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Ehemaligentreffen am 2. November 2013


Der Vorsitzende des Vereins überreicht den Scherenschnitt des Fürsten.


Viel Betrieb herrschte am Samstag, 2. November, rund um das Hadamarer
Schloss. Kleinere und größere Grüppchen waren zu Stadtführungen, in das
neue Glasmuseum oder zu Restaurants unterwegs. Immer wieder fielen sich
Menschen in die Arme oder sahen sich zugleich schmunzelnd und rätselnd
an: „Bist Du nicht der und der?“ Es war der Nachmittag vor dem
Ehemaligenfest der Fürst-Johann-Ludwig-Schule. Mitglieder einstiger
Abiturjahrgänge trafen sich in der Stadt, um an Besichtigungen
teilzunehmen, die der Ehemaligenverein organisiert hatte, oder um auf
eigene Faust das Wiedersehen zu feiern.

Am Abend trafen sich Hunderte einstige Schüler nach einem ökumenischen
Gottesdienst in der Schlosskirche schließlich im Hotel „Nassau-Oranien“,
um Erinnerungen aufleben zu lassen. Schulleiter Peter Laux berichtete in
seiner Begrüßung davon, dass der Generationswechsel fast vollständig
abgeschlossen sei. Er selbst gehöre mit einer Handvoll Kollegen zu den
dienstältesten Lehrern an der Schule. „Die größte Attraktion des Abends
sind Ihre einstigen Mitschüler und deren Erzählungen“, sagte Dr. Michael
Ferchland, der Vorsitzende des Ehemaligenvereins, und beschränkte sich
auf kurze Worte und die Auszeichnung der Jahrgänge mit „runden“
Abitur-Jahrestagen.

Unter den Jubilaren, die einen besonderen Jahrestag ihres
Schulabschlusses am Hadamarer Gymnasium feierten, war auch der
Abitur-Jahrgang 1953. „Was sich bis heute in der Schule geändert hat,
sieht man schon daran, dass wir damals unter 25 Jahrgangskameraden nur
drei junge Damen hatten“, sagt Dr. Hubert Wagenbach. Doch es gab noch
weitere Unterschiede zwischen dem Schulleben vor mehr als 60 Jahren und
heute. Das Fahrrad war das wichtigste Verkehrsmittel, während die
meisten Schüler heute mit Bussen zur Schule kommen. Was Hubert Wagenbach
außerdem auffällt: „Wir waren zwar auch keine Engel, aber es herrschte
doch so etwas wie Zucht und Ordnung.“

1938/39 waren die heutigen Jubilar eingeschult worden. „Schüler in den
dörflichen Gebieten kamen in einklassige Volksschulen, in denen ein
Lehrer vier Jahrgänge zugleich unterrichtete“, erinnert sich Hubert
Wagenbach. In den Kriegszeiten wechselten immer wieder die Schulgebäude:
Zunächst gab es Unterricht im späteren Krankenhaus St. Anna, dann in der
ehemalige Kleiderfabrik „Rotac“ auf dem Gelände des jetzigen
Schlosshofs. Zeitweise wurden Säle der beiden Hadamarer Kinos zum
Unterricht genutzt. 1947, nachdem die US-Armee das Hadamarer Schloss
nicht mehr nutzte, zogen die Gymnasiasten dort ein.

Quelle: Volker Thies

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