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11.08.2007 Rosengelee aus dem Garten

 

Dornburg-Frickhofen. Wie das Leben so spielt: Die Gartenleidenschaft von Gerhard und Henriette Scholz hatte damit begonnen, dass der Kunsterzieher alsbald nach seinem Examen aus der Nähe von Hanau an die Hadamarer Fürst-Johann-Ludwig-Schule versetzt wurde, nach einer Zwischenstation in Ahlbach nach Steeden verzog, wo beide eine Wohnung nahmen, die mit der Auflage verbunden war, den dazugehörigen Garten von 1200 Quadratmetern in Ordnung zu halten. Als Beamter nahm Gerhard diese Auflage ernst und beschäftigte sich fortan mit der Gartenarbeit, sowohl in Theorie als auch in der Praxis. Und peu à peu entdeckte er in der Gartenarbeit eine neue Liebe.

 

In 1984 ergab sich dann die Möglichkeit, in Frickhofen in der Grabenstraße 3 ein Hausgrundstück zu erwerben. Im Innenbereich des Hauses musste kaum etwas verändert werden, so dass sich Gerhard gleich auf den Garten „stürzen“ konnte. Der war nämlich bis dato lediglich als Wiese und Abstellfläche für Wohnwagen genutzt worden, ein trauriger Zustand für Gerhard, der noch den gepflegten Steedener Garten vor seinem geistigen Auge hatte. Zum Entsetzen seines Nachbarn – aber mit dessen Hilfe – begann er, ein großes Querstück der „schee Wiss“ (schönen Wiese) aufzubrechen, um auf dieser Fläche einen Nutzgarten anzulegen. Zeitgleich legte er links und rechts an den Grundstücksgrenzen Beete an, die er zunächst mit geschenkten und getauschten Stauden und Pflanzen bestückte, immer darauf bedacht, Blütenfarben und Blühzeitpunkte ordentlich zu durchmischen. Auch im rückwärtigen Bereich sowie an der Haus-Terrasse legte er Blumenrabatte und Blütenzierstücke an, nicht streng nach Plan, sondern wie es Standort- und Lichtverhältnisse gerade erforderten.

 

Da sich Pflanzen und Blumen trotz schlechter Bodenbeschaffenheit prächtig entwickelten und vermehrten, war Umsetzen, Teilen und Auspflanzen mehrfach erforderlich. Neue Pflanzen wurden ohnehin schon länger mit Nachbarn und Bekannten getauscht. So kamen die Scholzes zu 60 verschiedenen Taglilien (Hemerocallis), gaben dafür eine Menge Iris ab.

 

Nicht nur die verschwenderische Blütenpracht erfreut beider Herzen. Sie schätzen auch die Früchte ihres Nutzgartens. „Wir wollen eben kein gespritztes und künstlich gedüngtes Gemüse und Obst essen“, sagt Henriette Scholz, die den Part der Verarbeitung der Gartenerzeugnisse inne hat. Jedes Jahr macht sie 80 verschiedene Sorten Marmeladen, Gelees, Konfitüren und auch „Quetschekraut“ ein. Ihre Spezialitäten: Zucchini- mit Ingwer-Konfitüre und Gelee aus grünen Tomaten. Absolutes Highlight ist aber ihr Rosengelee, der aus abgezupften, nicht gespritzten Duftrosenblättern, in Zitronensaft eingelegt, hergestellt wird. Geschmack und Farbe werden so mazeriert (herausgezogen), Gelierzucker, Rosenwasser oder Apfelsaft zugesetzt und nach dem Kochen in Schraubgläser abgefüllt.

 

Ein kleiner Gartenteich mit Pavillon daneben entstand durch einen „faulen“ Pflaumenbaum, der jahrelang kaum noch getragen hatte. Als Gerhard mühsam die Wurzel ausgegraben hatte, war das Loch für den Teich da. Es entstand ein idyllischer Sitzplatz, den Gerhard dann seiner Frau zum Geburtstag schenkte, denn ein Teich mit Wasserspeier war schon lange Zeit ihr Wunsch gewesen. Von hier aus kann der Blick schweifen auf die bunte Vielfalt aus Iris, Rosen, Sonnenkraut, Ritterspornen, Mädchenaugen und die verschiedensten Stauden. „Unser Garten hat jedes Jahr ein anderes Gesicht. Das ist richtig spannend“, macht Gerhard deutlich. So werden Pflanzen, die nicht gedeihen oder erfroren sind, durch neue ersetzt, Schatten werfende Gehölze erfordern das Umsetzen von Licht bedürftigen Pflanzen. Auch neue Ideen und Anregungen werden durch Umbauten der Pflanzflächen und Erweiterungen verwirklicht. So ist die „schee Wiss“ immer kleiner geworden und die zu pflegende Fläche auf rund 800 Quadratmeter angewachsen, wahrlich kein Pappenstiel.

 

Doch Gerhard Scholz sieht in der Gartenarbeit seinen sportlichen Ausgleich zu den Pflichtaufgaben des Alltags. Es macht ihm Freude zu sehen, ob sich seine Umgestaltung so verwirklicht, wie er es sich vorgestellt hat. Und sein Bemühen führt außerdem noch zu einem sicht- und genießbarem Ergebnis: „Was will man mehr?“ (wu)




Quelle:  www.nnp.de (o.g. Datum)


 
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