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12.12.2012 Limburger Gymnasien bleiben bei G 8

 

Bad Camberg, Hadamar und Weilburg kehren zu G 9 zurück

 

In acht Jahren zum "Turbo-Abitur", oder doch wieder neun Jahre bis zur allgemeinen Hochschulreife? Die Diskussion um den Erhalt der verkürzten Gymnasialzeit und ihre potenzielle Abschaffung erhitzt die Gemüter. Die NNP hat gefragt, welchen Weg die Gymnasien im Landkreis künftig einschlagen wollen.

 

 

 

Limburg-Weilburg. Die Tilemannschule und die Marienschule in Limburg bleiben dabei: Ihre Schüler machen ihr Abitur bereits nach der zwölften Klasse. "Wir werden im nächsten Schuljahr wieder mit G 8 starten", sagten die Schulleiter Regine Eiser-Müller und Dirk Fredl der NNP.

 

Dirk Fredl weist allerdings darauf hin, dass er momentan nur von einem vorläufigen Beschluss sprechen kann; das entsprechende Gesetz könne sich bis zu seiner Verabschiedung im Landtag noch ändern.

 

Trotzdem setzt die Marienschule mit ihrem Bekenntnis zum Abitur nach acht Jahren ein eindeutiges Zeichen. Elternbeirat und Lehrer hätten in ihren jeweiligen Konferenzen durch Nicken und Applaus ihre Zustimmung zu diesem Weg signalisiert, aus der Schülerschaft habe er gemischte Reaktionen erhalten. "Wo wir noch Schwächen bei G 8 sehen, werden wir weiter dran arbeiten", sagt Fredl. So sollen beispielsweise an den besonders langen Schultagen noch mehr Doppelstunden stattfinden, damit die Unterrichtsvielfalt reduziert werde.

 

"Kein Schnellschuss"

 

Ein Rückgang zu G 9 kommt für Fredl – zumindest mit Beginn des Schuljahres 2013/2014 – nicht infrage. "Wir wollen keinen Schnellschuss wagen", sagt er. Außerdem könne man mit einem neuen G 9 nicht an den Stand von vor zehn Jahren anknüpfen: "Wir bräuchten zum Beispiel neue Unterrichtsmaterialien und Bücher." In den nächsten Jahren werde es aber sicherlich weitere Diskussionen geben.

 

Auch die Limburger Tilemannschule wird bei G 8 bleiben. "Wir werden den Weg, den wir eingeschlagen haben, weitergehen", sagt Schulleiterin Regine Eiser-Müller. "Im nächsten Jahr werden wir den ersten G 8-Jahrgang zum Abitur führen." Danach werde Bilanz gezogen. "Wir haben die verkürzte Gymnasialzeit bereits in den letzten Jahren optimiert und werden das auch in Zukunft tun." So hätten beispielsweise die Klassen der Jahrgangsstufe 5 noch keinen Nachmittagsunterricht; und auch in der 6. Klasse würde nur eine Einheit am Nachmittag anfallen.

 

Ob es auf lange Sicht gesehen vielleicht eine Rückkehr zur neunjährigen Gymnasialzeit geben wird, macht Regine Eiser-Müller auch davon abhängig, ob und wie die politischen Verhältnisse in Hessen sich nach der nächsten Landtagswahl Ende 2013 verändern werden.

 

Ganz anders die Taunusschule in Bad Camberg: "Wir haben in der Gesamtkonferenz aller Lehrer mit großer Mehrheit, in der Schulkonferenz sogar einstimmig, beschlossen, zu G 9 zurückzukehren", sagt Schulleiter Hans Joachim Haßler. Gerade im vergangenen Jahr hätten auch Lehrer immer wieder das Gespräch gesucht und sich für eine Wiedereinführung der neunjährigen Gymnasialzeit ausgesprochen. Denn G 8 habe gerade in den jungen Jahrgangsstufen den Druck auf die Schüler erhöht. "Das ist eine Zeit, in der die Kinder eigentlich auch mehr Zeit für ihre Hobbys und sich selbst brauchen", sagt Haßler. Mit speziellen Förderprogrammen will die Taunusschule ihren Schülern aber auch weiterhin ermöglichen, ein Schuljahr zu überspringen und das Abitur so doch nach acht Jahren abzulegen.

 

"Pädagogisch sinnvoller"

 

Das Philippinum in Weilburg kehrt ebenfalls zu G 9 zurück. "Wir halten das für pädagogisch sinnvoller", sagt Schulleiter Dietrich Heese. "Kinder brauchen mehr Zeit zum Lernen. Und wer aus dem ländlichen Raum kommt, der hat dann neben der Schulzeit auch noch lange Fahrtzeiten." Die Umstellung auf G 9 betreffe aber nur die neue Schüler-Generation ab dem nächsten Schuljahr; wer mit G 8 angefangen hat, wird das am Philippinum auch so zu Ende führen. "Bisher habe ich nur positive Rückmeldungen erhalten", sagt Dietrich Heese.

 

Als kooperative Gesamtschule ist die Fürst-Johann-Ludwig-Schule in Hadamar von der aktuellen politischen Diskussion zwar nicht direkt betroffen; trotzdem werden die Schüler ab Sommer 2013 auch hier sehr wahrscheinlich in neun Jahren zum Abitur geführt.

 

Gesamt- und Schulkonferenz haben schon zugestimmt, jetzt fehlt noch das Votum von Schülervertretung und Schulelternbeirat. "Die Mehrzahl der Kollegen ist der Ansicht, dass die Leistungsergebnisse bei größerer Reife, die man mit fortgeschrittenem Alter verbinden kann, besser ausfallen", sagt Schulleiter Peter Laux. "Außerdem haben die Schüler so die Möglichkeit, verstärkt kulturelle und sportliche Aktivitäten außerhalb der Schule wahrzunehmen." lu




Quelle:  www.nnp.de (o.g. Datum)


 
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