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06.11.2013 Jüdisches Museum Berlin zu Gast in Hadamar

 

 

Fünftklässler erkunden mit Frau Schützeberg die Ausstellung des mobilen Museums

 

Es kommt schon öfter mal vor, dass eine Klasse einen Ausflug in ein Museum macht, aber dass ein Museum zu einer Schulklasse kommt, dürfte wohl eine große Ausnahme sein.

 

Am Mittwoch, den 6.11.2013 war jedoch genau das der Fall: Das Jüdische Museum Berlin fuhr vor der Fürst-Johann-Ludwig-Schule mit einer Ausstellung im Gepäck vor. Diese wurde in der Aula aufgebaut. Hierfür wurde sogar eigens ein Teppich verlegt.

 

So begann der Religionsunterricht der evangelischen Fünftklässler bei Frau Schützeberg an diesem Morgen auch mit der Überraschung, dass die Schüler auf dem Fußboden Platz nehmen sollten. Zwei Mitarbeiter des Museums begrüßten die Schüler herzlich und erklärten, dass sie den Schülern in den nächsten zwei Stunden einiges über das Judentum erzählen wollten. Es gab unter den mitgebrachten Exponaten einiges zu entdecken. Besonders beeindruckt waren die Schüler von den hebräischen Büchern. Im Unterricht hatten die Schüler schon gelernt, dass man diese Schrift von rechts nach links liest, aber dass Bücher nun also auch quasi von hinten nach vorne gelesen wurden, verblüffte doch einige. So einen Asterixcomic hatte noch keiner gesehen! Aber es blieb nicht beim bloßen Ansehen von jüdischen Kultgegenständen wie Menora, Mesusa und Yad, man durfte auch alles in die Hand nehmen und ausprobieren. Zwei Schüler machten sich deshalb auch gleich daran, herauszufinden, wie lang die Miniatur-Thora-Rolle im ausgerollten Zustand war. Zudem durften sich zwei Schüler in den traditionellen Gebetsmantel einhüllen und viele Schüler setzten eine Kippa auf, die Kopfbedeckung gläubiger Juden. Dass man solche Kippot (Plural von Kippa) sogar mit Motiven der Simpsons tragen darf, war auch der Religionslehrerin neu. Die Frage eines Schülers „Gibt es die Kippa auch mit Batman oder so?“ ließ den Museumspädagogen zwar schmunzeln, aber er beantwortete jede Frage mit großer Ernsthaftigkeit.

 

Die Schüler lernten etwas über die Religionsmündigkeitsfeier im Judentum, konnten ihr Schulwissen über die Thora einbringen und die Museumspädagogen damit beeindrucken, wie viel sie schon wussten. Alles in allem waren es also zwei abwechslungsreiche, gelungene Schulstunden. Am nächsten Tag aber danach befragt, was den Schülern am besten gefallen hatte, war die Antwort einhellig: die koscheren Gummibärchen, die alle kosten durften! Und was koscher bedeutet, haben die Schüler natürlich auch an diesem Tag gelernt!









 
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