Startseite
 

 


Unsere Schule
Übersicht
Bautätigkeit 04/07
Fürst Johann Ludwig
Aktuelle Nachrichten
Presse
Förderverein
Sozialarbeit
Bilder
NZF
Schulleitungen

Kontakt

Termine/Service

Fächer

Klassen/Oberstufe

Projekte

AGs

Mittagsbetreuung

Schülervertretung

Schulelternbeirat

Kollegiumsseite

Verein der Ehemaligen

Links

Seitenübersicht

FJLS-Interaktiv

Startseite Suchen

Sie befinden sich hier: Start >Unsere Schule >Presse >Schuljahr 2005/06 >06.09.05 Jetzt qualmen alle vor dem Schultor >

06.09.2005 Jetzt qualmen alle vor dem Schultor

 

Von Ira Scheible

 

Frankfurt. Manche Lehrer verlassen fluchtartig ihren Arbeitsplatz und Schüler sammeln sich in Grüppchen an der Grenze zum Pausenhof: Das in Hessen zum Jahresbeginn in Kraft getretene bundesweit erste gesetzliche Rauchverbot an Schulen hat die Qualmerei vielerorts bloß verlagert. «Vorher war die Raucherecke innerhalb des Zaunes, jetzt ist sie außerhalb», berichtet die Vorsitzende des Landeselternbeirates, Sibylle Goldacker. Dies werde sich auch im neuen Schuljahr nicht automatisch ändern, wenn Verstöße bestraft werden sollen. Strafen für Rauchen in der Schule ist eine der Neuerungen, auf die sich die rund 792 000 Kinder und Jugendliche in Hessen einstellen müssen, für die gestern das neue Schuljahr begonnen hat.

 

«Das kann nur funktionieren, wenn die Schule eine eigene Nichtraucher-Kultur entwickelt», glaubt Goldacker. Dies ist einer Reihe von Schulen auch schon gelungen.

 

Als ein Vorbild nennt das Kultusministerium die Fürst-Johann-Ludwig-Schule in Hadamar, die landesweit als Initiatorin von Nichtraucher-Klassenwettbewerben bekannt ist. An der kooperativen Gesamtschule schreibt die Hofaufsicht jeden Schüler auf, der raucht. Ein Brief nach Hause und soziale Aufgaben wie etwa putzen folgen auf dem Fuße. «Das hat Wirkung», sagt Lehrer und Ex-Raucher Hubert Hecker.

 

Auf dem Gelände der Wetzlarer Werner-von-Siemens-Schule wird seit in Kraft treten des Verbots auch nicht mehr geraucht, Schüler und Pädagogen schloten aber auf einem stark befahrenen Radweg vor der Berufsschule. «Das ist ein ungelöstes Problem», sagt der stellvertretende Leiter, Wolfgang Schleer.

 

Das Verbot habe die Kommunikationskultur an seiner Schule verändert, berichtet der Leiter der Offenbacher Käthe-Kollwitz-Berufsschule, Gerd Müller. «Man muss den Lehrern jetzt nachlaufen und sie suchen, sie sind nicht mehr da.» Viele Raucher fänden sich jetzt vor dem Schulgelände. Die Stadt habe die Aschenbecher auf dem Schulhof demontiert. «Jetzt werden nach vier Monaten 15 neue vor der Schule installiert, die pro Stück 1000 Euro kosten.» Der Grund: Nachbarn hatten sich über die vielen Kippen auf dem Bürgersteig beschwert.

 

Das Verbot schränke den Arbeitsplatz Schule für viele Lehrer ein, berichtet auch die Leiterin einer Frankfurter Berufsschule, Bianca Wiegmink. «Die fliehen aus der Schule, und das kommt ihr sicher nicht zu Gute.» Das Verbot sei eine «Schnellschussaktion». «Die Präventionsbemühungen hätten im Vorfeld sein müssen.»




Quelle:  www.nnp.de (o.g. Datum)


 
Presseberichte FJLS
Schuljahr 2016/17

Schuljahr 2015/16

Schuljahr 2014/15

Schuljahr 2013/14

Schuljahr 2012/13
16 Meldungen

Schuljahr 2011/12
12 Meldungen

Schuljahr 2010/11
16 Meldungen

Schuljahr 2009/10
32 Meldungen

Schuljahr 2008/09
36 Meldungen

Schuljahr 2007/08
48 Meldungen

Schuljahr 2006/07
72 Meldungen

Schuljahr 2005/06
83 Meldungen

Schuljahr 2004/05
89 Meldungen

Schuljahr 2003/04
68 Meldungen

Schuljahr 2002/03
39 Meldungen

Schuljahr 2001/02
41 Meldungen


[zum Seitenanfang]
Impressum · Kontakt · webmaster
Copyright Fürst-Johann-Ludwig-Schule Hadamar
[zurück]