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Die Hexenjagd

 

 

Hexen in Hadamar

 

Ende des letzten Schuljahres, am 22.6.09, wurde von der Theater-Ag Grandios die Jagd auf Hexen mit dem Stück Die Hexenjagd von Arthur Miller eröffnet.

 

Ein harmloser Tanz im nächtlichen Wald, der Liebeszauber eines verliebten Teenagers sind in diesem Drama Ausgangspunkt ernsthafter Anschuldigungen, die in einem gewaltigen Hexenprozess enden, der vielen Unschuldigen das Leben kostet. Dabei wird deutlich, wie Massenhysterie und Sündenbock-Denken funktionieren, aber auch wie schnell Egoismus, Habgier oder Rache selbst beim zivilisierten Menschen Oberhand gewinnen können. Dass das Stück auf einem wahren Fall beruht, macht es besonders eindringlich, vor allem aber verfehlte es seine Wirkung nicht, da das Ensemble hervorragend zusammen agierte und es verstand, die Zuschauer in seinen Bann zu ziehen. Zuletzt sah man manchen Gast sich die Tränen aus den Augen wischen. Das lag vor allem an Nathalie Meier, die das stumme Leiden der Elisabeth Proctor mit echten Tränen untermauerte und jeden zu überzeugen vermochte. Manch einer war aber auch vom Schicksal des John Proctor erschüttert, dessen Leben völlig aus den Fugen gerät und der zuletzt gehängt wird, da er nicht die Lüge unterschreiben will, dass er mit dem Teufel im Bunde sei, nur um seine Haut zu retten. Thomas Heep spielte eindrucksvoll das Dilemma dieses Mannes, und seine Darbietung des Zusammenbruchs am Ende ging manch einem nah. Ihm gelang aber auch die Darstellung von Stimmungsumschwüngen zu Beginn des Stückes, als er noch freundlich mit seiner ehemaligen Geliebten Abigail (optimal besetzt mit Katharina Fritz) umgeht, die dann aber sein privates Glück und das einer ganzen Stadt zerstört, um ihn zurückzugewinnen. Zu diesem Zweck inszeniert sie angebliche Hexereien und führt die Richter (Tatjana Zimmermann und Ann-Kathrin Schmitt) hinters Licht.

 

 

Dass man auch mit kleinen Rollen das Publikum begeistern kann, bewies Deborah Kassis, die in der Nebenrolle der Betty auftrat, welche scheinbar besessen ist und zusammen mit Abigail die Namen der ersten „Hexen“ ausschreit. Als sie zusammen an den Bühnenrand traten und aggressiv, fast schon hysterisch zu lauter, energischer Musik die Namen Unschuldiger ins Publikum schrieen, gab es heftigen Applaus.

 

 

Reichlich Applaus gab es trotz der späten Stunde auch zum Schluss, und eine zufriedene Frau Schützeberg (Leiterin der AG) konnte noch Geschenke von ihren Schauspielern und der Schulleitung entgegennehmen.

 
















 
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