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13.02.2010 Immer der Verantwortung gestellt

 

Inzwischen ist er zwar im Ruhestand, doch als Kreisbeigeordneter und in verschiedenen kulturellen Ehrenämtern ist er nach wie vor aktiv: Heinz Valentin beginnt am Montag sein achtes Lebensjahrzehnt.

Hadamar. Ein ausgefülltes Berufsleben als Lehrer, politische Aktivitäten in seiner Heimatstadt und an der Spitze des Landkreises, dazu noch unzählige ehrenamtliche Verpflichtungen insbesondere für das kulturelle Leben. Wie geht es zu, dass jemand in sieben Lebensjahrzehnten so viele Funktionen und Verdienste ansammelt? Heinz Valentin, der am kommenden Montag, 15. Februar, seinen 70. Geburtstag feiert, hat dafür eine ebenso einfache wie bescheidene Erklärung: «Wenn ich um etwas gebeten wurde und ich es mir zugetraut habe, dann habe ich einfach ja gesagt.»

 

Einen anderen Grund sieht Heinz Valentin in seiner frühen Jugend. Sein Vater kam nicht mehr aus dem Krieg zurück. «Da musste man von Anfang an in der Familie Verantwortung übernehmen», sagt Valentin. Bald schon fand er eine geistige Heimat bei der katholischen Jugend in seinem Heimatort Obertiefenbach. Auch dort versteckte er sich nicht, wenn es Aufgaben zu übernehmen galt. Auch seine Frau Renate lernte er 1959 über die katholische Jugend kennen – bei einem «Singetag», wie das damals hieß, im Kloster Eberbach. Valentin: «Meine Frau ist nicht nur mit meinen zahlreichen Aktivitäten einverstanden, sondern unterstützt mich auch, wo sie kann.»

 

Schulexperte im Landkreis

 

«Halb zog sie ihn, halb sank er hin», beschreibt Valentin seinen Einstieg in die Politik. Als junger Lehrer in Offheim warb die CDU ihn an und irgendwie setzten die Parteifreunde ihn auf einen aussichtsreichen Listenplatz für die Kreistagswahl. 1970 übernahm der Landkreis die Schulträgerschaft. «Da waren plötzlich Leute gefragt, die sich fachlich auskannten», erinnert sich Heinz Valentin. So kam es, dass er auch auf Kreisebene eine wichtige Rolle spielte. 1974 wurde er Vorsitzender des Schulausschusses und 1977 Kreisbeigeordneter. Von 1977 bis 1993 und von 2001 bis 2006 war er Stadtverordneter in Hadamar, seit 2001 zudem Stadtverordnetenvorsteher. In dieser Zeit hat er zahlreiche politische Entscheidungen mit gefällt, aber auch Momente erlebt, in denen er für seine Ideen keine Mehrheit fand. «Das muss man als Demokrat hinnehmen», sagt der erfahrene Politiker.

 

Obwohl er aus Obertiefenbach stammt und seine Berufslaufbahn in Offheim begann, zog es Heinz Valentin schnell wieder nach Hadamar. Schließlich hatte er selbst das Gymnasium besucht und seine Frau ist eine gebürtige Hadamarerin. Seit 1969 wohnt das Ehepaar dort in einem Haus, das schon den einstigen Bürgermeister Maxeiner sowie die Unternehmerfamilien Rosenthal und Jäger beherbergte. 1981, nach drei Jahren als Konrektor an der Limburger Goetheschule, wechselte er als Vertreter des Schulleiters an die Fürst-Johann-Ludwig-Schule. Zwei Mal, von 1985 bis 1986 und 1998 bis 2002, führte er die Geschicke der Schule als amtierender Schulleiter. Neben vielen Aufgaben in Kirche und Vereinen ist Heinz Valentin Vorsitzender der Kulturvereinigung Hadamar und des Vereins zur Erhaltung der Liebfrauenkirche. Für seine vielfältigen Leistungen erhielt er 2006 das Bundesverdienstkreuz am Bande.

 

Im Sommer 2003 ging Heinz Valentin in den Ruhestand. «In den ersten beiden Jahren fiel das Abschiednehmen schwer», blickt er zurück. Wenn er in der Schule vorbeischaute, waren da immer noch viele Schüler, die ihn stürmisch begrüßten. Heinz Valentin besucht zwar heute immer noch seine ehemaligen Wirkungsstätte, doch die Wehmut hat sich gelegt. Nur noch wenige Schüler kennen ihn aus seiner aktiven Zeit, und wenn er zu Dingen aus dem Schulleben eine andere Meinung hat, fällt es Valentin inzwischen leichter, das für sich zu behalten.

 

Mit ganzem Herzen Lehrer

 

Etwas mehr Zeit hat er jetzt auch für die Familie. Sein Sohn und seine Tochter haben inzwischen selbst Kinder und die vier Enkel in der breiten Altersspanne von fast drei bis 22 Jahren halten die Großeltern ordentlich auf Trab.

Wer Heinz Valentin persönlich gratulieren möchte, trifft ihn am Montag, 15. Februar, 11 bis 15 Uhr, im katholischen Pfarrheim St. Johannes Nepomuk. Auf persönliche Geschenke möchte der Jubilar verzichten. Freuen würde er sich über Spenden für die Armenküche der Franziskaner in Sarajevo. Den Gratulanten schließt sich die Nassauische Neue Presse bereits jetzt gerne an. vt




Quelle:  www.nnp.de (o.g. Datum)


 
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