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Sie befinden sich hier: Start >Unsere Schule >Aktuelle Nachrichten >Schuljahr 2011-2012 >13.06.2012 Klassenfahrt in eine andere Welt >

13.06.2012 Klassenfahrt in eine andere Welt

 

Schüler der Fürst-Johann-Ludwig-Schule haben eine Klassenfahrt bis nach China unternommen. Zehn Tage lang erkundeten sie die wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Peking, lernten aber auch einige chinesische Kulturtechniken näher kennen.

 

Hadamar/Peking. Zehn Tage in einer chinesischen Familie leben, ohne die Gastgeber vorher zu kennen, Tag und Nacht in einer völlig fremden Umgebung: Dieses kühne Wagnis sind 16 Schüler der Fürst-Johann-Ludwig-Schule eingegangen. Mehr als neun Stunden Flugzeit, annähernd 9000 Kilometer entfernt, getrennt durch eine Zeitdifferenz von genau sechs Stunden lag das Reiseziel der Schüler – Peking, mit mehr als 20 Millionen Einwohnern kulturelles, wirtschaftliches und politisches Zentrum der Volksrepublik China.

 

Seit 2007 besteht eine Partnerschaft zwischen einer Pekinger Schule und der Fürst-Johann-Ludwig-Schule. In diesem Jahr waren die Hadamarer Schüler zehn Tage in Peking, begleitet von Direktor Rudi Holzhäuser und Chinesischlehrerin Hong Yuan. Den Anfang bildete die Erkundung der "Verbotenen Stadt", des kaiserlichen Zentrums des chinesischen Reiches. Vom dritten Ming-Kaiser Yongle ("Ewige Freude") zur Hauptstadt ernannt, niedergebrannt und wieder aufgebaut, gilt diese Tempelanlage den Chinesen als "Guo bao" ("Schatz der Nation"). Das moderne Gegenstück dazu – nicht von ungefähr am gleichen Ort, im gleichen Stil eines Prachtbaues zur Demonstration von politischer Macht und Größe, – hatten die Schüler zuvor in Augenschein genommen: die "Renmin Dahui Tang" (die "Volkskongresshalle"). Ein Fremdenführer erklärte den beeindruckten Schülern die Funktion verschiedener Räume, wie die des 10 000 Personen fassenden großen Empfangssaals für Staatsbankette oder den für die 3000 Deputierten der Provinzen bereitgestellten Abgeordnetensaal.

 

Weiterer Bestandteil des Programms: der Besuch des Lamatempels. Er gilt den Anhängern des tibetanischen Buddhismus in China als religiöses Zentrum. Mit seiner fast 20 Meter hohen Buddhastatue, aus einem einzigen Baumstamm von drei Metern Durchmesser geschnitzt, ist er Anziehungspunkt für tausende Touristen und zugleich Wallfahrtsort für Buddhisten. Atmosphärisch nicht unähnlich präsentierte sich den Schülern der Konfuziustempel, der seit dem 13. Jahrhundert als Universität diente und zu Ehren des Gelehrten Konfuzius errichtet wurde. Die an religiöse Verehrung grenzende Wertschätzung des staatstragenden Philosophen und Tugendlehrers sei von solcher Intensität, dass selbst der chinesische Reiseführer den "Kong Zi" (Meister Kong) genannten Pädagogen zur gottähnlichen Gestalt stilisiere, heißt es in einer Pressemitteilung der Fürst-Johann-Ludwig-Schule.

 

Parallel zu den Erkundungen in Peking besuchten die Schüler den Unterricht der Partnerschule, die aus einer Mittelschule mit 2000 Schülern und 200 Lehrern sowie einer Oberstufen-Schule mit 900 Schülern und 130 Lehrern besteht. Die deutschen Schüler erfuhren von chinesischen Lehrern viel über die Geschichte und Kultur des Landes. Sie nahmen auch am Unterricht der chinesischen Schüler teil und erhielten besondere Unterweisungen in der Praxis des Tai Qi, einer philosophisch untermauerten Gesundheitslehre. Ergänzt wurde das Unterrichtsprogramm von Übungen in Kalligraphie, der Gestaltung chinesischer Schriftzeichen, und einer Unterrichtsstunde im Fach Chinesische Malerei.

 

Höhepunkt der Reise war der Besuch der Chinesischen Mauer im 50 Kilometer entfernten Ort Badaling, zu deutsch: "die bis zu acht Gebirgsrücken". Der Kontrast von schlichter, monumentaler Architektur und urwüchsiger Gebirgslandschaft habe den Schülern tiefen Respekt abgenötigt, teilte die Schule mit. Von den Ming-Gräbern seien die Jugendlichen – trotz ihrer geschichtsträchtigen Bedeutung – weitaus weniger beeindruckt gewesen. Was blieb, was ein guter Eindruck von einem beeindruckenden Land und die Erinnerung an die große Gastfreundschaft der Gastfamilien und Lehrer. (vt)



















































































































































 
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