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14.06.2019 Unsere Schule verabschiedet 81 Abiturienten


 

81 festlich gekleidete Abiturientinnen und Abiturienten haben im Rahmen einer offiziellen Feierstunde in der Aula der Fürst-Johann-Ludwig-Schule die Zeugnisse ihrer Allgemeinen Hochschulreife erhalten. Zwei von ihnen erreichten den hervorragenden Notendurchschnitt von 1,2, insgesamt lag der Schnitt bei 2,36.

 

 

Nach einem feierlich gestalteten ökumenischen Gottesdienst in der voll besetzten Aula der FJLS begann der offizielle Teil der Verabschiedung der jungen Menschen aus ihrem Schulleben. Dieser startete mit der Rede des Schulleiters, wurde durch zahlreiche Preisverleihungen und Gratulationen fortgesetzt und endete – und das war für die Betroffenen vermutlich der wichtigste Teil - mit Übergabe der Zeugnisse durch die Tutorinnen und Tutoren. Musikalisch gerahmt wurde der Abend vom Orchester unter Leitung von Stephan Schrödter und dem Dirigat von Emanuel Hecker (LK Musik). Mitgespielt haben – voraussichtlich zum letzten Mal – auch Schülerinnen und Schüler des aktuellen Abiturjahrgangs, die so ihre eigene Abschiedsfeier mitgestaltet haben.

 

 

Direktor Peter Laux setzte sich in seiner Abschiedsrede im Sinne der Kant’schen Philosophie mit der Frage „Was darf ich hoffen?“ auseinander und beleuchtete in diesem Kontext drei Perspektiven: Kurzfristig bezogen auf die nächsten ein bis zwei Jahre geht er davon aus, dass die (ehemaligen) Schülerinnen und Schüler darauf hoffen, erstmalig ein weitgehend selbstbestimmtes Leben führen zu können. Daraus könnten sie für die anstehende Orientierungsphase, die manche in einem „Work and Travel“-Programm in Australien, andere in einem Freiwilligen Sozialen Jahr, wieder andere in der Ausbildung beginnen, starke Motivation ableiten. Langfristig bezogen auf die Hoffnung für das gesamte Leben hofft der Schulleiter neben Freiheit und Selbstbestimmung auf ein gutes soziales Umfeld, ein sinnvolles Leben sowie Gesundheit für uns und unsere natürliche Umwelt. Damit diese Hoffnungen sich erfüllen könnten, müssten wir jedoch etwas dafür tun: nämlich das u. a. in der Schule erworbene Wissen und die Fertigkeiten, Moral und Anstrengung darauf verwenden, das Erhoffte Realität werden zu lassen. Zu den eigenen Anstrengungen hinzu komme aber noch die Notwendigkeit einer „glücklichen Fügung“, denn nicht alles im Leben hänge nur von unserem guten Willen ab. Eine solche „glückliche Fügung“ wünscht er den nun „Ehemaligen“ für ihr weiteres Leben und ermuntert sie: „Erwarten Sie viel vom Leben – und tun Sie etwas dafür.“ In einer dritten Perspektive wagt der Schulleiter einen optimistischen Blick über das Leben hinaus und hofft auf ein gutes Ende der Geschichte, welches vielleicht unrealistisch sei, aber dennoch erhofft werden dürfe. Zum Ende der Schulzeit, die einen Wendepunkt in der Biographie der Abiturientinnen und Abiturienten darstelle, empfiehlt der Schulleiter, diesen Höhepunkt im Leben angemessen zu feiern, und wünscht ein sinnvolles und gutes und glückendes Leben.

 

 

Professor Udo Jung, Vorsitzender des Vereins Ehemaliger, stellte in seiner Verabschiedungsrede die Frage, was es denn bedeute, immer erreichbar zu sein. In seiner Antwort betonte er die Möglichkeit, trotz einer räumlichen Trennung - die den Abiturientinnen und Abiturienten nun nach dem Ende ihrer Schulzeit, die sich unter anderem durch tägliches Miteinander auszeichne, bevorstehe – am Leben der anderen teilhaben zu können. In diesem Zusammenhang warb er dafür, Mitglied im Verein Ehemaliger zu werden, der sich unter anderem dafür einsetzt, weiterhin am Leben aktueller und ehemaliger FJL-Schülerinnen und -Schüler teilzuhaben.

Darüber hinaus hatte Prof. Udo Jung die ehrenvolle Aufgabe, den Fürst-Johann-Ludwig-Preis zu verleihen, der für hervorragende schulische Leistungen sowie für besonderes soziales Engagement steht. Diesen Preis verlieh er Sarah Kayser, die zum einen den großartigen Abiturschnitt von 1,2 erzielte und zum anderen seit vielen Jahren – und auch am heutigen Abend – im Orchester am Cello aktiv ist. Es sollte im Übrigen zwar der erste, aber noch lange nicht der letzte Preis sein, den Sarah an diesem Abend erhalten würde.

