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22.07.2015 Besuch der Hadamarer Synagoge

Die evangelischen Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 6G hatten sich im Rahmen des Religionsunterrichtes bei Frau Schützeberg schon intensiv mit dem Judentum beschäftigt und sogar Modelle von Synagogen gebastelt, als der Wunsch aufkam, nun auch eine Synagoge zu besuchen. Es war nahe liegend, dass man hierfür die Hadamarer Synagoge auswählte.

Unter der fachkundigen Leitung des ehemaligen Schulleiters Herrn Valentin durften die Schüler am 22.7.2105 die Synagoge schließlich betreten, die zur Zeit des Nationalsozialismus zwar schwer beschädigt, aber nicht vollständig zerstört worden war. Nachbarn hatten den absichtlich gelegten Brand gesehen und dafür gesorgt, dass er gelöscht wurde. So blieb wenigstens das Gebäude erhalten. Wie im Judentum üblich bedeckten die Jungen beim Besuch des Gotteshauses alle ihr Haupt mit einer Kippa. Anders als früher saßen aber die Mädchen nicht auf der Frauenempore, sondern mit ihren Klassenkameraden gemeinsam auf Stühlen im Versammlungsraum, wo Herr Valentin einiges über die Hadamarer jüdische Gemeinde zu erzählen wusste.

Als Dankeschön dafür, dass er sich für eine Führung Zeit genommen hatte, überreichte ihm die Klasse dann eine eigens für ihn gebastelte Synagoge, die anders als die Synagoge von Hadamar, auch die Innenausstattung zeigt.

Nach der Führung belohnte Frau Schützeberg ihre aufmerksamen Schüler mit zwei selbstgebackenen Sabbatbroten in der typischen Zopfform. Im Nu waren diese gegessen und die Schüler überzeugten sie davon, dass Eis ein wunderbarer Nachtisch wäre. So führte der weitere Weg an ehemaligen Wohnhäusern Hadamarer Juden durch das Judengässchen hin zum jüdischen Friedhof auch an der Eisdiele vorbei, wo man sich bei 28 Grad ein wenig stärkte.

Der kleine Friedhof der ehemaligen jüdischen Gemeinde war ebenfalls der Zerstörungswut der Nazis anheim gefallen, weckte aber dennoch das Interesse aller. Mit Geduld versuchte man, die Grabinschriften auf den wenigen verbliebenen und von Moos überwachsenen Grabsteinen zu entziffern, und zeigte sich empört, dass die fehlenden Steine entweiht und als Baumaterial für Baracken verwendet worden waren. Im wohltuenden Schatten der Bäume kamen gute Gespräche auf, die mit Blick auf die Uhr leider abgebrochen werden musste. Dennoch war die Klasse mit dem Erlebten sehr zufrieden und dankte Herrn Valentin recht herzlich für seine Führung.












 
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