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06.11.2015 Von Fensterstürzen und barocken Dramen

 

Das Hadamarer Gymnasium hatte schon früher einen sehr guten Ruf: Wer hier zur Schule geht, aus dem wird auch was! Ehemalige des Abitur-Jahrgangs 1953 treffen sich regelmäßig und denken gern an die Erlebnisse der Schulzeit zurück.

 

 

Hadamar. Die Abschlussklasse 1953 der Fürst-Johann-Ludwig-Schule bestand aus 23 Schülern und drei Schülerinnen. Eine Handvoll verabredet sich noch immer einmal jährlich. Auch Fritz Heinrich, ein in die Vereinigten Staaten ausgewanderter Mitschüler, lässt es sich nicht nehmen, so oft wie möglich dabei zu sein. In diesem Jahr trafen sich die Ehemaligen im Restaurant Fohlenhof, ganz in der Nähe ihrer alten Schule, um die Erinnerungen aufleben zu lassen.

 

Kaum fällt der Name des einen oder anderen Lehrkörpers, da kommt ihnen so mancher Streich in den Sinn. Da gab es z.B. eine Feier, bei der zum Entsetzen aller im Raum ein paar jüngere Mitschüler aus dem Fenster des ersten Stocks geschubst wurden. Das sah schlimm aus, war aber im Grunde nicht gefährlich, denn die „bösen Buben“ landeten unten in einem aufgespannten Feuerwehr-Sprungtuch. Auch das Fest zum 300-jährigen Bestehen der Schule im Jahr 1951 mit Aufführung des barocken Dramas „Cenodoxus – Der Doktor von Paris“ kommt den Herren in den Sinn. Drei der Anwesenden spielten damals in der Theater-AG mit und Heinz Rudolf Knebel hat sogar noch Textpassagen seiner Rolle parat.

 

Erfolgreiche Laufbahnen

 

Auch die Tage der Prüfungen bleiben den damaligen Abiturienten unvergesslich. Mit großem Abstand zueinander standen die Tische in der Aula des Schlosses und den ganzen Vormittag hindurch reihten sich die schriftlichen Prüfungen in Deutsch, Mathematik und Englisch aneinander. Etwa ein Vierteljahr später folgten die mündlichen Prüfungen, doch bis zum Prüfungstag selbst wusste keiner der Schüler, ob er nun tatsächlich dran kam oder nicht.

 

Nachdem es dann geschafft war, wurde kräftig gefeiert, erinnert sicher Fritz Heinrich. Natürlich gab es einen offiziellen Teil mit festlichen Reden, bei dem die ganze Schule zugegen war. Viel lustiger jedoch waren das von den Schülern für die Lehrer ausgerichtet. Essen und die abendlichen Umtrunke. „Uns Jugendlichen der Nachkriegszeit fehlte das Vertrauen in die Zukunft, denn wir hatten während unserer Schulzeit dramatische Jahre und verstörende Eindrücke von Krieg und Entbehrung erfahren müssen“, bedauert Fritz Heinrich. „Wir lebten für den Augenblick und wollten vor allem gut essen, reichlich trinken und ausgelassen feiern.“ Mangelnde Zuversicht blieb kein Dauerzustand. Denn ein Großteil der Hadamarer Abiturienten des Jahres 1953 schlug erfolgreich eine akademische Laufbahn ein. Und so hat sich der gute Ruf der Fürst-Johann-Ludwig-Schule auch für diese Schüler bewahrheitet: Wer hier lernt, aus dem wird auch was! kka




Die Abiturienten von 1953 (v.r.): Dr. Peter Kappen, Fritz Heinrich, Dr. Hubert Fein, Dr. Hubert Wagenbach, Heinz Rudolf Knebel und Artur Metternich.

 
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