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26.09.2005 Der Kreis, die Schulen und das Geld

 

Von Sabine Rauch

 

Limburg-Weilburg. Die Kosten steigen, die Gebäude werden immer älter und die Erwartungen von Eltern und Schülern immer größer. «Wir müssen noch vieles für die Schulen tun. Aber wir tun das auch aus Überzeugung», sagt Dr. Manfred Fluck (SPD). Seit ein paar Jahren ist der Landrat nicht nur als Verwaltungschef des Kreises Träger der Schulen, sondern auch Schuldezernent. Und er weiß, dass bei den Schulgebäuden im Landkreis ein gewisser «Nachholbedarf» besteht. «Aber zum Beispiel im Wetteraukreis und im Hochtaunuskreis muss noch viel mehr getan werden. Die müssen 160 Millionen beziehungsweise fast 300 Millionen Euro aufbringen, um ihre Schulen auf Vordermann zu bringen.» In Limburg-Weilburg seien es nur 25 Millionen.

 

Die Zahl der Schüler werde auf alle Fälle in den nächsten Jahren nicht sinken. Und die Zahl der Schulen hoffentlich auch nicht. Aber da gibt es das neue hessische Schulgesetz. Und das gibt Richtwerte vor, wie groß die Klassen in Zukunft sein müssen. «Und wenn die Richtwerte unterschritten werden, behält sich das Land vor, weniger Lehrer zu schicken.»

 

Letztlich, so Fluck. könnte das «Gesetz zur Qualitätssicherung" das Aus für die Hauptschulen in Merenberg, Niederbrechen und Eschhofen, die Haupt- und Realschule in Niederselters, den gymnasialen Zweig der Dauborner Schule, den Realschulzweig in Bad Camberg und das berufliche Gymnasium in Weilburg bedeuten.

 

Schüler-Lenkung ist das Zauberwort. Aber zu einer wirklichen Lenkung der Schüler sei der Schulträger gar nicht befugt, sagt der Landrat. «Wenn die freie Schulwahl eingeschränkt oder abgeschafft würde, dann könnte man lenken. Aber das will ich gar nicht.» Man müsse sich einfach neue Schulformen überlegen, um eine Schule attraktiver zu machen. «Und durch einen besseren Wettbewerb der Schulen untereinander kann man dann indirekt lenken. Da sind wir dran.»

 

Das 10. Schuljahr an den Hauptschulen in Eschhofen, Niederbrechen, Merenberg und Waldernbach sei so ein Beispiel. So könne man «Spätzündern, die doch noch etwas aus sich machen wollen, eine Chance geben».

 

Die Peter-Paul-Cahensly-Schule in Limburg und das Modellprojekt «Selbstverantwortung plus» seien ein weiteres Vorbild: Mehr Autonomie bringe ein besseres Angebot und damit letztendlich auch mehr Wettbewerb, erläutert Fluck. Aber auch in diesem Fall zeigt sich eines: «Man muss Geld in die Hand nehmen, um die Schulen besser zu machen.»

 

Das gilt auch für die Sanierung der maroden Gebäude. 25 Millionen braucht der Kreis allein, um die Adolph-Reichwein-Schule und die Theodor-Heuss-Schule in Limburg und die Fürst-Johann-Ludwig-Schule in Hadamar zu sanieren und für die St.-Blasius-Schule in Dornburg-Frickhofen eine neue Schulturnhalle zu bauen. Für die 25 Millionen Euro müsste der Kreis Schulden machen, und zwar mehr als geplant.

 

Eigentlich hatte der Kreis versichert, nicht mehr Kredite aufzunehmen, als er im vergangenen Jahr zur Tilgung der vorhandenen Schulden aufgewandt hatte. Aber nun soll diese Nettoneuverschuldungsgrenze überschritten werden. Dafür braucht der Kreis die Genehmigung des Regierungspräsidenten. Und der genehmigt die neuen Schulden nur, wenn der Kreistag sie im Rahmen des Nachtragshaushaltes einbringt. Im Dezember wird der Kreistag über den Nachtragshaushalt entscheiden. Anfang nächsten Jahres wäre der Regierungspräsident dran. Und dann könnte die Sanierung beginnen.

 

Es gibt aber noch eine Alternative zum Schuldenmachen: Private Public Partnership, kurz PPP. Der Kreis werde noch einmal einen unabhängigen Fachmann rechnen lassen, kündigt Fluck an. Und er könne dann vielleicht besser beurteilen, ob die Zusammenarbeit zwischen öffentlicher und privater Hand langfristig nicht sogar günstiger wäre, als die konventionelle Weise, an Geld für die Instandsetzung der Schulen zu kommen. «Aber wir haben noch Restmittel», sagt der Landrat. «Aus anderen Bauvorhaben, bei denen wir günstiger gewirtschaftet haben.» Und er weiß: «Das Billigste ist nicht immer das Beste. Man muss heute, wo uns die Energiekosten so beuteln, bei der Planung eines jeden Bauwerkes ganz genau darauf achten, energiebewusst zu bauen und auf die Bewirtschaftungskosten zu achten. Auch wenn das erst einmal teurer ist.»

 

In Frickhofen stand ein Beispiel dafür, dass sich Sparen beim Schulbau rächen kann. Die St.-Blasius-Mittelpunktschule habe 25 Jahre gehalten, dann musste sie abgerissen und neu gebaut werden. «Vor 25 Jahren wurde der Bau gefeiert, weil er so günstig war», erinnert sich der Landrat.




Quelle:  www.nnp.de (o.g. Datum)


 
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