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30.08.2005 Festliche Tage in Berlin Partnerschaft mit Kreuzberg

 

Von Bernd Lormann

 

Berlin/Limburg-Weilburg. «Die Partnerschaft, sie blühe, wachse und gedeihe», so der Wunsch an die Kreuzberger Bezirksbürgermeisterin Cornelia Reinauer (PDS) vom Landrat des Kreises Limburg-Weilburg, Dr. Manfred Fluck (SPD), am Samstag auf dem Kreuzberg in Berlin. Der Anlass waren der 25. Jahrestag der offiziellen Partnerschaft des Kreises Limburg-Weilburg mit dem Berliner Bezirk Kreuzberg-Friedrichshain und der Beginn der Kreuzberger Festlichen Tage, die bis zum 11. September andauern.

 

Die Kontakte zu Kreuzberg gehen auf den Mauerbau im Jahre 1961 zurück, als anschließend im Sommer Kinder aus Berlin-Kreuzberg zu kostenlosen Aufenthalten im Weilburger Land eingeladen wurden. Die damaligen Kreistagsabgeordneten Grete Bungarten aus Runkel und Waldemar Windmeier aus Weilmünster waren schon im Jahre 1962 dafür, eine Partnerschaft mit Kreuzberg zu begründen. Im Laufe der Jahre erfolgten gegenseitige Besuche, vor allem mit Vereinen. Der offizielle Partnerschaftsvertrag wurde allerdings erst im Jahre 1980 unterzeichnet.

 

Der musikalische und festliche Rahmen waren dem Partnerschaftsjubiläum mehr als angemessen, zumal der Abend noch mit einem grandiosen Brillant-Feuerwerk abgeschlossen wurde. Zuvor hatten an der Bühne am Weinbrunnen auf dem Kreuzberg das Junge Ensemble Berlin und der Männerchor des Quartettvereins Villmar unter der Leitung von Jürgen Faßbender die Gäste unterhalten. Die Villmarer Sänger überzeugten nicht nur mit ihrer chorischen Leistung, sondern sie erwiesen sich auch als exzellente und originelle gesellschaftliche Unterhalter, in dem sie im Anschluss an ihr offizielles Programm in Gruppen am Tisch und an den Stehtischen mit Trink- und Weinliedern die Berliner Zuhörer begeisterten.

 

Die Villmarer Sänger waren der kulturelle Beitrag des Landkreises Limburg-Weilburg zum Partnerschaftsjubiläum. Und der Quartettverein hatte reichlich zu tun. Bereits am Freitagabend gestaltete der Chor die Eröffnungsfeier der Kreuzberger Festlichen Tage, zu dem Vertreter aller Kreuzberger Partnerschaftskreise (Landkreis Bergstraße) und Partnerschaftsstädte (Wiesbaden. Ingelheim, Porta Westfalica und Istanbul) ) ebenso zu Gast waren, wie der direkt gewählte Kreuzberger Bundestagsabgeordnete Hans-Christian Ströbele (Grüne). Gegen ihn als Direktkandidat wird im Bezirk Kreuzberg-Friedrichshain bei der Bundestagswahl am 18. September die Kreuzberger Bezirksbürgermeistern Cornelia Reinauer (PDS) antreten. Kenner der politischen Szene in Berlin sprechen von einem Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Ströbele und der aus dem Schwabenland stammenden Reinauer. Kreuzberg und Friedrichshain fusionierten im Jahre 2001 zu einem Berliner Bezirk und haben heute rund 148 000 Einwohner, davon ein Drittel ohne deutsche Staatsangehörigkeit.

 

Die Partnerschaftsgäste wurden offiziell vom Bezirksverordnetenvorsteher Riza Baran (Grüne) und Bezirksbürgermeisterin Cornelia Reinauer empfangen. Die Limburg-Weilburger Delegation bestand nicht nur aus dem Quartettverein Villmar, sondern auch der Partnerschaftsverein des Kreises mit seinem Vorsitzenden Lothar Keck waren ebenso zugegen wie die Betriebssportgruppe des Landkreises und Vertreter von Kreisausschuss und Kreistag mit den Kreisbeigeordneten Manfred Michel (CDU), Ernst Enzmann (CDU), Berthold Weikert (SPD) sowie den Abgeordneten Bernd Schmitt und Rüdiger Brühl (CDU), Dr. Frank Schmidt und Theda Ockenga (SPD) und Karl-Heinz Groh (FWG).

