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Sie befinden sich hier: Start >Unsere Schule >Aktuelle Nachrichten >Schuljahr 2014-2015 >20.02.2015 Leonhard Diefenbach (1814 – 1875) >

20.02.2015 Leonhard Diefenbach (1814 – 1875)


 

In dieses Schuljahr fällt der 200. Geburtstag des Hadamarer Malers und Kinderbuchautors Leonhard Diefenbach. Er wurde am 10. September 1814 in Hadamar geboren und unterrichtete von 1845 bis 1870 als Zeichenlehrer am Hadamarer Gymnasium. Ihm verdankt Hadamar die bildmäßige Kenntnis der Stadt Mitte des 19. Jahrhunderts.

 

In Erinnerung an Leonhard Diefenbach haben der Ehemaligenverein und die Schulleitung eine Kunstpostkarte herausgegeben.

 

Leonhard Diefenbach hatte eine Lehre zum Schreiner absolviert, war anschließend als Zeichner in einer lithographischen Anstalt in Wiesbaden tätig und nahm, nach einem abgebrochenen künstlerischen Studium an der Akademie in München und Frankfurt, aus familiären Gründen 1845 eine sichere Zeichenlehrerstelle am Gymnasium von Hadamar an. Die finanziell schwierige Lage der Familie mit sechs Kindern versuchte er durch das Zeichnen und Verfassen von Kinder- und Jugendbüchern aufzubessern. Seine belehrende Bücher („Einmaleins in lustigen Reimen und Bildern“, „Goldenes Weihnachtsbüchlein für brave gute Kinder“, „Die 12 Monate des Jahres“) wurden meist im Stuttgarter Thienemann-Verlag und bei Scholz in Mainz verlegt.

 

Leonhard Diefenbach erlitt 1868 einen Schlaganfall und wurde 1870 pensioniert. Er war verantwortlich für die künstlerische Ausbildung seines Sohnes Karl Wilhelm Diefenbach, dem späteren Maler und Lebensreformer, der nach 1868 dem Vater bei der Anfertigung seiner Bilder behilflich war. Im Ruhestand malte Leonhard Diefenbach für Herzog Adolf von Nassau, der seit seiner politischen Entmachtung 1866 sich auf Schloss Hohenburg bei Lenggries aufhielt. Karl Wilhelm Diefenbach immatrikulierte sich 1872 an der Münchner Kunstakademie. Als er die Mittel aufbringen konnte, um die kränklichen Eltern im Mai 1875 nach München zu holen, erlag die Mutter kurze Zeit später ihrer Krankheit und der Vater starb am 13. August 1875 durch einen Schlaganfall.

 

Frank Jung

 

Literatur: Michael Buhrs (2009): Karl Wilhelm Diefenbach (1851 – 1913). Lieber sterben, als meine Ideale verleugnen!, München: Edition Minerva (Ausstellungskatalog Villa Stuck München). Karl Josef Stahl (1974): Hadamar. Stadt und Schloß, Limburg: Pallottinerdruck.


 
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