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26.05.2010 Suche nach der Ursache

 

Abgestürzter Segelflieger: Keine Hinweise auf technischen Defekt, Jugendlicher nicht in Lebensgefahr

 

Der Gesundheitszustand des 14-Jährigen, der am Pfingstmontag in dem bei Elz abgestürzten Segelflieger saß, hat sich stabilisiert. Die Untersuchungen zur Absturzursache werden möglicherweise noch Wochen in Anspruch nehmen.

 

Elz. Vor etwas mehr als einem Jahr wählten die Mitglieder der Flugsportgruppe Elz den jungen Max Broszio zu ihrem neuen Vorsitzenden. Nun müssen sie und die Familie Abschied von ihm nehmen. Er ist der Pilot, der am Steuer des Segelflugzeugs saß und bei dem Absturz ums Leben kam. Nur 24 Jahre wurde Max Broszio alt.

 

Er war nicht nur ein begeisterter und trotz seines jungen Alters schon erfahrener Flieger, er hatte manigfaltiges Talent und setzte dieses auch ein; nicht für sich, sondern für andere. Für Schüler der Fürst-Johann-Ludwig-Schule, für den Nachwuchs im Limburger Karate-Verein, für seine Mitstudenten in Marburg oder als Prädikant der evangelischen Kirche.

 

Im Sommer vergangenen Jahres schloss Broszio sein Chemie-Studium mit dem Diplom ab. Mit 23 Jahren war er einer der jüngsten Absolventen aller Zeiten und mit der Note 1,0 Jahrgangsbester. Das war er zuvor schon an der Schule. Mit der Traumnote 1,0 hatte er das Abi gemacht und damit seine Schulzeit an der Fürst-Johann-Ludwig-Schule in Hadamar beendet. Nach dem Diplom-Studium begann Broszio seine Dissertation.

 

Spezialisten im Einsatz

 

Er war ein begeisterter Flieger, im Sommer 2004 machte er seinen Flugschein. Noch vor einem Monat schwärmte er davon, dass es der Elzer Flugsportgruppe gelungen war, mit einem Segelflieger über dem Frankfurter Flughafen zu kreisen, als dort wegen der Aschewolke des isländischen Vulkans der Verkehr ruhte.

 

Die genaue Unfallursache ist noch nicht geklärt. Nach Angaben von Bruno Reuscher, Sprecher der Polizeidirektion Limburg-Weilburg, kann dies noch Wochen dauern. In die Ermittlungen sind auch Spezialisten der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung in Braunschweig sowie des Dezernats Verkehr beim Regierungspräsidium in Kassel eingebunden. Das Technische Hilfswerk hatte die Trümmer des Flugzeugs noch am Montagabend geborgen.

 

Der Start des Segelflugzeugs, das von einer auf einem Lastwagen befestigten Seilwinde in die Luft gezogen wurde, hatte noch reibungslos funktioniert. In einer Höhe von rund 100 Metern riss die Zugvorrichtung ab; an einer Sollbruchstelle, so die Polizei. Wenn der Druck durch Winde auf das Flugzeug zu groß wird, soll die Zugvorrichtung abreißen. In einem solchen Fall gibt es ein Manöver, das die Segelflieger regelmäßig üben. Nach einer Wende um 180 Grad wird das Flugzeug wieder gelandet.

 

Kein Hinweis auf Defekt

 

Das Manöver wurde durch den Piloten auch eingeleitet, doch dabei stürzte das Flugzeug senkrecht in das Waldstück. Warum das Wenden und Landen des Flugzeugs nicht geklappt hat, dafür kann es nach Angaben der Polizei mehrere Gründe geben. «Der Wind spielt eine Rolle, aber auch die Geschwindigkeit des Flugzeugs», sagte Reuscher. Am Montagnachmittag gab es immer wieder heftige Böen. Hinweise auf einen technischen Defekt der Maschine liegen derzeit nicht vor.

 

Wie Reuscher mitteilte, hat sich der Gesundheitszustand des 14-Jährigen aus dem Rhein-Lahn-Kreis, der mit im Flugzeug saß, stabilisiert. Der Schwerverletzte war nach dem Absturz und der Versorgung durch den Notarzt mit einem Hubschrauber in eine Klinik geflogen worden.

 

Von der Elzer Flugsportgruppe starben bereits in der Vergangenheit Mitglieder bei Abstürzen. Im Oktober 2004 waren zuletzt die Piloten Helmut Obijou aus Elz und Mousharrafa Mahmoud aus Niedererbach bei einem Absturz ihres Ultraleichtflugzeugs am Mensfelder Kopf ums Leben gekommen. jl




Quelle:  www.nnp.de (o.g. Datum)


 
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