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14.08.2008 Weniger Belastung für Schüler

 

Limburg-Weilburg. Das Ziel ist klar. Jedenfalls für Karl-Joachim Jacobi, Staatssekretär im hessischen Kultusministerium. «Die Belastung der Schüler muss reduziert werden. Die Akzeptanz für G 8 muss steigen.» G 8 oder G 9 – was kommt, was bleibt? Das war die Frage, die der Bildungspolitiker in der Fürst-Johann-Ludwig-Schule in Hadamar beantworten wollte. Die Arbeitsgemeinschaft christlich-demokratischer Lehrer (ACDL) und der Verband Bildung und Erziehung im Beamtenbund hatten ihn zur Diskussion eingeladen.

 

 

Nirgendwo in Deutschland sei so heftig über die Verkürzung der Gymnasialzeit auf acht Jahre gestritten worden, wie in Hessen, sagte Jacobi. Dabei sei doch ganz klar, dass es eine wichtige Frage sei, wie alt der Mensch beim Eintritt ins Arbeitsleben sei. Schließlich verlängere eine verkürzte Ausbildungszeit auch automatisch die Lebensarbeitszeit. Trotzdem sei G 8 bei vielen Eltern, Lehrern und Schülern nicht akzeptiert. Deshalb hätten die Schulen jetzt die Wahl. Und er hoffe, dass sie sie mit Umsicht treffen. Und zum Beispiel nicht dann wechseln, wenn die Schüler in der achten Klasse sind. Das sei «kollektives Sitzenbleiben». Jetzt gelte es erst einmal, Erfahrungen mit den Veränderungen zu sammeln und zu schauen, wie sich die Straffung der Lehrpläne und die Reduzierung der Studentafel auswirken. Er sei zuversichtlich, dass sich die acht Jahre Gymnasium als Regelzeit etablieren könnten. «In der reformierten Form sind die Belastungen zu schaffen.» Und in ein paar Jahren werde sich zeigen, dass die G-8-Absolventen genauso qualifiziert sind, wie die Schüler, die nach 13 Jahren Abitur machen. Und auf noch etwas müssen Schüler, Eltern und Lehrer noch warten: die Verkleinerung der Klassen. «Wenn wir sagen: ,keine Klasse über 25 Schüler‘, dann kostet uns das 3700 Lehrerstellen.» Jetzt müsse man erst einmal schauen, dass die Klassen, die bei G 8 bleiben, auf 30 beschränkt werden. Kleinere Klassen seien ein Fernziel.

 

 

Aber manches steht offenbar jetzt schon fest: Verlierer der Reform sind die Schüler, die nach neun Jahren von einer kooperativen Gesamtschule gehen. Denn sie haben nach dem Ende der Mittelstufe zwar die Qualifikation für die gymnasiale Oberstufe, aber keine «mittlere Reife». Nur einen Hauptschulabschluss und die Berechtigung, an einer beruflichen Schule, den Realschulabschluss zu machen. Das sei ein «Systemfehler» sagte Jacobi. Einige Eltern sehen aber noch andere: Zum Beispiel Eltern der Kinder, «die die erste Schicht von G 8 durchlitten haben». Wie könnten die Kinder unterstützt werden, die das «volle Programm durchlaufen mussten», nun bis zum Abitur auf etwa 400 Schulstunden mehr kämen und jetzt mit denen zusammenkommen, die Kontinuität im Lehrplan hatten? Man müsse den ersten drei G-8-Jahrgängen den Übergang erleichtern, sagte Jacobi. Da müsse die Schulen Ressourcen zur Verfügung stellen. Aber auch die Reduzierung der Stundentafel und Straffung der Lehrpläne hat weitere Folgen: Wie kommt ein Schüler etwa mit einem Schulwechsel nach Bayern zurecht? Schulwechsel seien immer ein Problem, antwortete Jacobi. Auch innerhalb Hessens. Aber Bayern habe nun mal die höchste Wochenstundentafel. Für Hessen gilt der Mindesstandard: 265 Stunden bis zum Abitur. Auf alle Fälle gilt: «Am Ende muss das Abitur so sein, dass die G 8ler keinen Nachteil haben», sagte Jacobi.

 

 

Jochaim Veyhelmann, Vorsitzender des Schulausschusses im Kreis Limburg-Weilburg, hat noch andere Präferenzen: ein «zukunftsoriertes Schulangebot». Und das müsse möglichst differenziert sein, und dazu gehöre auch ein gegliedertes Angebot, sagte der CDU-Politiker. Eltern müssten die Freiheit der Wahl zwischen verschiedenen Schulformen behalten. Deshalb habe sich der Kreis auch dafür eingesetzt, dass alle weiterführenden Schulen zunächst erhalten bleiben. Aber für die Zukunft gilt: «Wir müssen starke Schulzentren bilden.» Daher müsse nun über die Zusammenlegung von Grundschulen gesprochen werden. Es gehe um die Frage: «Was bringt unsere Kinder in ihrer schulischen Laufbahn weiter?» (sbr)




Quelle:  www.nnp.de (o.g. Datum)


 
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