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10.04.2005 Hans Josef Wüst: Pfarrer an Main und Rio Negro

 

Waldbrunn-Hausen. Der aus Hausen im Westerwald stammende katholische Pfarrer Hans Josef Wüst, der insgesamt 14 Jahre in Brasilien die Not der Armen lindern half und heute in Frankfurt wirkt, feiert am heutigen Montag im Pfarrheim seiner Gemeinde «Maria Hilf» im Frankfurter Gallusviertel seinen 70. Geburtstag.

 

Dazu gratulieren ihm auch viele Freunde aus seinem Heimatort, dem er stets verbunden blieb, und Freunde, die mit ihm die Fürst-Johann-Ludwig-Schule in Hadamar besuchten oder des Priesterseminar «St. Georgien» in Frankfurt absolvierten. Der erste Sohn von neun Kindern der Bauernfamilie Rudolf Wüst und Ehefrau Anna studierte nach seinem Abitur Philosophie und Theologie in Frankfurt und München und erhielt seine Priesterweihe am 8. Dezember 1960 durch Bischof Dr. Wilhelm Kempf im Dom zu Limburg. Im Westerwald hatte er seine Primiz in seinem Heimatort, sein Neupriesterpraktikum in Niederelbert und seine erste Kaplanstelle in Wirges, bevor er Pfarrer in Frankfurt-Fechenheim wurde. Erlebnisreich waren die ersten 13 Jahre seiner Tätigkeit in Brasilien, für die er 1968 zusammen mit den Kollegen Albert Keller, Manfred Link und Gerhard Scholz von Bischof Dr. Wilhelm Kempf freigestellt wurde in einer Zeit, in der Brasilien auf dem Weg war, sich von unhaltbaren Zuständen zu befreien.

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Bis 1981 lebte und arbeitete er in Vila de Abrantes Camacari-Bahia. Nach seiner Rückkehr wirkte Hans Josef Wüst in der Pfarrei Christ König in Eschborn, danach ab September 1982 als Pfarrer in Frankfurt «Maria Hilf». Von 1983 bis 2002 war er Geistlicher Beirat von Pax Christi Limburg (katholische Friedensbewegung). Erneut erhielt er im August 1991 eine einjährige Berufung nach Brasilien, wo er in der Gemeinde Barcelos am Rio Negro-Amazonas tätig war. Damals hatte der Bischof von Sao Gabriel da Cachoeira wegen der großen Notlage in seinem Land den Limburger Bischof Dr. Franz Kamphaus um die Freistellung des Brasilien erfahrenen Geistlichen gebeten.

 

Seine Erlebnisse in Brasilien hat Hans Josef Wüst vor zwölf Jahren als Briefe, welche die Alltagssituation der Kirche der Armen beschrieben, in einem Buch «Zwischen Main und Rio Negro» veröffentlicht. Wegen seiner Verdienste wurde er zum Ehrenbürger der Stadt und des Landkreises Camacari-Bahia (Brasilien) und Barcelos am Rio Negro-Amazonas, ernannt. Sein Wirken wurde in einem Buch mit den Titel «Weil da Menschen sind» beschrieben, das ihm Freunde zum 60. Geburtstag widmeten. Ab 1995 war Hans Josef Wüst Dekan im Dekanat Frankfurt-Dom, seit 1998 ist er Gefängnisseelsorger in der Justizvollzugsanstalt Höchst, seit Dezember 2000 Verwalter der Gemeinde «St. Gallus». Die Brücken zu seiner Heimat in Hausen hat Hans Josef Wüst nie abgebrochen. So oft es ihm möglich ist, besucht er seine Freunde im Westerwald. (mhz)




Quelle:  www.nnp.de (o.g. Datum)


 
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