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Sie befinden sich hier: Start >Unsere Schule >Presse >Schuljahr 2009/10 >28.01.2010 Friedenspreise für Schüler >

28.01.2010 Friedenspreise für Schüler

 

Kreis vergibt sechs Auszeichnungen an Klassen und Gruppen/Neuauflage geplant

 

«Frieden beginnt im Klassenzimmer», hat der Landkreis Limburg-Weilburg ein Ideenwettwerb benannt, für den gestern die Preise verliehen wurden.

 

Limburg. «Wer eine Katze am Schwanz festhält, weiß bedeutend mehr über Katzen, als jemand, der nur etwas über sie gelesen hat», wusste schon der amerikanische Schriftsteller Mark Twain. Ähnliches gilt auch für Frieden, Eigenverantwortlichkeit und Kooperation. Da passte es hervorragend, dass der Kreis erstmals einen Preis unter dem Motto «Frieden beginnt im Klassenzimmer» ins Leben gerufen hatte. Zur gestrigen Preisübergabe waren viele Schüler und Lehrer in die Limburger Adolf-Reichwein-Schule gekommen.

 

Schon zu Beginn der Preisverleihung hob Landrat Manfred Michel (CDU) hervor, dass das vom Kreistag angeregte Projekt ein voller Erfolg ist: elf Schulklassen und Projektgruppen aus acht verschiedenen Schulen hatten sich an dem Projekt beteiligt, das vom Jugendbildungswerk mit Unterstützung des Vereins für Kriminalprävention veranstaltet worden war. Außerdem stand es im Rahmen des Bundesprogramms «Vielfalt tut gut. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie».

 

Ein wichtiges Ziel des Projektes, so Michel: Die Schüler sollten im Rahmen des Ideenwettbewerbs dazu aufgerufen werden, kreative Vorschläge auszuarbeiten, «die zur Überwindung von Gewalt und zur Schaffung eines friedlicheren Miteinanders in ihrer Schule beitragen können». Es wäre ein «Riesenschritt hin zu einer menschenfreundlicheren Welt», so der Landrat, wenn es die Menschen schaffen, Vorurteile abzubauen und in gegenseitigem Respekt miteinander umzugehen.

 

Schule benötigt Toleranz und Rücksicht

 

Die Beiträge, die von den Schülern eingereicht wurden, haben nach Darstellung von Michel die Mitglieder der Jury in ihrer «engagierten Auswahlarbeit zusätzlich beflügelt». Ihn hätten auch das große Engagement und die Kreativität der Schüler beeindruckt. Und weil viele der eingereichten Beiträge so gelungen waren, entschieden die Sponsoren, anstatt der drei ausgeschriebenen Preise insgesamt sechs Preise zu vergeben. Zu den Sponsoren zählten neben den Kreissparkassen Limburg und Weilburg die Nassauische Sparkasse und Landrat Michel selbst.

 

In einem Grußwort hob Ralf Abel, Leiter der gastgebenden Adolf-Reichwein-Schule, die Bedeutung einer «freundlichen und angenehmen Schulatmosphäre» hervor. Nur sie ermögliche ein friedliches Miteinander. Umso wichtiger sei es, dass der Wettbewerb in allen beteiligten Schulen auf eine große Resonanz gestoßen sei. Gerade auch in der Reichwein-Schule, wo viele ganz unterschiedliche Schülergruppen aufeinandertreffen, sind nach Abels Worten Toleranz und Rücksicht notwendig. Zu den Aufgaben der Schule zähle es, «einen fairen Umgang mit Konflikten zu lehren und zu lernen». Dafür sei Kommunikation wesentlich. Eine Haltung wie «nichts hören, nichts sehen, nichts sagen» lasse Streit, Mobbing und Schikane entstehen. Abel: «Schule wird dann zu einem Ort, an dem man sich nicht mehr wohl fühlt, nicht mehr mit einem guten Gefühl lernen kann.» Man sei von der ständigen Angst begleitet, «ausgelacht und nicht ernst genommen zu werden». Deshalb müssten Lehrer und Schüler gemeinsam einen respektvollen Umgang miteinander einfordern.

 

Schon jetzt steht fest, dass es im kommenden Schuljahr 2010/2011 eine Wiederholung des Friedenspreises geben wird. Michel, der mit Pia Stöckl und Projektbegleiterin Dorothee Valentin auch den Verantwortlichen des Jugendbildungswerks für die gute Mitarbeit dankte, hofft darauf, dass der Friedenspreis für Schulklassen, wie auch ursprünglich vom Kreistag gewünscht, eine feste Einrichtung im Kreis werden kann. Mehr Informationen für den kommenden Ideenwettbewerb sind im Internet unter www.friedenspreis-fuer-schulen.de zu finden.

 

Die einzelnen Preisträger

 

Und hier die Preisträger im Einzelnen. Mit jeweils 300 Euro prämiert wurden die Beiträge der EIBE-Klassen 10a, 10b, 10c und 11 der Adolf-Reichwein-Schule für eine bunte Mappe mit Plakaten, Gedichten und einem Transparent zum Thema Respekt, die «Streitschlichter» der Limburger Johann-Wolfgang-von-Goethe-Schule für ihren «Streitman-Film» sowie die Gesamtschule Weilmünster als gesamte Schulgemeinschaft für ihren Projekttag zum Thema «Vielfalt, Respekt, menschenfreundlicheres Miteinander an der Schule».

 

Folgende Beiträge wurden mit jeweils 200 Euro ausgezeichnet: Hauptstufe II und Werkstufe II der Limburger Astrid-Lindgren-Schule für ihr großes Plakat «Freundschafts-Streit», die Klasse BfS 11Gb der Adolf-Reichwein-Schule für ihren «Mobbing-Film» mit eigenen Gedanken und einem Rap-Song sowie die Klasse 9cG der Fürst-Johann-Ludwig-Schule für ihre Musikbeiträge und dem Projekt «Friedensnobelpreis für Schüler». bra






Quelle:  www.nnp.de (o.g. Datum)


 
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