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08.03.2014 Energiewende: „Sache für eine ganze Generation“

 

 

Diskussion mit Ministerpräsident Bouffier Energiewende: „Sache für eine ganze Generation“

 

Ministerpräsident Bouffier und Bundestagsabgeordneter Willsch als Diskussionspartner

 

„Was bringt uns die Energiewende?“ diskutierten Ministerpräsident Volker Bouffier und der Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Willsch mit Schülern der Fürst-Johann-Ludwig-Schule in Hadamar.

 

Hadamar. „Glaubt niemandem, der über die Energiewende sagt, es sei alles ganz einfach. Das stimmt einfach nicht“, riet Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) Oberstufenschülern der Fürst-Johann-Ludwig-Schule. In der Aula der Schule nahm er gestern zusammen mit dem Bundestagsabgeordneten Klaus-Peter Willsch (CDU) an der von Schülern organisierten Diskussionsveranstaltung „Ökonomie und Ökologie – Was bringt uns die Energiewende?“ teil. Begrüßt wurden die Gäste unter anderem von Schulleiter Peter Laux, bevor es gemeinsam in die gut gefüllte Aula ging.

 

Es sei schon ein „besonderes Schulereignis“, wenn der Ministerpräsident zusammen mit dem direkt gewählten Bundestagsabgeordneten ein so „brandaktuelles politisches Großprojekt“ diskutiere, räumte die Fachleiterin Politik und Wirtschaft, Ruth Heep, in ihrer Begrüßungsrede ein. Ob die Energiewende nicht „sehr idealistisch“ gedacht sei, brachte die Lehrerin eine der aktuellen Befürchtungen auf den Punkt. Das Thema sei nicht einfach, betonte der Ministerpräsident. Vor wenigen Jahrzehnten noch sei ganz Hessen stolz auf die modernen Kernkraftwerke in Biblis gewesen. Heute würden nach der Katastrophe von Fukushima rund 70 Prozent der Bevölkerung hingegen den Atomausstieg befürworten.

 

Bis 2050 soll in Deutschland der Stromverbrauch vollständig durch alternative Energien gedeckt werden. „Ganz spannend“ werde auch die Umsetzung des hessischen Zieles, bis zum Jahr 2017 den Anteil der erneuerbaren Energie von derzeit 12,5 Prozent zu verdoppeln, erklärte Bouffier. Die Energiewende sei eine „Sache für eine ganze Generation“, auf die es keine einfache Antwort gebe. Schließlich gehe es auch darum, die Anforderungen und Bedürfnisse von Ökonomie und Ökologie gleichermaßen zu beachten.

 

Kostenfaktor Energie

 

So habe er vor wenigen Tagen das Limburger Unternehmen Mundipharma besucht. Die Energiekosten würden dort eine große Rolle spielen. Das gelte auch für die zahlreichen Rechenzentren im Raum Frankfurt. Denn zwischen der Frankfurter Innenstadt und dem Flughafen liege einer der größten Internetknotenpunkte Europas. Beide Branchen benötigten dringend Planungssicherheit, betonte der Politiker. „Hessen muss ein starkes Land bleiben, damit der Wohlstand erhalten bleibt“, umriss Bouffier die Herausforderungen. Man müsse daher nüchtern und „Stück für Stück“ vorgehen. Die Interessen und Befürchtungen der Menschen vor Ort sollten dabei ernst genommen werden. Er wolle nämlich den Bau von Windkraftanlagen nicht durch Bereitschaftspolizei bewachen lassen, betonte der Ministerpräsident. Deshalb dürften andere Interessen auch nicht einfach „weggebügelt“ werden. Die Energiewende dürfe nicht von Ideologie überlagert werden, sondern Pragmatismus und die jeweils beste Lösung seien gefragt.

 

Die Energiewende sei wie der Sprung aus einem Flugzeug, bei dem man erst während des Falls damit anfange, einen Fallschirm zu konstruieren.

 

Aus seiner Kritik am geplanten Atomausstieg machte in der anschließenden Diskussionsrunde Klaus-Peter Willsch keinen Hehl. Die Entscheidung habe „nichts mit Rationalität zu tun“, gab der Politiker zu Protokoll.

 

Moderiert wurde die Runde von dem stellvertretenden Schülersprecher Julius Schultheis. Mehrere Schülergruppen hatten zu den verschiedenen Themenbereich der Energiewende mehrere Fragen ausgearbeitet. Angesprochen wurde unter anderem auch die noch ungelöste Frage eines Endlagers für den Atommüll. Das radioaktive Material werde noch Tausende von Jahren strahlen. Da komme es auf etwa 30 Jahre mehr oder weniger auch nicht an, sagt er mit Blick auf die inzwischen wieder zurückgenommene Laufzeitverlängerung.

 

Die Klage von RWE gegen das Land Hessen über die vorzeitige Stilllegung des Kraftwerkes Biblis gehöre zum Rechtsstaat hinzu, betonte Willsch. Die Bundesregierung sei an der Entscheidung auch beteiligt gewesen, deshalb werde sich das Land im Falle von Schadensersatzforderungen auch an den Bund wenden, sagte Volker Bouffier noch.

 

Nach fast zwei Stunden ging die interessante Diskussionsrunde mit dem Ministerpräsidenten dann auch zu Ende. koe

 

Fotos: Matthias Grasse




























Quelle:  www.nnp.de (o.g. Datum)


 
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