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15.03.2010 Die bunte WElt der Chemie

 

„Jugend forscht“: Hadamarer triumphiert

 

Lutz Broszio aus Hadamar hat einen ersten Platz beim Landeswettbewerb «Jugend forscht» gewonnen. Er hat ein elektronisches Gerät entwickelt, mit dem auch Blinde chemische Versuche machen können, bei denen es auf Farbveränderung ankommt.

 

Hadamar. Erst räumte er beim Regionalentscheid den ersten Platz und einen Sonderpreis ab, jetzt siegte er sogar auf Landesebene: Lutz Broszio, der im vergangenen Jahr an der Fürst-Johann-Ludwig-Schule in Hadamar sein Abitur ablegte, gehört zu den elf besten Nachwuchsforschern aus Hessen. Mit seinem automatischen Farb-Ton-Wandler für Blinde erreichte der 19-Jährige beim Wettbewerb «Jugend Forscht» in der Kategorie «Arbeitswelt» den ersten Platz auf Landesebene.

 

 Farben werden zu Tönen

 

Ein Experimentalvortrag, der von einem Saxophonisten begleitet wurde, inspirierte Lutz Broszio zu seiner Arbeit. Sein Ziel: Auch Blinde sollen chemische Versuche nachvollziehen können, bei denen es auf die Farbveränderung von Stoffen oder Nachweismitteln ankommt. In der Chemie-AG der Fürst-Johann-Ludwig Schule begann der junge Hadamarer, sich näher mit diesem Thema zu befassen. Auch nach seinem Abitur im vergangenen Jahr ließ ihn die Idee nicht los. Neben seinem Studium beim Flugzeugbauer EADS Luft- und Raumfahrttechnik in Friedrichshafen arbeitete er weiter daran, Sehbehinderten einen Zugang zur bunten Welt der Chemie zu öffnen.

 

Da nicht bei jedem chemischen Versuch ein Musiker dabei sein kann, verlagerte Lutz Broszio die Klangerzeugung in den Computer. Doch dazu musste zunächst der Computer «lernen», die Farbreaktionen richtig zu bewerten. Das funktioniert so: Eine Webcam filmt ein Glas mit einer Reaktionslösung und ein Computerprogramm, das der junge Forscher eigens entwickelt hat, ordnet der gefilmten Farbe bestimmte Töne zu. Eine rote Lösung wird beispielsweise mit dem Ton c wiedergegeben, eine violette mit dem Ton h.

 

Erste Tests gelungen

 

Das gesamte Gerät steckt in einer kleinen Holzkiste und arbeitet vollautomatisch. Für Menschen mit Restsehvermögen gibt es ein optisches Bedienfeld, für Blinde hat der 19-Jährige eine Tastatur entwickelt, die mit Hilfe der Blindenschrift benutzt werden kann.

 

Vor einigen Wochen wurde das Gerät an der Blindenstudienanstalt Marburg getestet. Bei einer Säure-Base-Reaktion, die wässrige Lösungen abhängig von ihrem pH-Wert in unterschiedlichen Farben des Regenbogens zeigt, konnten blinde Schüler hören, ob die Lösung sauer oder basisch ist. Der Schulleiter nannte es einen «Meilenstein für den Chemieunterricht für Blinde», denn die Schüler konnten selbstständig arbeiten und mit einfachen Farbreaktionen selbst experimentieren. Das Patent für diese Entwicklung hat Lutz Broszio bereits angemeldet. Sowohl die Blindenschule als auch das Mitmachlabor Chemikum, ebenfalls in Marburg, wollen das Gerät im Unterricht einsetzen.

 

Lutz Broszio hat sich wie die zehn übrigen Landessieger für das Finale beim Bundeswettbewerb «Jugend forscht» vom 13. bis 16. Mai in Essen qualifiziert. vt




Quelle:  www.nnp.de (o.g. Datum)


 
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