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04.01.2010 Hauptschule, und dann?

 

Diese Schüler machen bald ihren Abschluss – fast alle wollen weiter zur Schule gehen

 

Wer im Herbst dieses Jahres mit einer Ausbildung beginnen will, der sollte sich mit der Lehrstellensuche beeilen. Darauf weist die Agentur für Arbeit hin. Die NNP will acht Hauptschüler der Fürst-Johann-Ludwig-Schule in Hadamar auf ihrem Weg begleiten, die im Sommer ihren Abschluss machen. Zum Auftakt fragen wir: Was sind ihre Wünsche und Ziele?

 

Hadamar. Am allerliebsten wollen Janina Rehermann und ihre Klassenkameradin Doreen Hüttig «was mit Menschen machen». Sozialassistentinnen wollen sie werden. Aber um diese zweijährige Ausbildung zu absolvieren, müssen die beiden 14- und 15-jährigen Mädchen nach ihrem Hauptschulabschluss weiter zur Schule gehen. Die Adolf-Reichwein-Schule soll die nächste Station auf ihrem Bildungsweg sein.

 

 Dass diese Perspektive die richtige ist, sind sie sich sicher, denn sowohl Janina als auch Doreen haben zwei Wochen im Kindergarten gearbeitet. «Mit den Kindern spielen und basteln, ihnen was vorlesen oder sie mittags zum Schlafen hinlegen, das hat schon Spaß gemacht», sagt Janina. Aber für immer im Kindergarten möchte sie nicht bleiben. «Mit Jugendlichen zu arbeiten wäre super.» Das findet auch Doreen Hüttig. Lange Zeit hatte sie überlegt, vielleicht Polizistin zu werden. Aber jetzt steht die Entscheidung für die Ausbildung zur Sozialassistentin fest. Und auch ihre Berufsvorstellungen sind recht konkret: «Ich will im Heimbereich mit Problemkindern arbeiten – von denen gibt’s doch jede Menge.»

 

Berufswunsch Krankenschwester

 

In einen Pflege-Beruf will auch Lara Hof (16) einsteigen. Sie hat ein zweiwöchiges Praktikum in einem Altenheim in Elz hinter sich, hat alten Menschen beim Waschen und Essen geholfen, Betten gemacht und immer wieder auch den Kontakt zu den Patienten gesucht. «Irgendwer muss denen doch auch helfen», sagt sie, aber deprimierend sei der Umgang mit den Kranken nicht gewesen. Altenpflegerin will sie allerdings nicht werden, sondern Krankenschwester, so wie ihre Mutter. «Da darf man dann auch Medikamente verabreichen und überhaupt mehr entscheiden.» Dagegen ist für den 15-jährigen Michail Danilidis der Beruf des Vaters nicht das Ziel seiner Wünsche. Der Vater hat ein Restaurant, «und da arbeite ich sowieso schon viel mit». Bei seinem Praktikum hat sich diese Erfahrung ausgezahlt. Denn Michail war in einem Hotel und hat gleich erklärt, dass er kellnern kann und sich im Service-Bereich auskennt. «Das war schon in Ordnung», resümiert der Hauptschüler, «aber eigentlich will ich Einzelhandelskaufmann werden und deshalb gehe ich ab nächstem Schuljahr erst mal zur Peter-Paul-Cahensly-Schule nach Limburg, um den Realschulabschluss zu bekommen». Einen Notendurchschnitt von 3,0 verlangt die kaufmännische Schule. «Das schaffe ich locker», ist Michail zuversichtlich.

 

Der kaufmännische Bereich ist auch für Ingrid Penner (15) und Susanna Nikitin (14) attraktiv. «Aber Chancen auf einen Ausbildungsplatz hat man da nur mit mittlerer Reife», wissen sie und streben ebenfalls den Wechsel zur PPC an. Ingrid hat immerhin schon ein Praktikum in einem großen Ingenieurbüro hinter sich und hat erlebt, wie der Alltag einer Bürokauffrau aussehen kann. Baupläne hat sie gefaltet und Kopien angefertigt, und natürlich musste sie die Post wegbringen. «Das hat mir richtig gut gefallen», sagt sie.

 

Susanna hat dagegen in die Arbeit eines Limburger Optikers hineingeschnuppert. Da mussten Kunden angerufen werden, weil deren Brillen oder Kontaktlinsen fertiggestellt waren, geschliffene Gläser hat sie einsortiert und am Computer gesessen. Das war zwar interessant, aber als Beruf kann sie sich das nicht vorstellen.

 

Durch eine neue Frisur Aussehen verändern

Das größte Schülerglück hat Batoul Ghadban (17): Sie hat ihren Traumberuf gefunden, eine Praktikantenstelle ausgefüllt und bereits eine Bewerbung geschrieben. Friseurin möchte sie werden. «Haare waschen, glätten und durch eine neue Frisur das Aussehen verändern, finde ich super», sagt sie. Außerdem lernt man viele Leute kennen, und weiterbilden kann man sich obendrein. «Irgendwann mache ich meinen Meister und dann habe ich vielleicht meinen eigenen Laden.»

 

Angst, sich für den falschen Beruf zu entscheiden

 

Ratlos, trotz eines interessanten Praktikums, ist der 15-jährige Guido Milbratz. An der Seite von Industriemechanikern hat er zwei Wochen lang gearbeitet. «Wenn da was nicht hundertprozentig präzise ist, müssen unter Umständen ganz große Metallteile weggeworfen werden», erzählt der Schüler. Das habe ihn schon beeindruckt. Manchmal habe er auch an einer fertig eingestellten Maschine stehen dürfen, aber ob er das ein ganzes Berufsleben lang tun möchte? «Ich weiß nicht, ich habe so große Angst, mich jetzt falsch zu entscheiden», sagt er. Und wegen dieser Unsicherheit wird wahrscheinlich auch er sich für eine weitere Schulzeit entscheiden, um die mittlere Reife zu erlangen.




Sie besuchen die Fürst-Johann-Ludwig-Schule in Hadamar und machen im Sommer ihren Hauptschulabschluss: (vordere Reihe von links): Janina Rehermann, Michail Danilidis, Lara Hof (hintere Reihe von links) Guido Milbratz, Susanna Nikitin, Batoul Ghadban, Ingrid Penner, Doreen Hüttig. Foto: Bohnhorst-Vollmer



Quelle:  www.nnp.de (o.g. Datum)


 
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