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26.06.2007 6250 hessische Schüler rauchten nicht

 

Hadamar. 300 Schülerinnen und Schüler der Fürst-Johann-Ludwig-Schule Hadamar haben den Nichtraucher-Klassenwettbewerb wieder einmal geschafft, zum sechsten Mal. Hessenweit waren es 6250 Schüler, die auf die Glimmstengel verzichteten.

 

Vor 23 Wochen, am 13. Januar, wurde in der Schul-Aula der Startschuss gegeben, nicht nur für die Hadamarer Schüler, sondern hessenweit für 550 Schulklassen der fünften Jahrgangsstufe (Hauptschule) beziehungsweise der sechsten bis achten Klassen. Denn „Raucherkarrieren“ beginnen meistens zwischen elf und 14 Jahren. Das sich selbst gegebene Versprechen: „Ich rühre über die Laufzeit des Wettbewerbs keinen Glimmstängel an.“

 

Bei der Abschlussveranstaltung zog gestern Hubert Hecker, Landesbeauftragter für den Wettbewerb „Rauchfreie Klasse“ das Resümee. Danach haben von den 550 gestarteten Klassen 300 Klassen ihre Wette nicht durchgehalten, das heißt, in diesen Gruppen haben jeweils mehr als 10 Prozent geraucht oder die Aktion wurde abgebrochen. Gleichwohl, so Hecker, sei die Aktion für die „Abbruchklassen“ wahrlich nicht umsonst gewesen, wie ihm zahlreiche Zuschriften von Lehrerkollegen zeigten. Wenn demnach in einer Klasse etwa 15 Prozent geraucht hatten, waren es immerhin aber 85 Prozent, die über fast ein halbes Jahr nicht geraucht hatten.

 

Die Stärke des Wettbewerbs stecke in dem Selbstvertrag, in der bewussten Entscheidung, auch nicht in Rauchgewohnheiten hinein zu schlittern. Das ganz klare Credo müsse lauten: „Ich will nicht rauchen.“

 

„In diesem Sinne haben 250 Klassen tapfer durchgehalten. Das sind bei durchschnittlichen Klassengrößen von 25 Schülern etwa 6250 Schülerinnen und Schüler“, verkündete Hecker. Wenn es in den Vorjahren schon bessere Ergebnisse hatte – so beim 4. hessenweiten Wettbewerb 10 250 nicht rauchende Schülerinnen und Schülern – soll dies an mehr Teilnehmerklassen gelegen haben, die an den Start gingen. Der Durchschnitt reiner Durchhalteklassen liege in den letzten Jahren prozentual bei 40 Prozent, so Hecker auf Nachfrage.

 

Von den 250 Klassen des 6. Wettbewerbs sind 220 Gruppen reine Nichtraucherklassen und 30 Wenig-Raucher-Klassen, deren Raucherquote unter zehn Prozent lag. Bei diesen Klassen sollte nicht wegen weniger Raucher beziehungsweise Rauchwochen die ganze Klasse mit dem Rauswurf bestraft werden. Für diese Wenig-RaucherKlassen gab es in der Preisverlosung eine Trostrunde; 15 von ihnen bekamen zehn Euro für die Klassenkasse.

 

Nachdem vier Schülerinnen die Gewinner-T-Shirts mit den Aufdrucken „Rauchen ist eklig“, „Rauchen ist schädlich“, „Rauchen macht süchtig“ und „Rauchen ist tödlich“ in einer Anti-Tabak-Revue präsentiert hatten, zog Klaus Klages, Vertreter des Hauptunterstützers der Aktion, in seinem Grußwort gegen die „verbrecherische Tabakindustrie“ vom Leder. Und er wetterte auch gegen „Schmuse-Politiker“, die sich von den Tabak-Industrie einwickeln ließen. Der Grund sei klar, denn jeden Tag kassiere der Finanzminister 34,5 Millionen Euro Tabaksteuer, das sind 1,6 Millionen Euro stündlich.

 

Er propagierte ein Spiel, in dem der Nichtraucher immer der Gewinner ist, nämlich am Tag vier Euro (pro Packung Zigaretten) spart. Das sind 1460 Euro übers Jahr (mit Zinsen) und in 20 Jahren satte 78 000 Euro. „Dafür kannst Du Dir einen Porsche kaufen“, rechnete Klages vor. Und dieses Kult-Gefährt, einen feuerroten Carrera, dem eine zerbrochene Zigarette auf dem Dach aufmontiert ist, hatte er augenfällig vor dem Haupteingang der Schule geparkt. Klages, ein Aktivist gegen die Tabakwerbung, wird noch weitere 120 Schulen in seiner Mission besuchen.

 

Der Jugendkoordinator der Polizeistation Limburg, Bruno Reuscher, brachte den makabren aber einleuchtenden Vergleich, wie viel Menschen täglich durch das Rauchen zu Tode kommen: Wenn täglich ein Jumbo Jet mit 300 Personen abstürze, würde doch ganz schnell keiner mehr fliegen. So verhalte es sich auch mit dem Rauchen. Hier gelte es, schon auf den ersten Zug zu verzichten und er listete einige der 4000 chemischen Verbindungen auf, die im Tabakrauch enthalten sind und beim Rauchen in die Lunge transportiert werden. Reuscher erinnerte an die tolle Tabakwerbung des Reiters in der untergehenden Sonne. Doch habe der „Marlboro-Man“ zuletzt Anti-Raucher-Werbung gemacht und sei an Lungenkrebs gestorben.

 

Bei der Auslosung haben die 7 a der Integrierten Gesamtschule Kaufungen den ersten, die 6 a der Theodor-Heuss-Schule Homberg/Efze den zweiten und die 6 Rb der Goethe-Schule Limburg den dritten Preis gewonnen. (wu)

 




Quelle:  www.nnp.de (o.g. Datum)


 
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