 

Erweitert wurde die Reisegruppe im Rahmen der Partnerschaftspflege von 15 Jugendlichen der B-Jugend der JSG Waldbrunn mit fünf Betreuern, darunter Michael Stähler aus Waldbrunn-Ellar vom Kreisjugend-Fußballausschuss. Schüleraustausch über Schulen sowie die Kontakte über Sport treibende und auch andere Vereine sollen künftig den Schwerpunkt der partnerschaftlichen Beziehungen bilden. Darauf haben sich anlässlich des diesjährigen Partnerschaftsbesuches auch Vertreter der Delegationen bei einem Arbeitsgespräch festgelegt. Die jungen Waldbrunner Fußballer verloren zwar gegen «Eintracht Südring» Berlin mit 4:7 Toren, doch die Kontakte untereinander standen im Vordergrund. Als nächste Gruppe sollen Schüler der Grund- und Hauptschule Brechen nach Kreuzberg-Friedrichshain reisen. Auch mit der Hadamarer Fürst-Johann-Ludwig-Schule sind Gespräche im Gange, die der Partnerschaftsverein Limburg-Weilburg führt und auch künftig die Reisen von und nach Berlin-Kreuzberg regelt. Über den Partnerschaftsverein und nicht vom Kreis erhalten die Gruppen für ihre Berlin-Reisen auch finanzielle Zuschüsse.

 

Für offizielle Bekundungen zur Partnerschaftspflege bot sich am vergangenen Wochenende reichlich Gelegenheit. Bereits am Freitagabend überbrachte Landrat Dr. Manfred Fluck Grüße von der Lahn und und unterstrich, die Partnerschaft des Kreises mit Kreuzberg-Friedrichshain bedeute dem Kreis sehr viel. Es bestehe eine lange Warteliste von Vereinen, die gerne im Rahmen des Partnerschaftsaustausches einmal von der Lahn mit and die Spree fahren möchten. Weil der Kreis Limburg-Weilburg eine Hochburg des Chorgesanges sei, habe er dieses Mal den Quartettverein Villmar unter der Leitung seines erfolgreichen und international bekannten Chorleiters Jürgen Faßbender mitgebracht. Auch innerdeutsche Partnerschaften gelte es, weiter zu entwickeln, sagte Manfred Fluck.

 

Am nächsten Tag sprang der Erste Kreisbeigeordnete Manfred Michel bei der Eröffnung der Bühne am Weinbrunnen für Landrat Fluck ein, der auf Grund einer Demonstration in der Innenstadt den Kreuzberg erst mit Verspätung erreichte. Michel sprach von einer gewachsenen Partnerschaft zwischen Kreuzberg und Limburg-Weilburg. Dies sei vor allem ein Verdienst des Partnerschaftsvereins mit Lothar Keck und Helmut Jost als «Männer der ersten Stunde», die Menschen aus Limburg-Weilburg mit Kreuzbergern miteinander in Verbindung brachten. Künftig sollte zur weiteren Belebung der Partnerschaft ein verstärkter Austausch mit Jugendgruppen erfolgen, sagte Michel. Norbert Michalski, Vorsitzender des Partnerschaftsvereins Kreuzberg-Friedrichshain, freute sich über den Besuch aus der Kreisstadt Limburg, zumal mit dem Chor aus Villmar auch wieder die Musik am Kreuzberg zu Gast sei. Das sollte auch künftig so bleiben. Michalski lobte die Arbeit der Partnerschaftsvereine, diese ehrenamtliche Tätigkeit sei durch nichts zu bezahlen.

 

Auch die Bezirksbürgermeisterin Cornelia Reinauer sprach sich für den Ausbau der partnerschaftlichen Beziehungen auf den Bereich Schulen und Vereinen aus. Für ihre Verdienste um die Partnerschaft ehrte die Bezirks-Bürgermeisterin Lothar Keck (Elz) und seinen Stellvertreter Helmut Jost (Waldbrunn) mit Urkunden.

 

Am letzten Tag seines viertägigen Besuches in Berlin gestaltete der Quartettverein Villmar am Sonntag in der katholischen St.-Marien-Liebfrauenkirche in Kreuzberg den Gottesdienst mit, der an der Orgel von Josef Schmitt aus Elz, dem Vorsitzenden des Kultur- und Geschichtsvereins, begleitet wurde. Mit vier Chorbeiträgen demonstrierten die Sänger von der Lahn ihre Klasse auch im andachtsvollen Gotteshaus und ernteten am Schluss reichlich Beifall.

 




Quelle:  www.nnp.de (o.g. Datum)


 
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