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18.05.2018 Zivilcourage an der FJLS: 5 Jahre PiT = Prävention im Team


Ministerialdirigent Wolfgang Heimer (2.v.rechts) verleiht das PiT-Schild an den Schulleiter der Fürst-Johann-Ludwig-Schule, Direktor Peter Laux (rechts), den Sozialarbeiter Paul Stegemann (links) und Herrn Kriminaldirektor Frank Göbel (2.v.links). In der Mitte: Frau Astrid Rumpf-Arab, PiT-Projektleiterin vom Hessischen Innenministerium

 

 

Anlässlich der nunmehr 5-jährigen engagierten Durchführung des Gewaltpräventionsprojektes PiT an der Fürst-Johann-Ludwig-Schule in Hadamar verleiht Ministerialdirigent Heimer vom Hessischen Kultusministerium das PiT-Zertifikat.

 

2013 wurde die Fürst-Johann-Ludwig-Schule als 100ste Schule in dieses Programm aufgenommen, bei dem Schülerinnen und Schüler der 7. Jahrgangstufe lernen, gewaltbesetzte Situationen im öffentlichen Raum zu erkennen und gewaltfreie Handlungsoptionen anzuwenden. Die Fokussierung auf den öffentlichen Raum bedeutet dabei, dass Täter und Opfer sich in der Regel nicht kennen, was beispielsweise im digitalen Raum, sprich im Internet, oft der Fall ist.

 

Die Schülerinnen und Schüler lernen an verschiedenen Projekttagen, wie sie mögliche Gewaltsituationen erkennen und am besten vermeiden. Zudem lernen sie, wie sie in Situationen, in denen Gewalt in verschiedenen Formen angewendet wird, helfen können, ohne dabei selbst in Gefahr zu geraten. Wie sie das gelernt haben, zeigten die Schüler der Klasse 7bG anschaulich im Rahmen der Feierstunde: Sie stellten ihre Arbeit mit dem „Gewaltbarometer“ vor, bei dem sie bezogen auf verschiedene Fallbeispiele einschätzen und begründen müssen, inwiefern es sich um Gewalt handelt: Eine Gruppe lässt einen unbekannten Jungen nicht beim Fußball mitspielen. – Ist das Gewalt? Ein Junge stellt das Bild seiner Ex-Freundin im Bikini ins Internet. – Ist das Gewalt? Ein Polizist dreht einem Jugendlichen bei seiner Festnahme den Arm auf den Rücken. – Ist das Gewalt? Welche unterschiedlichen Formen kann Gewalt annehmen? Wo sind Grenzen?

 

Diese und andere Fragen diskutierte die Projektklasse unter Leitung des bunt gemischten PiT-Teams. Das setzt sich zusammen aus zwei Lehrern, Karin Graf und Matthias Sucké von der Fürst-Johann-Ludwig-Schule, dem Sozialarbeiter Paul Stegemann sowie Udo Siepmann von der Polizeidirektion Limburg. Hier findet also eine enge organisations- und professionsübergreifende Zusammenarbeit statt, um der „gesamtgesellschaftlichen Aufgabe Gewaltprävention“ zu begegnen, betont die Projektleiterin, Frau Astrid Rumpf-Arab vom Hessischen Innenministerium.

 

Diese Kooperation zeigt sich auch auf ministerialer Ebene: Gleich drei Ministerien (Kultus, Inneres und Sport sowie Soziales und Integration) sind an PiT beteiligt. Den zugrundeliegenden Gedanken formuliert Ministerialdirigent Heimer wie folgt: „Wer effektiv Prävention betreiben will, braucht die Bereitschaft zur Zusammenarbeit.“ Zudem braucht es eine Vielzahl verzahnter Maßnahmen, die das Kultusministerium anbietet, um verschiedenen Formen von Gewalt vorzubeugen (z.B. das Projekt „Trau dich“ im Zusammenhang mit sexuellem Missbrauch). Besonders lobt Heimer ein Angebot der Fürst-Johann-Ludwig-Schule: die digitale Streitschlichter-AG. Hier informieren und beraten ältere Schülerinnen und Schüler jüngere in Bezug auf den Umgang mit digitalen Medien, z.B. WhatsApp. Dies sei eine tolle Ergänzung zu PiT.

Am Schluss seiner Rede bedankte Ministerialdirigent Heimer sich bei den Schülerinnen und Schülern dafür, dass sie sich auf das „Abenteuer PiT“ eingelassen hätten, und gratulierte der Schule mit ihrem Schulleiter Direktor Peter Laux zur „gelebten Gewaltprävention“, in deren Rahmen die Schülerinnen und Schüler die Übernahme von Verantwortung sowie Zivilcourage lernen.

 




Schüler der Klasse 7bG präsentieren das Projekt: Prävention im Team (PiT): Evelyn Litwinov, Mevlüt Cigci, Dardan Krasniqi


 
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