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18.12.2007 Zwei Hadamarer Schüler: Von Shanghai bis zu den Yaks am Himalaja

 

 

Text und Fotos: Julia Noll und Julian Siegmund

 

Hadamar. „Von Shanghai bis zu den Yaks am Himalaja“, so haben zwei Schüler der Hadamarer Fürst-Johann-Ludwig-Schule ihre Reise nach China überschrieben.

 

Im letzten Sommer hatte der chinesische Ministerpräsident Wen Jiabao gegenüber Bundeskanzlerin Angela Merkel eine Einladung an 400 junge Deutsche ausgesprochen, im Rahmen einer Delegationsreise die Volksrepublik China kennen zu lernen. So bot sich auch uns, den beiden Verfassern dieses Artikels, Julia Noll und Julian Siegmund von der Fürst-Johann-Ludwig-Schule in Hadamar, die Möglichkeit, das weit entfernte „Reich der Mitte“ selbst zu erleben.

 

 

Durch die China-AG Herrn Holzhäusers, des stellvertretenden Schulleiters unserer Schule, hatten wir schon vor Reiseantritt Einblicke in die Sprache und Kultur unseres Gastlandes erhalten. Seit dem Ende des letzten Schuljahres besteht auch schon eine Partnerschaft mit einer Schule in Beijing, durch welche hoffentlich auch andere Schülerinnen und Schüler eine Chance bekommen, dieses unglaubliche Land zu besuchen.

 

18-Millionen-Metropole

 

Die erste Station unserer Reise war Shanghai, eine hochmoderne Metropole. Hochhäuser schießen wie Pilze aus dem Boden und bei Nacht bot sich uns eine schillernde und glitzernde Stadt dar, die mit Las Vegas zu vergleichen ist. Vom Fernsehturm aus konnten wir einen guten Überblick über die unglaublichen Dimensionen der 18-Millionen-Metropole gewinnen. Die Stadt scheint kein Ende zu nehmen. Ein weiteres Highlight war die Fahrt mit dem von Deutschland gebauten Transrapid, der mit 431 km/h zwischen Flughafen und Stadt hin und her rast.

 

Der absolute Kontrast bot sich uns dann in Quinghai, einer Provinz im Nordwesten Chinas an den östlichen Ausläufern des Himalaja. Hoch oben in den Bergen erscheint China fast vollkommen unberührt von westlichen Einflüssen. Als „Langnasen“, wie die Chinesen uns Europäer nennen, wurden wir wie Staatsgäste empfangen, mit Polizei-Eskorte und Medienvertretern, waren wir doch die ersten Exemplare dieses Menschenschlags, die sich in diese Gegend von China verirrt hatten. In dem von uns besuchten Dorf werden nur wenige Gebäude mit einer Zentralheizung beheizt. Im Regelfall kommt die Wärme von kleinen Öfen, bei Außentemperaturen, die den größten Teil des Jahres deutlich unter null Grad liegen.

 

Vor zwei Tagen noch im reichen Shanghai, befanden wir uns nun in einem ärmlicheren Teil des chinesischen Riesenreichs. Dort begegneten wir auch den tibetischen Hochlandrindern, den Yaks. Das Essen war ungewöhnlich und abenteuerlich. Wird in Deutschland allerhöchstens ein halbes Hähnchen serviert, erhält man hier gleich ein ganzes Huhn, zwar klein gehackt, aber mit Kopf und Krallen. Einige mutige Mitreisende trauten sich diese Delikatessen zu probieren, aber wir schreckten davor doch etwas zurück.

 

Dann die Hauptstadt Beijing mit wieder ganz neuen Eindrücken: Neben der Großen Mauer und dem Kaiserpalast, die wohl jeder Tourist besichtigt, hatten wir die Möglichkeit, uns einen Einblick in das chinesische Schulsystem zu verschaffen. Zwei deutsche Austauschschüler erklärten uns die Unterschiede. Während in Deutschland sehr viel Wert auf selbstständiges Arbeiten und Lernen gelegt wird, wird in China eher nachgesprochen, was der Lehrer vorsagt.

 

Nach einem zehnstündigen Schultag erwarten unsere chinesischen Kolleginnen und Kollegen noch drei bis vier Stunden Hausaufgaben, und auch am Wochenende ist die Freizeit sehr eingeschränkt. Allerdings ist uns aufgefallen, dass die Ausstattung an den Schulen, vor allem im naturwissenschaftlichen und technischen Bereich, die deutschen um einiges übertrifft. Da bekam man selber Lust, sich dazu zu setzen und mit zu experimentieren. Überrascht waren wir, dass es auch an chinesischen Schulen Schülervertretungen gibt, die von den Schülern ganz demokratisch gewählt werden.

 

Kulinarisch abgerundet wurde unser Aufenthalt in Beijing und damit auch in China mit einem Peking-Ente-Bankett. Im Gegensatz zu dem Provinz-Huhn wurden dieser allerdings vorher Kopf, Krallen und alle Knochen entfernt: ein wahrer Gaumenschmaus.

 

Erst wieder daheim angekommen, wurde uns wirklich bewusst, wie anders das Reich der Mitte doch ist. Wir waren überrascht, beeindruckt und überwältigt. Bedanken möchten wir uns beim Hessischen Kultusministerium, das einen Großteil der Reise finanzierte, sowie bei Herrn Holzhäuser, der noch weitere Gelder auftreiben konnte. Die Erfahrungen, die wir machen durften, werden uns ein Leben lang begleiten.

 




Fernsehturm von Shanghai


Empfangskapelle am Fernsehturm


Blick auf Shanghai-Skyline


Julian Siegmund vor der Shanghai Cai Yang No.2 High School


Julia Noll und Nils Altland im Shanghaier Nachtleben


Shanghai Sport-Hochschule


Traditionelle Darbietungen I


Traditionelle Darbietungen II


Traditionelle Darbietungen III


Landbevölkerung in der Provinz Qinghai


Grundschulklasse einer Schule des Hope-Projects


Sonne- und Mondberg


Yak im Hochland von Qinghai


Elefantenstatue


Empfang im ethnischen Dorf der Tu im Huzhu


Besuch in einer chinesischen Gastfamilie


Stadt-Impressionen Peking


Peking bei Nacht


Die Chinesische Mauer bei Badaling


Julian Siegmund auf der Chinesischen Mauer


Der Abstieg



Quelle:  www.nnp.de (o.g. Datum)


 
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