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Sie befinden sich hier: Start >Unsere Schule >Presse >Schuljahr 2004/05 >12.04.05 Von der Patenschaft zur Partnerschaft >

12.04.2005 Von der Patenschaft zur Partnerschaft

 

Von Christof Meißner

 

Berlin/Limburg-Weilburg. In letzter Zeit gibt es für Norbert Michalski viel Grund zum Feiern: Im vergangenen April bestand die Städtepartnerschaft zwischen Wiesbaden und dem Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg 40 Jahre, im November wurde der im Jahr 1986 von ihm mitgegründete Partnerschaftsverein volljährig und in diesem Jahr wird das 25-jährige Jubiläum der Partnerschaft mit dem Landreis Limburg-Weilburg gefeiert. Seit dem Beginn dieser Freundschaft hat sich vor allem in dem Berliner Bezirk, aber auch in den partnerschaftlichen Beziehungen vieles verändert. Die NNP wird daher im Laufe des Jubiläumsjahres mehrere Berichte aus und über Friedrichshain-Kreuzberg veröffentlichen. Aktuelle Tipps für Berlin-Besucher, die den Partnerbezirk näher kennen lernen möchten, werden einzelne Beiträge ergänzen.

 

Um die Kreuzberger Partnerschaften kümmert sich der 1944 in Hannoversch-Münden geborene Norbert Michalski, seit er diese Aufgabe im Jahr 1975 in der Bezirksverordnetenversammlung übertragen bekam. Als langjähriges Mitglied und zeitweiliger Vorsitzender des Kreuzberger Parlaments hat sich bei ihm vor allem eine Einsicht durchgesetzt: «Zu einer Städtepartnerschaft gehören nicht nur die Kontakte zwischen den offiziellen Vertretern beider Seiten, sondern vor allem Begegnungen zwischen den Bürgern.» Aus diesem Grund gründete er zusammen mit anderen Kreuzbergern vor fast 19 Jahren einen Partnerschaftsverein, dessen heute 60 Mitglieder sich als Ansprechpartner für alle verstehen, die sich mit den Berlinern austauschen wollen. Dies sind vor allem Schulklassen sowie Sport- und andere Vereine der Partnerstädte Ingelheim, Porta Westfalica und Wiesbaden sowie der Landkreise Bergstraße, Limburg-Weilburg und Lippe-Detmold. Seit acht Jahren ist Michalski Vorsitzender des Vereins, der seine Arbeit mittlerweile auch auf den seit dem Jahr 2001 mit Kreuzberg vereinten Stadtteil Friedrichshain ausgeweitet hat.

 

Notwendig seien die innerdeutschen Partnerschaften geworden, nachdem Westberlin durch den Mauerbau im Jahr 1961 in eine isolierte Lage geraten war, erläutert Michalski die Anfänge der Zusammenarbeit. «Damals war es für die Berliner wichtig, hin und wieder aus der Stadt herauszukommen.» Die Partnerstädte hätten es dabei insbesondere möglich gemacht, dass Berliner Kinder und Jugendliche ihre Ferien in Westdeutschland verbringen konnten. «Zunächst war das mehr Patenschaft als Partnerschaft», gibt Michalski zu. Die damalige Entscheidung des Kreises Limburg-Weilburg für den Bezirk Kreuzberg sei aber eine glückliche Wahl gewesen. «Ich bin sehr froh, dass unsere Partnerschaft gut funktioniert und wir sie mit Leben erfüllen können», sagt der ausgebildete Jurist.

 

So habe man sich auch im Jubiläumsjahr viel vorgenommen: Im Mai würden der Musikverein aus Obertiefenbach und der gemischte Chor aus Mensfelden in Berlin erwartet. Sowohl für diese beiden Vereine als auch für das Blasorchester aus Niederbrechen, das kurz darauf nach Friedrichshain-Kreuzberg zu Besuch komme, seien zahlreiche Auftritte – unter anderem zu Veranstaltungen anlässlich des 50-jährigen Tierpark-Jubiläums – in Planung. Der Besuch einer Berliner Delegation in Limburg stehe ebenfalls im Mai auf dem Programm, während aus Limburg-Weilburg die offiziellen Vertreter von Kreistag, Kreisverwaltung und Partnerschaftsverein zu den «Kreuzberger Festlichen Tagen» im August erwartet würden. Im Sommer und Herbst stünden zudem verschiedene Sportbegegnungen an.

 

«Außerdem werden Kreuzberger und Friedrichshainer zusammen mit Freunden aus Limburg-Weilburg an einer Wanderung in und um Ingelheim am Rhein teilnehmen, die für Ende September vorgesehen ist», ergänzt Michalski. Neben den eigenen Projekten gebe es in jedem Jahr auch mehrere Vereine oder Schulklassen, denen man bei der Organisation ihrer Reisen nach Berlin behilflich sei. «Finanzielle Mittel hat der Verein zwar nur in geringem Umfang zur Verfügung, aber man kann auch eine ganze Menge machen, ohne dass es Geld kostet», erklärt Michalski – beispielsweise Unterkünfte vermitteln oder bei der Programmplanung beraten. Außerdem hätten die Kreuzberger Robert-Koch-Oberschule und die Fürst-Johann-Ludwig-Schule in Hadamar vor, in diesem Jubiläumsjahr eine feste Partnerschaft zu begründen.

 

Auf die Frage, ob denn inländische Partnerschaften nach dem Mauerfall nicht überflüssig geworden seien, hat Michalski eine eindeutige Antwort: «Wir brauchen auch heutzutage nicht nur internationale Freunde, sondern ebenso Partner in Deutschland», ist er überzeugt.




Quelle:  www.nnp.de (o.g. Datum)


 
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