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31.03.2015 Schüler diskutierten mit Wirtschaftsweisem


Wirtschaftswissenschaftler Prof. Dr. Lars Feld stand Schülern der Fürst-Johann-Ludwig-Schule Rede und Antwort. Foto: Lachnit

 

Hadamar. Wohin führt die demografische Entwicklung? Wird die Generation Schüler irgendwann bis 70 Jahre arbeiten müssen? Sollten wir nicht solidarisch mit Griechenland sein? Was bringt die Liberalisierung der Weltmärkte?

 

Auf diese Fragen suchten die Oberstufenschüler der Fürst-Johann-Ludwig-Schule Antworten. Die bekamen sie aus berufenem Munde: von einem Wirtschaftsweisen.

 

Ruth Heep, Leiterin der Fachschaft Wirtschaft und Politik, hatte Prof. Dr. Lars Feld eingeladen. Bevor er sich der Podiumsdiskussion mit den Schülern stellte, gab er Einblick in seine Arbeit. Feld gehört zum Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, kurz „Die 5 Wirtschaftsweisen“. Ihre Aufgabe ist es, unabhängige und transparente Analysen über die Wirtschaftssituation in der Zukunft zu erstellen. Mit Zahlen belegte Feld, dass in Deutschland ein Wirtschaftswachstum stattfindet. „Nutzen Sie Ihre Gelegenheiten“, ermunterte er die Schüler, „denn Sie befinden sich in einer besseren Situation als die Generationen vor ihnen.“ Neben diesen positiven Aussichten fand der Fachmann auch klare Worte für die Griechenlandkrise. Er pochte darauf, dass Griechenland für die entgegengebrachte Solidarität nun auch Vereinbarungen einhalten müsse. Spanien und Italien würden gut zeigen, wie strukturelle Veränderungen greifen. Deutliche Aussagen machte Feld zu den sozialen Ausgaben Deutschlands. Durch die Rente ab 63 sei zwar ein großes Geschenk gemacht worden, aber es sei nicht bedacht worden, wie dieses in Zukunft zu finanzieren sei. „Spätestens 2017 müssen die Beitragssätze für die Rente angehoben werden, um dieses System zu finanzieren“, sagte der Wirtschaftsweise.

 

In der Podiumsdiskussion hakten die Schüler genauer nach. Sie fragten, ob die Unternehmen nichts gegen den Fachkräftemangel hätten tun können. Soweit würde niemand vorausplanen, aber die Unternehmen müssten Wege finden, um attraktiver für Arbeitnehmer zu werden, so das Urteil des Ökonomen. Das Freihandelsabkommen begrüße er sehr. Feld sieht keinen Einfluss auf die Standards. Jedes Land solle seine Standards behalten. Am Ende würde der Konsument entscheiden, welche Standards er bevorzuge. Gleichzeitig geht er davon aus, dass sich der Konsumentenschutz erhöhen wird. Er glaube nicht, dass das Freihandelsabkommen Auswirkungen auf den Gesundheitsmarkt haben wird. Ein hohes Maß an Regulierung wäre schädlich, denn wer sollte am Ende entscheiden, wer in welchem Alter für welche Krankheit welche Therapie bekommen soll.




Quelle:  www.nnp.de (o.g. Datum)


Bilder: Jamal Ageli


















 
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