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Bericht: Der Besuch einer alten Dame (98/99)

Wie heißt es doch so schön? Geld regiert die Welt. Und genau dieses Thema sprach die Theater-AG an, als sie "Der Besuch der alten Dame" von Friedrich Dürrenmatt (1921-1990) aufführte. Als kleiner Gag am Rande hatten sie ein Bild von Dürrenmatt über das Bild von Fürst Johann Ludwig in der Aula, dem Aufführungsort, gehängt.

 

Die Begeisterung der Zuschauer bei beiden Aufführungen der tragischen Komödie ist wohl weniger dem fehlenden Eintrittspreis als vor allem der großen schauspielerischen Leistung zu verdanken, die schon fast Berufsschauspielern gleich kam. Trotz des kleinen Patzers bei der zweiten Aufführung des Stücks überzeugten vor allem Lena Pützer als Claire Zachanassian, die reiche Multimillionärin und Marius Schuy als Alfred Ill, ein einfacher Krämer mit Bierbauch und blauem Kittel. Dies sind auch die Hauptrollen.




Drei elegante Bürger
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Claire Zachanassian, die alte Jugendliebe von Alfred Ill, kommt nach Jahrzehnten in ihre in der Zwischenzeit verarmte Heimatstadt Güllen. Die Güllener erhoffen von ihr eine Geldspritze, doch Claire Zachanassian stellt eine Bedingung: den Tod Alfred Ills, der sie früher mit einem Kind sitzengelassen hat. Die Güllener weisen Claire Zachanassians Angebot erst ab, doch wegen der großen Geldnot werden die Menschen käuflich, und so nimmt die Geschichte ein tragisches Ende. Bürgermeister (Tobias Gräf), Pastorin (Efi Zonaras), Lehrer (Benjamin Laux), alle beteiligen sich an der Ermordung, die Alfred Ill zu dem Zeitpunkt schon als sein Schicksal betrachtet hat. Denn obwohl der Schulmeister angetrunken noch an ihre Menschlichkeit appellieren will und die Güllener keine schlechten Menschen sind, ist die Versuchung zu groß. Viele andere Darsteller sind noch zu nennen, keiner hatte eine leichte Rolle: Christina Weißer als Sprecherin, die auch immer die Lokomotiven von einem Ende der Bühne zum anderen trug, David Brühl in den Rollen der drei Gatten Claires, Sina Thoma als Butler und ehemalige Richterin, Tina Hannappel als Frau Ills/Pfändungsbeamter, Jana Wagner als Tochter Ills/Zugführer, Sabine Selbach als Sohn Ills, Anna Schoth als Ärztin, Christine Kurz als Pressefrau, Stephanie Polzer als Turner und Bürger Güllens, Ivonne Eckert, Theresia Reitz und Saskia Hoppen als weitere Bürger. Auch Rebekka Hof hatte als Eunuch Koby eine nicht einfach zu spielende Rolle. Doch alle meisterten ihre Sache ohne Probleme.

 




Beifall ist des Künstlers Lohn

Dies ist auch von Frau Biron und Herrn Kraykamp zu sagen, denen es als Leiter der AG gelang, die Schüler dazu zu bringen, sich in den Stoff der Geschichte einzuarbeiten. Ebenfalls Anteil am Gelingen des Stückes hatte das Personal hinter der Bühne: Fabian Marx und Matthias Schoth waren für Licht und Technik verantwortlich, David Brühl hatte die Idee für das Bühnenbild. Auch die Souffleusen Annemarie Theisen und Sabine Kunze, beide Referendarinnen, taten das ihrige, damit das Stück ohne spürbare Lücken über die Bühne lief. Abgerundet wurde das Ganze von "Money, money" von Abba als Pausenmusik. Und alle, die es nicht in unsere Aula zog, haben wohl die gelungenste Theateraufführung der AG im letzten Schuljahr verpasst.




Marius Schuy in der Rolle des Alfred Ill

 
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