In ihren Dankesworten machte die Preisträgerin eine kurze Zeitreise durch ihre Schulzeit an der FJLS: Diese habe für viele mit großer Spannung und Aufregung am 1. Schultag in der Turnhalle der Schule begonnen, schöne, aber auch traurige Momente enthalten und ende nun damit, ein letztes Mal Zeugnisse zu bekommen. Dieses „letzte Mal“ bedeute zwar auf der einen Seite einen Abschied, gleichzeitig aber auch einen neuen Anfang, nämlich das Leben in der „echten Welt“. Auf diesen Anfang sieht sie sich gut vorbereitet, da sie in der Schule nicht nur fachliche Inhalte gelernt habe, sondern auch „kritisches Denken und Demokratie“. Zudem blickt sie optimistisch in die Zukunft, weil sie es mit Hermann Hesse hält und sieht: „Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“. Sarah Kayser schließt ihre „Zeitreise“ mit dem Gedicht „Von Deinen Möglichkeiten“ und rät ihren (ehemaligen) Mitschülerinnen und Mitschülern so: „Wag(t) den Sprung ins Wasser.“ Bei den Lehrerinnen und Lehrern sowie der Familie bedankt sie sich herzlich für deren große Unterstützung während der Schulzeit.

 

 

Emma Schäfer, stellvertretende Schulsprecherin, gratulierte den Abiturientinnen und Abiturienten in einer bewusst kurz gehaltenen Rede zu ihrer Leistung, denn sie sie ist der Meinung, dass zwölf Jahre des Zuhörens während der Schulzeit lang genug gewesen seien. Sie stellte nicht die beliebte Frage „Was willst du werden?“ in den Mittelpunkt ihrer Überlegungen, sondern die Frage „Wer willst du sein?“ Und diesbezüglich kam sie zu dem Schluss, dass heute 81 einzigartige Persönlichkeiten vor ihr sitzen, die die Schule geprägt habe und die sie vermissen werde.

 

Lutz Lachnit, Vorsitzender des Elternbeirats, schloss sich den Gratulationen an und hatte die Ehre, Preise an die Besten des Jahrgangs sowie die sozial Engagierten zu verleihen. In diesem Sinne rief er die Abiturientinnen und Abiturienten in seiner Rede dazu auf, nicht zu waren auf irgendwas, sondern sofort selbst aktiv zu werden und sich für das einzusetzen, was ihnen wichtig ist. Er ermunterte sie zu fragen und zu hinterfragen. Im Sinne von Konfuzius forderte er die Absolventinnen und Absolventen dazu auf, Narren zu sein, denn: „Wer fragt, ist ein Narr für eine Minute. Wer nicht fragt, ist ein Narr sein Leben lang.“

 

 

Gemeinsam mit Frau Helm-Jung zeichnete Lutz Lachnit für den Elternbeirat folgende Schülerinnen und Schüler aus:

 

 

• Auszeichnung als Jahrgangsbeste:

 

o Sarah Katharina Kayser und Beyza Nur Süer

o Luca Leon Kloft, Kimana Schmidt und Mika Nils Simon sowie

o Julia Duchscherer

 

 

 

• Engagement im Schulsanitätsdienst: Hannah Blum Anna-Lena Fickel, Emily Theresa Gotthardt, Luca Leon Kloft, Lisa Metternich und Melanie Schuy

 

 

• Engagement in der Lernmittelbücherei: Tim Eid, Lukas Ricker und Philipp Marx

 

• Engagement bei den Digitalen Streitschlichtern: Carolin Eul und Jasmina Lozic

Die Fachsprecher verschiedener Fächer hatten nun Gelegenheit, einzelne Schülerinnen und Schüler für besondere Leistungen in einem Fachgebiet auszuzeichnen. Bemerkenswert war dabei, dass die Preisträgerin des Fürst-Johann-Ludwig-Preises, Sarah Kayser, hier drei weitere Male auf die Bühne gebeten wurde, denn sie hat offensichtlich ein naturwissenschaftliches Talent: Sie erhielt Preise in Physik, Mathematik und Chemie.

Die Preisträger verteilen sich wie folgt auf die Fächer:

• Musik: Paula Müller und Tim Eid

• Ethik: Beyza Nur Süer

• Politik und Wirtschaft: Jonas Metzner

• Mathematik: Sarah Katharina Kayser

• Chemie: Sarah Katharina Kayser, Maren Elisa Metzger und Sina Jost

• Physik: Mika Nils Simon (Hauptpreisträger), Dennis Ferderer, Sarah Katharina Kayser, Leon Steinebach

Nachdem alle Preisträger beglückwünscht waren und ihre Urkunden und Preise erhalten hatten, begann der für viele wichtigste Teil des Abends: die Ausgabe der hart erarbeiteten Abiturzeugnisse. Nach dieser feierlichen Übergabe rundete das Orchester mit seiner Interpretation von „Attention“ den offiziellen Teil des Abends ab und die zahlreichen Gäste freuten sich auf den Sektempfang im Foyer der Schule.

 





















 
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