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18.09.2014 100 digitale Helden im Kreis


Stolz präsentieren die Lions, die Projektleiter und der Schirmherr den »Klicksafe«-Preis der EU-Initiative für mehr Sicherheit im Internet: (von links) Rainer Wiederstein, Udo Triesch, Dirk Pumplun, Manfred Michel und Florians Borns. Foto: Heidersdorf

 

EU-Preis für Medienprojekt

 

Im Landkreis wird es in einem Jahr noch mehr „Digitale Helden“ geben. Der Lions Club Limburg Domstadt weitet das 2013 gestartete und unter anderem von der NNP unterstützte Medienprojekt auf zwölf Schulen aus.

 

 

Limburg-Weilburg. Rund 1000 Jungen und Mädchen aus den 5. und 6. Klassen in vier heimischen Schulen sind jetzt sicherer im weltweiten Netz unterwegs. Das verdanken die Kinder 24 Schülern aus den 8. und 9. Klassen ihrer Schulen, die ebenso wie acht Lehrer zu Mentoren ausgebildet worden sind. Die „digitalen Helden“ wissen, wo im Internet (auch rechtliche) Gefahren lauern, wie sie sich dagegen schützen und wie sie anderen dabei helfen können. Bei Elternabenden wurden zudem 250 Väter und Mütter über die Problematik Cybermobbing und Sexting im Internet informiert.

 

Angestoßen und finanziert hat das vorbildliche Projekt der Lions Club (LC) Limburg Domstadt. In dieser Woche haben die Löwen eine erfreuliche Zwischenbilanz gezogen und die zweite Phase gestartet. Diesmal machen sogar doppelt so viele Schulen mit – das bedeutet für die Lions natürlich auch den doppelten Aufwand.

 

Bis zum Ende des Schuljahrs wird der Club dann fast 50 000 Euro für die wichtige Aufklärungskampagne investiert haben. „Wir sind nach wie vor fest davon überzeugt, dass das Geld gut angelegt ist“, sagten LC-Präsident Dirk Pumplun, sein Vorgänger Udo Triesch und sein designierter Nachfolger Oliver Hamm in einem Pressegesräch. Sie dürfen sich nicht nur durch die positiven Ergebnisse und die vielen Komplimente in ihrem Engagement bestätigt fühlen, sondern auch durch eine hohe Auszeichnung.

 

Auszeichnung

 

Die „Digitalen Helden“ sind in Köln im Rahmen des Grimme-Online-Awards mit dem „Klicksafe-Preis 2014“ geehrt worden. Klicksafe ist die EU-Initiative für mehr Sicherheit im Internet. Insgesamt gab es 158 Bewerber und jeweils einen Preisträger in zwei Kategorien; einen für das beste Projekt und einen für die beste App. Das vom Hessischen Kultusministerium konzeptionell begleiteten Projekt läuft in der Pilotphase in Limburg und in Frankfurt und soll 2016 von Hessen aus auf ganz Deutschland ausgeweitet werden.

 

„Ich bin stolz, dass der Landkreis Limburg-Weilburg auch auf diesem Gebiet die Nase vorn hat und zu den Vorreitern zählt“, sagte Landrat Manfred Michel. Er verwies auf mehrere präventive Maßnahmen für die Jugendlichen im Kreis und lobte in diesem Zusammenhang das Medienzentrum, die Kreisbildstelle und das Jugendbildungswerk. Der Schirmherr dankte dem Lions Club für die „tolle und wegweisende Idee“. Die hier praktizierte „Hilfe zur Selbsthilfe“ kenne man sonst nur von anderen Altersgruppen, sagte Michel. Das Thema Sicherheit im Internet, das uns noch lange beschäftigen werde, sei in den Schulen am besten aufgehoben.

 

Er freute sich ebenso wie die Verantwortlichen des Lions Clubs, dass die Aktion in diesem Schuljahr noch größer, intensiver und nachhaltiger aufgezogen wird. Die Schulen nehmen die „Digitalen Helden“ in ihr Programm auf und bieten für die Ausbildung Arbeitsgemeinschaften an. Diese Verpflichtung verspricht eine noch aktivere Rolle der Schulen. Die Koordination übernimmt das Medienzentrum des Kreises.

 

Neue Schulen

 

Neu dabei sind die Freiherr-vom-Stein-Schule in Dauborn, die Taunusschule in Bad Camberg, die Westerwaldschule in Waldernbach, das Philipinum in Weilburg, die Theodor-Heuss-Schule in Limburg, die Erlenbachschule in Elz, die Fürst-Johann-Ludwig-Schule in Hadamar und die Mittelpunktschule St. Blasius in Frickhofen. Die im vergangenen Schuljahr trainierten Medienscouts in der Tilemannschule, der Marienschule und der Leo-Sternberg-Schule (alle Limburg) sowie der Schule im Emsbachtal (Niederbrechen) erhalten 2014/2015 eine zusätzliche Ausbildung zu „Senior Coachs“.

Bis zum nächsten Sommer sollen dann rund 100 Schüler und 24 Pädagogen an zwölf Schulen insgesamt rund 4500 Schüler der 5./6. Klassen sowie zirka 1500 Eltern informiert haben. „So erreichen wir unser Ziel, eine möglichst hohe Multiplikatorenwirkung“, betonten die Lions. Aufgrund der rasanten Entwicklung des weltweiten Netzes und sozialer Netzwerke sei es wichtig, den Jugendlichen den bewussten und sicheren Umgang mit diesen Medien zu vermitteln. Internetkompetenz sei heute eine Schlüsselqualifikation für Jugendliche. „Konflikte werden nicht mehr verbal oder körperlich ausgetragen“, so Triesch, „sondern im Netz.“

 

Pumplun und Hamm erläuterten, dass die weitere Finanzierung durch den Erlös des nächsten Lions Balls gesichert werden soll. Die größte Benefizveranstaltung in der Region geht am 18. April 2015 in der Limburger Stadthalle über die Bühne. Die Projektleiter Florian Borns (Hessen) und Rainer Wiederstein (Limburg-Weilburg) hoben hervor, dass die Lions nicht nur das Geld aufbringen, sondern auch mit Herzblut bei der Sache sind.

 

Die zweite Stufe beginnt morgen (Freitag) mit einem Lehrerseminar und endet im Mai 2015 mit dem letzten von sechs ganztägigen Workshop. Zum Programm gehören diesmal auch Online-Kurse (Born: „Online-Lernen ist der große Trend“) und Online-Themen-Monate, darunter mehrere offene. Laut Wiederstein soll gleichzeitig die Netzwerk-Arbeit im Landkreis Fahrt aufnehmen. Partner des Projekts sind unter anderem die Polizeidirektion, das Staatliche Schulamt, das Jugendbildungswerk und die NNP.

(hei)




Quelle:  www.nnp.de (o.g. Datum)


 
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