Startseite
 

 


Unsere Schule
Übersicht
Bautätigkeit 04/07
Fürst Johann Ludwig
Aktuelle Nachrichten
Presse
Förderverein
Sozialarbeit
Bilder
NZF
Schulleitungen

Kontakt

Termine/Service

Fächer

Klassen/Oberstufe

Projekte

AGs

Mittagsbetreuung

Schülervertretung

Schulelternbeirat

Kollegiumsseite

Verein der Ehemaligen

Links

Seitenübersicht

FJLS-Interaktiv

Startseite Suchen

Sie befinden sich hier: Start >Unsere Schule >Presse >Schuljahr 2013/14 >07.07.2014 FJL-Hauptschüler planen ihre Aus- und Weiterbildung >

07.07.2014 FJL-Hauptschüler planen ihre Aus- und Weiterbildung


Marco Zeizinger, Alfonso Bongiorno, Adriana Duchscherer und Selina Egenolf in der Hadamarer Fürst-Johann-Ludwig-Schule. Foto: Bohnhorst-Vollmer

 

 

Von Anken Bohnhorst-Vollmer

 

In wenigen Tagen bekommen die Hauptschüler in Hessen ihren „Quali“, ihren Qualifizierten Hauptschulabschluss. Wie es danach für sie weitergehen soll, berichten vier Jugendliche von der Fürst-Johann-Ludwig-Schule (FJLS) in Hadamar. In den nächsten Tagen stellen wir Schulabgänger einer Realschule und eines Gymnasiums vor.

 

Hadamar. Am Ende seiner Schullaufbahn hat Alfonso Bongiorno noch einmal Vollgas gegeben. Besonders für Mathematik hat er gebüffelt, damit auch bei diesem Fach auf seinem Abschlusszeugnis eine gute Note steht – und damit sein künftiger Ausbildungsbetrieb sieht, dass er sich auch in der Schule anstrengt. Der Einsatz hat sich für den 15-Jährigen gelohnt. Er wird am Freitag das Zeugnis über den „Qualifizierten Hauptschulabschluss“ bekommen und im Sommer eine Ausbildung als Kfz-Mechatroniker bei einem Betrieb in Mengerskirchen beginnen.

 

Alfonso Bongiorno ist einer von knapp 30 Fürst-Johann-Ludwig-Hauptschülern, die in wenigen Tagen entlassen werden. Er hat als einziger einen Ausbildungsvertrag.

 

Dabei hat auch sein Schulkamerad Marco Zeizinger konkrete Pläne für die Zeit nach dem „Quali“. Er werde noch ein Jahr Schule dranhängen, sagt der junge Mann. Seine Noten sind gut genug, um in die zehnte Klasse aufzurücken und den Realschulabschluss zu absolvieren. „Ich weiß, dass ich mit einem höheren Schulabschluss bessere Chancen haben werde“, erzählt er. Das motiviert ihn. Denn viele Ausbildungsbetriebe würden sofort abwinken, wenn man „nur“ ein Hauptschulzeugnis vorzuweisen hat. Nach der Schule will er Industriemechaniker werden, und mit der mittleren Reife seien die Aussichten auf eine Lehrstelle gut, hat er sich informiert.

 

Bürojob zu langweilig

 

Wie es für ihn nach der Ausbildung weitergehen könnte, weiß er noch nicht. „Wenn ich übernommen werde, bleibe ich wahrscheinlich erst einmal im Betrieb“, meint er. Und wenn nicht, ist er für andere Optionen aufgeschlossen. Vorstellen könnte er sich zum Beispiel, dass er dann zur Berufsfeuerwehr geht. Deren Einstellungstests seien sehr hart, hat er erfahren. Aber zutrauen würde er sich die Tätigkeit als Feuerwehrmann dennoch, auch wenn er für diesen Beruf aus seiner Heimatgemeinde Oberzeuzheim wegziehen müsste. Angst vor dieser möglichen Veränderung hat er nicht. Ein Schritt nach dem anderen ist die Devise des 16 Jahre alten Marco Zeizinger. Fest steht für ihn nur, dass er handwerklich arbeiten will. „Im Büro zu sitzen, wäre mir zu langweilig.“

