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Sie befinden sich hier: Start >Unsere Schule >Aktuelle Nachrichten >Schuljahr 2011-2012 >31.08.2011 Politik aktuell >

10.09.2011 Politik aktuell: Schüler unserer Schule diskutieren mit MdB Klaus-Peter Willsch

BEI SEINEM JÜNGSTEN BESUCH AN DER FÜRST-JOHANN-LUDWIG-SCHULE IN HADAMAR AUF EINLADUNG DER FACHKONFERENZ POLITIK UND WIRTSCHAFT HATTEN DIE SCHÜLERINNEN UND SCHÜLER DER GYMNASIALEN OBERSTUFE DIE GELEGENHEIT, AKTUELLE POLITISCHE THEMEN MIT DEM BUNDESTAGSABGEORDNETEN KLAUS-PETER WILLSCH ZU DISKUTIEREN. „ICH BIN KEIN REBELL“, LIEß DER GAST DIE INTERESSIERTEN SCHÜLERINNEN UND SCHÜLER WISSEN. WILLSCH ERLÄUTERTE DIE ENTWICKLUNG UND AKTUELLE LAGE IN DER EURO-ZONE UND VERDEUTLICHTE SEINE ABLEHNENDE HALTUNG GEGENÜBER WEITEREN FINANZIELLEN HILFEN FÜR GRIECHENLAND SOWIE DER DAUERHAFTEN EINRICHTUNG EINES EURO-RETTUNGSSCHIRMS. AUCH EUROBONDS KÄMEN FÜR IHN NICHT IN FRAGE, DA DIE BISHERIGEN FINANZSPRITZEN BESONDERS IN GRIECHENLAND NICHT DIE ERHOFFTE WIRKUNG GEZEIGT HÄTTEN.

DER STUDIERTE VOLKSWIRT ERKLÄRTE DEN SCHÜLERINNEN UND SCHÜLERN DIE UNTERSCHIEDLICHE WIRTSCHAFTLICHE ENTWICKLUNG DER MITGLIEDER DER EURO-ZONE NACH EINFÜHRUNG DER GEMEINSAMEN WÄHRUNG, DIE ER ALS SOLCHE NICHT IN FRAGE STELLTE. ER KÖNNE SICH VORSTELLEN, DASS Z.B. GRIECHENLAND AUS DER EURO-ZONE AUSTRETE UND SELBSTSTÄNDIG SEINEN HAUSHALT IN ORDNUNG BRINGE. EIN SELBST HOCH VERSCHULDETES LAND WIE DEUTSCHLAND KÖNNE NICHT NOCH WEITERE SCHULDEN AUFNEHMEN, UM EINEM ANDEREN LAND AUS DER SCHULDENKRISE ZU HELFEN.

WIE DIE WEITEREN DISKUSSIONSSCHWERPUNKTE – ATOMAUSSTIEG, AFGHANISTAN, REVOLUTION IN LIBYEN – ZEIGTEN, HAT DIE POLITIK SICH SELTEN AUF SO VIELEN UNTERSCHIEDLICHEN GEBIETEN GLEICHZEITIG BEWEISEN MÜSSEN. DIE SCHÜLERINNEN UND SCHÜLER KONNTEN ERKENNEN, DASS ES ANGESICHTS DES HOHEN ENTSCHEIDUNGSDRUCKS FÜR DIE REGIERUNG IMMER SCHWIERIGER WIRD, MEHRHEITEN FÜR DIE TEILWEISE SEHR SCHNELL ZU TREFFENDEN ENTSCHEIDUNGEN ZU FINDEN. GERADE IN BEZUG AUF DEN AUSSTIEG AUS DER ATOMENERGIE HÄTTE SICH WILLSCH EINE LÄNGERE DISKUSSIONSPHASE GEWÜNSCHT, DA ES SICH UM EINE ELEMENTARE ENERGIEPOLITISCHE ENTSCHEIDUNG HANDELE. DIE AUCH ZUKÜNFTIG NOCH WACHSENDE NACHFRAGE NACH ENERGIE IN DEUTSCHLAND ALS EINEM HOCHTECHNOLOGIELAND SEI NOCH KEINESFALLS GESICHERT.

SCHLIEßLICH WOLLTEN DIE OBERSTUFENSCHÜLER VON EINEM UNMITTELBAR BETROFFENEN WISSEN, WIE DENN DIE INNERPARTEILICHE WILLENSBILDUNG VON UNTEN NACH OBEN FUNKTIONIERE, NACHDEM MAN Z.B. BEI DEM PROJEKT „STUTTGART 21“ AKTUELL HABE FESTSTELLEN KÖNNEN, DASS POLITIKER SICH IMMER ÖFTER ÜBER DEN VOLKSWILLEN HINWEGZUSETZEN SCHEINEN. WILLSCH ERLÄUTERTE DEN THEORETISCHEN ABLAUF DER INNERPARTEILICHEN WILLENSBILDUNG, BEI DER AUCH DIE MEINUNG DER WÄHLER MITEINBEZOGEN WERDE. ER GING JEDOCH NICHT KONKRET AUF DIE AKTUELLE SITUATION IN SEINER PARTEI, DER CDU, EIN. JEDOCH HOB ER DIE FÜHRUNGSSTÄRKE VON BUNDESKANZLERIN MERKEL HERVOR, DIE ER ALS „SEHR TOUGH“ BESCHRIEB. SIE SEI NICHT NUR KOMPETENT, SONDERN BESITZE AUCH CHARME, DEN SIE DURCHAUS GEWINNBRINGEND EINSETZEN KÖNNE. IM MOMENT SEI FRAU MERKEL NICHT ZU BENEIDEN UND WERDE BESONDERS IN BEZUG AUF DIE EUROKRISE OFTMALS ZU SCHNELLEN AUSSAGEN, KOMPROMISSEN UND ENTSCHEIDUNGEN GEDRÄNGT. DAS PARLAMENT FÜHLE SICH DABEI NICHT GENÜGEND BETEILIGT UND FÜRCHTE EINEN MACHTVERLUST.

DIE DICHTE DER DISKUSSIONSTHEMEN LIEß DIE ZEIT IM NU VERGEHEN. TROTZDEM WOLLTEN DIE SCHÜLER AM ENDE DER VERANSTALTUNG NOCH WISSEN, OB SICH HERR WILLSCH VORSTELLEN KÖNNE BUNDESKANZLER ZU WERDEN. DAZU MEINTE ER, DASS DIESER JOB SICHERLICH HART SEI – „EIN LEBEN IM 15-MINUTEN-TAKT“ -, ABER WENN MAN EIN SOLCHES AMT ANGETRAGEN BEKOMME, WOVON ER PERSÖNLICH NICHT AUSGEHE, WÜRDE WOHL KEIN POLITIKER NEIN SAGEN. SCHLIEßLICH SEI MAN ANGETRETEN, UM POLITIK ZU GESTALTEN. DAS BUNDESKANZLERAMT BIETE EINEM DAZU OPTIMALE CHANCEN. (RUTH HEEP, LEITERIN DER FACHSCHAFT POWI AN DER FJLS)

 


 
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