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SchülerInnen der Fürst-Johann-Ludwig-Schule nehmen an Austausch teil

 

Die Chinesisch-AG der Fürst-Johann-Ludwig-Schule Hadamar besteht nun seit über 10 Jahren. Ins Leben gerufen wurde sie damals vom ehemaligen stellvertretenden Schulleiter, Herrn Rudi Holzhäuser. Sie bietet Schülerinnen und Schülern ab der 7. Klasse unter der Leitung von Frau Hong Yuan die Möglichkeit, die chinesische Kultur und Sprache näher kennenzulernen. Das Besondere an der AG ist, dass die Teilnehmer China auch selbst im Rahmen eines Austauschs besuchen können. Im darauffolgenden Jahr kommen dann die chinesischen Jugendlichen nach Deutschland zu Besuch. Nachdem also im letzten Jahr Besuch aus China an der FJLS war, sind wir dieses Jahr wieder gen Osten geflogen.

 

 

Am Ende eines fast 10-stündigen Flugs war es soweit, die Austauschgruppe der Fürst-Johann-Ludwig-Schule landete um 8:30 Uhr Ortszeit in Peking. Endlich ankommen in dem fernen Land, von dem sie zuvor so viel in der Chinesisch-AG an der Schule erfahren hatten. Herzlich empfangen, wurde der erste Tag auch gleich mit reichlich Programm gefüllt – keine Zeit sich auszuruhen. Unterricht in Chemie und Englisch standen auf dem Programm und außerdem galt es ja auch noch die Austauschpartner das erste Mal zu treffen, nachdem man sich bis dahin nur über digitale Medien hatte unterhalten können. Am späten Nachmittag, als die chinesischen Schülerinnen und Schüler endlich Unterrichtsschluss hatten, ging es dann in die Gastfamilien. Auch hier zeigte sich wieder die chinesische Gastfreundschaft: Zimmer wurden extra für die deutschen Gäste freigeräumt, manch einer konnte gar fast die Hälfte des Familiensitzes beziehen.

 

 

Verblüfft war der eine oder andere deutsche Schüler als die chinesischen Partner nach einem langen Schultag noch bis in den späten Abend Hausaufgaben zu erledigen hatten. Doch dort hörten die Überraschungen nicht auf: „Besonders überraschend war, dass wir 30-40 Minuten gefrühstückt und das Spiegelei mit Stäbchen gegessen haben“ berichtet Lisa. Kulinarisch gab es einiges zu erfahren – und wer auf die Erfüllung des einen oder anderen Klischees gehofft hatte, wurde mit einem ansprechenden Buffet in der Schulkantine und selbstgemachten chinesischen Maultaschen in den Gastfamilien überrascht. Das Highlight für viele war aber wohl die Peking-Ente, die es nur zu ganz besonderen Anlässen gibt.

 

 

Gastfreundschaft wurde in den chinesischen Familien großgeschrieben. Neben den Ausflügen und Restaurantbesuchen wurden teils auch großzügige Geschenke gemacht. David freut sich zum Beispiel über eine traditionelle chinesische Flöte und Fabio, dem die Tradition des Teetrinkens so gut gefiel, erhielt ein chinesisches Tee-Service von seiner Gastfamilie.

Die andere Seite Pekings zeigte sich in Form von zuweilen dichtem Smog und einer ähnlichen Dichte an Überwachungskameras, die es an wirklich jeder Ecke gibt und die auch vor den Klassenräumen nicht Halt machen. Positiv überraschte uns die Schule mit ihrer technischen Ausstattung. Großen Touchscreens in den Klassenräumen, die in eine normale Tafel integriert sind, 3D-Drucker und Laser-Cutter für Schülerarbeiten und sogar Fahr- und Flugsimulatoren, die von den Schülern ausprobiert werden durften, sind Kennzeichen des beeindruckenden Niveaus. Darüber hinaus durfte sich an traditioneller Malerei probiert werden – ob mit Tusche auf Papier, oder mit glühendem Draht auf einem getrockneten Kürbis, die Resultate konnten sich sehen lassen.

 

 

Gemeinsame Ausflüge wurden zu verschiedenen Sehenswürdigkeit in und um Peking unternommen. Im Sommerpalast wurden Tempel und Berge erklommen. Die chinesische Mauer beeindruckte mit ihrer scheinbaren Endlosigkeit, Ming-Gräber mit ihrer aufwändigen Anlage und die verbotene Stadt mit ihrer Detailverliebtheit bei Gebäuden und ausgestellten Schätzen.

Am Ende des Besuchs in Chinas Hauptstadt waren sich alle einig: Es hat sich gelohnt. Dass die Zeit als so gelungen wahrgenommen wurde, lag nicht zuletzt an den Schülerinnen und Schülern selbst, die sich auf Neues einließen, sich interessiert und offen zeigten und einen herausragenden Zusammenhalt demonstrierten.

 

 

Im kommenden Mai erwarten wir mit Vorfreude den Gegenbesuch aus China. Doch nach den Ferien geht es erst einmal in unserer AG weiter. Neue Teilnehmer sind jeder Zeit willkommen und können sich zu Schuljahresbeginn an Herrn Laßmann wenden oder einfach vorbeikommen. Die AG für Anfänger findet montags in der 7. und 8. Stunde statt. Die Fortgeschrittenen treffen sich mittwochs in der 7. und 8. Stunde in Raum 112




Austauschgruppe vor der Chinesischen Mauer


Tempelanlage im Sommerpalast

 
Partnerschulen
Bellerive (Frankreich)

Peking (China)


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