

Und um bei den Mängeln der Tilemannschule zu bleiben: Petra Denzer-Munz, ehemalige Tilemannschülerin und Mutter eines Tilemannschülers, erinnerte daran, dass ihr schon vor 25 Jahren gesagt worden war, die Container auf dem Schafsberg seien ein Provisorium. «Es gibt sie noch immer.» Eine Schülerin berichtete vom Unterricht im Container: «Lernen macht dort keinen Spaß." Die Container würden nach Schimmel stinken und viele Schüler gingen mit Kopfweh nach Hause. «An vielen Schulen stehen Container. Und viele sind besser als die herkömmlichen Schulgebäude», sagte Landrat Dr. Manfred Fluck (SPD). Nach seinen Worten gibt viele Sünden aus der Vergangenheit. Früher sei oftmals nicht unbedingt so gebaut worden, wie auf den Baugenehmigungen vorgesehen, und deshalb seien jetzt vielerorts Brandschutzmaßnahmen dringend notwendig.

 

«Man muss Prioritäten setzen, wenn die Mittel eng sind», sagte Fluck. Der Kreis will 25 Millionen Euro Schulden machen, um drei Schulen zu sanieren und eine Turnhalle zu bauen. Der Brandschutz und die PCB-Sanierung seien jetzt vorrangig.

 

Viele Lehrer hätten ihre Gesundheit in mit PCB belasteten Schulen gelassen, und seien jetzt so krank, dass sie nicht in die Tilemanschule zur Diskussion kommen konnten, sagte der Umweltschützer Reimund Benack. Er berichtete von gemobbten Lehrern, verschwundenen Fragebögen und dem ungeheuren Druck, der auf die Schulleiter ausgeübt werde, das Thema PCB unter den Tisch zu kehren. Und es würden weiterhin Kinder und Lehrer in die verseuchten Schulen geschickt. Der Vater einer Schülerin der Fürst-Johann-Ludwig-Schule in Hadamar erinnerte daran, dass 1992 der Erlass kam, die Schulen zu sanieren. Aber er müsse seine Tochter weiterhin in eine Schule schicken, von der er wisse, das sie kontaminiert sei.

 

Zum Thema gefährdete Schulstandorte konnte die Kultusministerin Karin Wolff (CDU) am Dienstagabend nichts Endgültiges sagen. «Wir müssen zu vernünftigen Klassengrößen kommen», stellte sie freilich klar. Die Richtwerte für Klassengrößen seien nicht inhuman. Und für eine gerechtere Verteilung der Schüler gebe es mehrere Mittel. In erster Linie die Schülerlenkung. Der Kreis als Schulträger könne zum Beispiel eine Höchstzahl für jede Schule festlegen, einzelne Schulzweige abkoppeln oder Schulen schließen, wenn sich nicht genügend Schüler fänden.

 

Im Kreis Limburg-Weilburg stünden im Grunde zwei Schulstandorte auf der Kippe, sagte Schulamtsdirektor Martin Daus: Es sei nicht klar, wie es mit der Hauptschule in Merenberg und dem beruflichen Gymnasium in Weilburg weiter gehe. Problematisch sei auch der gymnasiale Zweig in Dauborn.

 

In Merenberg solle jetzt ein zehntes Schuljahr die Schule attraktiver machen, sagte Fluck. Und die nötige Schülerzahl an der Wilhelm-Knapp-Schule sei bisher «immer irgendwie» zusammengekommen. Nur jetzt sehe es schlecht aus: Weil die Richtwerte des Kultusministeriums im Internet standen, hätten viele Eltern die Konsequenzen gezogen und ihre Kinder woanders angemeldet. Der Kreis habe keinen Einfluss auf das Prinzip der freien Schulwahl. Und in der Praxis gebe es ja schon einen Aufnahmestopp für Schüler aus anderen Kreisen.

 

«Jede Möglichkeit, eine Schule zu erhalten muss ergriffen werden», forderte Dr. Nicholas Pascoe vom Kreiselternbeirat. Er nannte die Schulwahl eine gefühlsbetonte Wahl. Dabei spielten die Klassengrößen durchaus eine Rolle. (sbr)




Quelle:  www.nnp.de (o.g. Datum)


 
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