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25.04.2013 Taizo Meyer-Oehme ist der jüngste Abiturient im Landkreis

 

 

Das Küken des Jahrgangs

 

Von Mathias Müller

 

Taizo Meyer-Oehme ist der jüngste Abiturient im Landkreis

 

 

 Hadamar. „Ich bin froh, dass die Schule bald vorbei ist, und ich freue mich auf die Uni“, sagt Taizo Meyer-Oehme. Mit dieser Einstellung ist er sicherlich nicht allein, doch es gibt etwas, dass ihn von den übrigen Abiturienten in seinem Jahrgang unterscheidet. Denn das Unterschreiben eines Mietvertrages für eine Studentenbude, das Fahren mit dem Auto zur Uni, der Besuch ausgelassener Studentenpartys bis in den frühen Morgen - all das wird für ihn erstmal nicht möglich sein. Taizo ist noch minderjährig. Mit 16 Jahren ist er dieses Jahr der jüngste Abiturient im Landkreis.

 

Taizo wohnt in Hadamar und macht in diesem Jahr an der Fürst-Johann-Ludwig-Schule sein Abitur. „Ich bin schon mit fünf Jahren eingeschult worden, also ein Jahr früher als normal. Außerdem bin ich in der Mitte der 5. Klasse direkt in die 6. Klasse gesprungen“, sagt er. Außerdem macht er noch G 8, Abitur mit acht Jahren Gymnasialzeit. Deshalb verlässt er so jung das Gymnasium. „Ich finde das aber nicht so besonders, ich bin auch nur einer von vielen, der jetzt sein Abi macht“, sagt Taizo.

 

Seine Mutter Motoko ist Japanerin und unterrichtet Japanisch an der Volkshochschule; sein Vater Holger ist Anwalt. „In der Grundschule gab es schon die Überlegung, dass Taizo direkt von der 2. in die 4. Klasse springt“, sagt seine Mutter. Ihr Sohn habe zahlreiche Hobbys gehabt und für seine sehr guten Noten in fast allen Fächern kaum lernen müssen. Ihr Sohn habe die 3. Klasse damals aber nicht überspringen wollen, aus Angst, seine Freunde zu verlieren.

 

„Doch dann hatten wir in der 5. Klasse den Eindruck, dass Taizo unterfordert ist“, erinnert sie sich. Mit Zustimmung der Lehrer sei er deshalb mitten im Schuljahr in die 6. Klasse gesprungen, auch weil er über die Domsingknaben in seinem neuen Jahrgang schon viele Freunde gehabt habe.

 

„Ich bin ganz gut durch die Schule gekommen und habe oft nicht so viel gelernt wie andere“, sagt Taizo. Der Unterricht sei ihm meistens recht leicht gefallen. „Aber fürs Abi habe ich mich richtig reingehängt!“ Er strebt die Durchschnittsnote 1,6 an.

 

Seine Leistungskurse sind Mathe und Musik. Er sei eher naturwissenschaftlich interessiert, berichtet er. Dennoch habe er Biologie früh abgewählt, weil ihn die viele Auswendiglernerei gestört habe.

 

Dass er Musik als zweites Leistungsfach gewählt hat, liegt an seiner musischen Begabung. Taizo spielt nicht nur Klavier und Geige, er ist auch seit elf Jahren begeisterter Domsingknabe. Sportbegeistert ist Taizo auch. In seiner Freizeit ist der Fan des SC Freiburg als Verteidiger in der B-Jugend der JSG Waldbrunn aktiv.

 

„Ganz genau weiß ich noch nicht, was ich studieren will“, sagt er. „Aber wahrscheinlich Wirtschaftsinformatik, Wirtschaftsingenieurwesen oder Maschinenbau.“ Erst einmal wolle er ein Freiwilliges Soziales Jahr oder Praktika machen. Auch ein Auslandsaufenthalt vor dem Studium komme für ihn infrage. „Ich würde gerne nach Mexiko oder Südamerika gehen. Mit den Domsingknaben war ich schon in Argentinien, Brasilien und Paraguay. Die Offenheit und Fröhlichkeit der Menschen dort finde ich klasse.“

 

Doch seine Minderjährigkeit könnte ihm hier einen Strich durch die Rechnung machen, da die meisten Angebote für einen Auslandsaufenthalt nach der Schule die Volljährigkeit voraussetzen.

 

„Es ist schon doof, dass ich noch kein Auto fahren kann oder abends auf einer Party immer um Mitternacht gehen muss“, sagt Taizo. Aber es habe auch Vorteile, immer der Jüngste zu sein: „Ich habe viel Zeit, um mir über meine Zukunft Gedanken zu machen. Außerdem denke ich, dass man bessere Chancen im Job hat, je früher man anfängt.“

 

Seine Eltern sehen das frühe Abitur ihres Sohnes mittlerweile auch durchaus kritisch. „Dass er so früh fertig sein wird, haben wir damals gar nicht bedacht“, sagt seine Mutter. Es gebe nicht genug Möglichkeiten für so junge Abiturienten.

 

Auch wenn er seit jeher um einiges jünger als seine Klassenkameraden war, habe ihm das nie Probleme bereitet. „Sicher ist man immer das Küken im Jahrgang, aber das ist okay“, sagt er. Durch die Domsingknaben habe er immer einen festen Freundeskreis gehabt. „Am Anfang wurde ich schon ein bisschen als Streber abgestempelt, aber das war alles noch auf kameradschaftlicher Basis. Insgesamt waren mir meine Freunde immer ein großer Rückhalt.“




Quelle:  www.nnp.de (o.g. Datum)


 
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