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16.04.2018 Die Friedensmission Graf Johann Ludwigs von Hadamar

 

Im Lesesaal der Fürst-Johann-Ludwig-Schule ist bis zum 9. Mai eine Ausstellung zu besichtigen. Die Präsentation behandelt in Text, Bildern und Grafiken die Themen Reformation, 30jähriger Krieg und die Rolle von Graf/Fürst Johann Ludwig. Die Autoren Klaus Habel (Abitur 1971) und Hubert Hecker haben die Präsentation für den Kultur- und Geschichtsverein Frickhofen entwickelt und der Schule zur Verfügung gestellt.

Der erste Ausstellungsteil knüpft an das letztjährige Reformationsjubiläum an. Für unsere Region ist neben der lutherischen Konfession auch die calvinistische Reformation relevant. Die kam zustande aufgrund der engen politischen Beziehungen zwischen Nassau und den Niederlanden. Beide Protestantisierungsprozesse im Nassauer Land sind nachgezeichnet und eingebettet in die sozio-ökonomischen Umbrüche jener Zeit.

 

Vier Tafeln beschäftigen sich mit dem 30jährigen Krieg, der vor 400 Jahren begann. In der ersten Dekade war er eine Folge des politisch-konfessionellen Ringens der deutschen Fürsten. Danach wurde er zu einem europäischen Krieg mit tektonischen Verschiebungen der mitteleuropäischen Mächtekonstellation. Die Ausstellung gibt einen Überblick über die drei wichtigsten Eskalationsphasen des Krieges. Sie zeigt Triebkräfte der Auseinandersetzung auf sowie die Auswirkungen auf unsere Region. Den Abschluss dieser politisch-historischen Epochenbeschreibung bildet der lange Weg zum Westfälischen Frieden, der maßgeblich vom Namensgeber der Schule mitgestaltet wurde.

 

Der dritte Ausstellungsteil behandelt die Biographie Johann Ludwigs. Wesentlich ist neben seinen Studienaufenthalten in Frankreich (Sedan) und in der Schweiz (Genf) sein Übertritt zur katholischen Glaubensrichtung. Diese Konversion von 1629 war in mehrfacher Hinsicht bedeutsam:

 

• Kaiser Ferdinand II. erkannte während Johann Ludwigs Wienbesuch dessen diplomatische Kompetenz, so dass er den Grafen einer relativ kleinen Herrschaft zum Plenipotentiarius, zum Generalbevollmächtigten des Kaisers, bei den Friedensverhandlungen in Köln und Münster machte.

• Johann Ludwig war einer der ersten deutschen Fürsten, der nicht das damalige Reichsrecht cujus regio, ejus religio in Anspruch nahm, sondern auf Überzeugungsmission und Freiwilligkeit bei der Rekatholisierung im Hadamarer Land setzte.

• Bedeutsam ist der Namensgeber unserer Schule nicht nur, weil er bald nach dem 30-jährigen Krieg das Hadamarer Gymnasium gründete. Seine Biographie ist noch heute beeindruckend in der Konzentration auf Humanismus und Toleranz, tugendhaftes Regieren und Friedensbemühungen.

 

 



Die Autoren der Ausstellung


Unterschrift Johann Ludwigs unter den Friedensvertrag


Portrait Johann Ludwig

 
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