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10.06.2005 Eltern-Protest: Sanierung überfällig

 

Hadamar. «Seit nahezu zwei Jahren bewegt sich auf dem Sektor Schulsanierung überhaupt nichts mehr. Die Verantwortlichen treten auf der Stelle oder haben von uns nicht nachvollziehbare Verzögerungsgründe», so die Vorsitzende des Schulelternbeirates der Fürst-Johann-Ludwig-Schule Hadamar, Dr. Gerlinde Roth-Neissen. Sie zeigte während eines Pressegesprächs deutlich ihre Enttäuschung und ihren Ärger über die «Hinhaltetaktik» des Schulträgers.

 

Dabei könne kaum jemand behaupten, die Probleme nicht zu kennen, denn der Elternbeirat habe die Fraktionsspitzen aller Kreistagsparteien zu Gast gehabt, ihnen detailliert die Sorgen und Nöte geschildert und bei Rundgängen durch die Schule die Sanierungsschwerpunkte einzeln aufgezeigt. Dabei seien Verständnis und Interesse an einer baldigen Entscheidung über den Fortgang der Sanierungsarbeiten signalisiert worden. Doch die Zeit ging ins Land und nichts habe sich getan. Dieser völlige Stillstand fresse jegliche Form von Initiative seitens der Eltern und des Vorstandes des Schulelternbeirates auf. «Aber wenn es nur das wäre: Wir machen uns ernsthaft Sorgen um die Gesundheit und die Sicherheit der rund 1900 Schüler und der 120 Lehrkräfte, die sich täglich hier aufhalten», meint Gerlinde Roth-Neissen.

 

In der Sache führte sie aus, dass die 1971 erbaute erste schulformbezogene Gesamtschule des Kreises, damals für 1200 Schüler konzipiert, heute 1900 Schüler beherbergt. Bauunterhaltung wurde bisher klein geschrieben. Vor allem aber ist der Schulträger von den Bausünden der Vergangenheit eingeholt worden. Im Übrigen machen neue Bestimmungen des Schulgesetzes räumliche Veränderungen erforderlich. Schwerpunkte zum jetzigen Zeitpunkt sind die Brandschutzproblematik, die Fortführung der PCB-Sanierung, eine umfassende Beton- und Dachsanierung, eine Sanierung der naturwissenschaftlichen Räume, die Erneuerung der Heizung, und der sanitären Anlagen, die Wiederherstellung und Schaffung von Arbeitsmöglichkeiten für Schüler und Lehrer sowie die Erneuerung der Außenanlage im Bereich Sport. Als mittelfristige Maßnahmen nannte die Vorsitzende diverse Investitionen in einen Cafeteria-Bereich zur Zubereitung und Verzehr von Mahlzeiten, in Rückzugs-, Spiel- und Bewegungsbereiche für die verlängerte Mittagspause sowie eine Verbesserung der technischen Ausstattung.

 

Nach der Messung der Raumluft in der Schule war 2001 erkannt worden, dass in 120 Räume gesundheitsgefährdende polyclorierten Biphenyle (PCB) verwendet worden waren. Durch Einsatz der Elterninitiative wurde in den Herbstferien 2003 eine Teilsanierung von 24 Räumen durchgeführt. In den weiteren 120 Räumen hat sich aber bis dato nichts getan. Etwa zwei Drittel der Bibliothek wurden mit Folie zugeklebt; mit der verbleibenden Enge muss ausgekommen werden. Auch das Lehrerzimmer blieb unsaniert. Ganze Gänge mit Einbaumöbeln müssen dringend ausgeräumt werden, da diese mit leicht entzündlichen Bauplatten hergestellt sind. Kommentar von Bauamtsleiter Giesendorf: «Hier sind elementare Dinge von der bauausführenden Firma schlicht und ergreifend nicht gemacht worden, aus heutiger Sicht nicht nachzuvollziehen.»

 

«Wir sind uns darüber bewusst, dass sich der Kreis als Schulträger in einer finanziell angespannten Lage befindet. Dementsprechend hat er in der letzten Haushaltsdebatte ja auch 0 Euro für Sanierungsmaßnahmen der Schule eingestellt. Damit können wir uns aber im Interesse der Gesundheit und Sicherheit unserer Kinder und der Lehrer nicht zufrieden geben», sagte Vorstandsmitglied Andreas Immel. Unklarheit herrsche insbesondere über in Frage kommende Finanzierungsmöglichkeiten. Währenddem die CDU ihr Modell noch nicht vorgestellt habe, favorisiere die SPD das PPP-Modell, bei dem die Sanierung von einem Investor langfristig gegen ein Pacht vergleichbares Festentgelt vorgenommen wird. «Wenn aber diese verschiedenen Modelle nicht in Kürze geklärt werden, können wir uns ein Fortfahren der Sanierungsmaßnahmen in den diesjährigen Sommerferien ,abschminken’», ist sich Immel sicher. «Wer überhaupt will die Verantwortung übernehmen, wenn hier in der Schule mal ein Brand ausbricht und es wegen der bekannten Mängel zur Katastrophe kommt?» fragte Thomas Vaith, der ehrenamtlich aktiver Feuerwehrmann ist. Dr. Bernd Holzbach brachte es auf den Punkt: «Die Schulsanierung muss dringend fortgeführt werden. Wir brauchen eine Lösung. Es reicht nicht aus, den Punkt nur auf die Tagesordnung in der nächsten Kreistagssitzung am 8. Juli zu nehmen, sondern es muss auch darüber entschieden werden. Es müssen endlich Nägel mit Köpfen gemacht werden.» (wu)




Quelle:  www.nnp.de (o.g. Datum)


 
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