 

Das findet auch Adriana Duchscherer, die ab Sommer ebenfalls in die zehnte Klasse an der Fürst-Johann-Ludwig-Schule gehen wird. Auch sie will die mittlere Reife ablegen und erst danach eine Ausbildung als Gesundheits- und Krankenpflegerin anfangen. Es sei ja nicht so, dass ihr nichts anderes eingefallen wäre, berichtet die 16-Jährige aus Hadamar. Aber während ihrer Schulzeit habe sie zwei Praktika durchlaufen, in einer Spezialklinik und in der häuslichen Krankenpflege. Und da habe sie gemerkt, dass ihr ein Pflegeberuf liegt und dass sie sich darauf konzentrieren will. Eine Verwaltungstätigkeit komme für sie nicht in Frage. „Das ist nichts für mich“, äußert sich die Schülerin ähnlich wie ihr Schulkollege Marco.

 

Offen für alles sein

 

Einen Arbeitsplatz im Büro kann sich auch Selina Egenolf aus Niederzeuzheim nicht vorstellen. Innenausstatterin sei lange ihr Traumberuf gewesen, berichtet sie. Aber je häufiger sie in diese Tätigkeit „reingeschnuppert“ habe, desto mehr schwand ihre Begeisterung. Schließlich war es doch nicht das, was sich die 16-Jährige erwartet hatte. Selina orientierte sich um und bewarb sich beim Bundesfreiwilligendienst um eine Stelle in der Altenpflege. Zwölf Monate wird sie ab Sommer in einem Seniorenheim in Frickhofen arbeiten. Sie sagt: „Es ist doch toll, alten Menschen am Ende ihres Lebens noch schöne Jahre geben zu können.“ Dennoch ist ihr Jahr in der Altenpflege auch ein Testlauf, um „herauszufinden, ob das wirklich das Richtige für mich ist“. Einen Ausbildungsplatz in der Altenpflege hätte sie jedenfalls schon in Aussicht. „Aber man muss für alles offen sein.“

 

Konkreter Berufsplan

 

Offen sein schon, aber einen Plan muss man trotzdem haben, betont Alfonso Bongiorno. Er hat sehr konkrete Vorstellungen von seiner Zukunft: Nach seiner Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker wird er einige Jahre als Geselle arbeiten, und „dann mache ich meinen Meister und bleibe noch ein paar Jahre im Betrieb“, weil der schließlich die Meisterausbildung finanziert. Aber „wenn ich so um die 30 Jahre alt bin, mache ich eine eigene Kfz-Werkstatt auf“. Wie sein Vater. Der ist auch Kfz-Mechaniker. Von ihm weiß Alfonso, dass man Gas geben muss, um weiterzukommen.




Quelle:  www.nnp.de (o.g. Datum)


 
Presseberichte FJLS
Schuljahr 2016/17

Schuljahr 2015/16

Schuljahr 2014/15

Schuljahr 2013/14

Schuljahr 2012/13
16 Meldungen

Schuljahr 2011/12
12 Meldungen

Schuljahr 2010/11
16 Meldungen

Schuljahr 2009/10
32 Meldungen

Schuljahr 2008/09
36 Meldungen

Schuljahr 2007/08
48 Meldungen

Schuljahr 2006/07
72 Meldungen

Schuljahr 2005/06
83 Meldungen

Schuljahr 2004/05
89 Meldungen

Schuljahr 2003/04
68 Meldungen

Schuljahr 2002/03
39 Meldungen

Schuljahr 2001/02
41 Meldungen


[zum Seitenanfang]
Impressum · Kontakt · webmaster
Copyright Fürst-Johann-Ludwig-Schule Hadamar
[zurück]