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28.07.2005 Enttäuschung bei den Hadamarer Schülern

 

Von Jan Kieserg

 

Hadamar. Seit rund eineinhalb Jahren läuft an der Fürst-Johann-Ludwig-Schule in Hadamar ein Projekt, das im gesamten NNP-Land seinesgleichen sucht. Oberstudienrat und Fußball-Lehrer Hans-Dieter te Poel leitet dort gemeinsam mit Timo Duchscherer, seines Zeichens Spielertrainer des A-Ligisten FC Steinbach und ebenfalls Lehrer an der Schule, eine Fußball-AG für leistungsorientierte Schüler. Diese Fußball-AG lief bis zu den Sommerferien, die in Hessen vor wenigen Tagen begonnen haben, mit einem nachweislich großen Erfolg, doch mittlerweile droht dieser Einrichtung ein jähes Ende. Wie Hans-Dieter te Poel in einem Gespräch mit der Sportredaktion der Nassauischen Neuen Presse erläuterte, hatte die Schule vor geraumer Zeit einen Antrag beim Hessischen Fußball-Verband (HFV) eingereicht, worin um eine Akkreditierung als «offizielle Partnerschule» der verschiedenen Stützpunkte des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), in denen jugendliche Talente von ausgebildeten Trainern einmal pro Woche vereinsübergreifend gefördert werden, gebeten wurde. Dieser Antrag wurde seitens des HFV kurz vor Beginn der Sommerferien mittlerweile abgelehnt. Zwar unterstütze der HFV nach eigenem Bekunden die «ideellen Bemühungen» der Fürst-Johann-Ludwig-Schule, doch wird es finanzielle und auch personelle Fördermaßnahmen nicht geben. «Ohne diese Anerkennung als offizielle Partnerschule der Stützpunkte kann diese Fußball-AG in ihrer bisherigen Form nicht fortgesetzt werden», so te Poel zu dieser Entscheidung.

 

Im Zuge einer Nachfrage beim HFV wurde Hans-Dieter te Poel erläutert, dass der Fördertopf für diese Stützpunktschulen geschlossen sei und keine neue Schule mehr aufgenommen werden könne. «Mir wurde erklärt, keine Schule wolle und werde aus diesem Topf ausscheiden», so te Poel, der dies auch deshalb bedauert, weil es in der gesamten Region rund um Limburg und Weilburg bislang keine solche Stützpunktschule gibt. Leistungskriterien zur Aufnahme und dem Verbleib in diesem Fördertopf, so wurde te Poel weiter erläutert, seien institutionelle Voraussetzungen wie langjährige Meldungen von Schulmannschaften oder die Teilnahme am Wettbewerb «Jugend trainiert für Olympia». «Harte Leistungskriterien wie Kaderzugehörigkeiten bleiben bei dieser Regelung außen vor», kritisiert Hans-Dieter te Poel, der als früherer Jugendspieler des FC Schalke 04 sowie Mitarbeiter an diversen Leistungsstützpunkten beste Kontakte zu Bundesligavereinen aus Nordrhein-Westfalen unterhält. Sein Fazit im Hinblick auf die Ernennung der Fürst-Johann-Ludiwg-Schule als Stützpunktschule fällt daher eher bescheiden aus. «Bei unveränderter finanzieller Lage hätte unsere Schule auch zukünftig keinerlei Chancen, an der Fördertopf zu gelangen.»

 

Dabei hatte dieses Projekt in den vergangenen 18 Monaten hervorragend funktioniert. 20 Hadamarer Schüler, darunter einige Akteure des SV Wehen oder Mitglieder diverser Auswahlen, hatten sich einmal pro Woche auf dem Kunstrasenplatz des SC Niederhadamar versammelt, um gemeinsam mit Hans-Dieter te Poel und Timo Duchscherer zu trainieren und sich weiter zu verbessern. «Auch der Kreisfußballausschuss Limburg-Weilburg mit Holger Henkel an der Spitze sowie der Leiter der DFB-Stützpunkte, Jürgen Strack, fanden unsere Sache sehr gut und haben uns auch in unserem Ansinnen unterstützt», erläutert te Poel, doch nun scheint diese Einrichtung keine Zukunft mehr zu haben. Aus seiner Sicht bleibt nur zu hoffen, dass mit der Gruppe ausländischer Schüler, die sich im Sinne der Integration ebenfalls wöchentlich mit Timo Duchscherer zum Training treffen, eine weitere Fußballelf der Fürst-Johann-Ludwig-Schule auch in Zukunft erhalten bleibt.




Quelle:  www.nnp.de (o.g. Datum)


 
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