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Sie befinden sich hier: Start >Unsere Schule >Presse >Schuljahr 2006/07 >05.02.07 Geis leitet das Bistum >

05.02.07 Geis leitet das Bistum

 

Limburg. Bis das Limburger Bistum einen neuen Nachfolger für Franz Kamphaus und damit einen neuen Bischof hat, wird Domkapitular Günther Geis (57) als Diözesanadministrator an der Spitze des Bistums stehen. Nach dem 75. Geburtstag von Kamphaus und seiner Entpflichtung als Bischof am Freitag hatte sich das siebenköpfige Domkapitel bereits am Samstag zusammen gefunden und den bisherigen Generalvikar zum Administrator gewählt. Dies teilte das Bischöfliche Ordinariat Limburg mit.

 

Der aus Obertiefenbach stammende Geis hat die Wahl angenommen und das Glaubensbekenntnis nach der vom Apostolischen Stuhl gebilligten Formel abgelegt. Weihbischof Gerhard Pieschl dankte Geis für dessen Bereitschaft, diesen Dienst zu übernehmen und wünschte ihm Gottes Segen für sein Wirken. Die Wahl von Geis kommt nicht unerwartet. Mit dem Rücktritt von Bischof Kamphaus hatte er automatisch seine Funktion als Generalvikar verloren, blieb aber weiter im Domkapitel. In einem am Samstag vom Domkapitel verbreiteten Schreiben bittet Weihbischof Pieschl alle, „in der vor uns liegenden Zeit besonders für einen guten Bischof zu beten.“

 

Der Bischofsstuhl von Limburg ist seit Freitag leer. In der Sedisvakanz („leerer Stuhl“) gelten spezielle kirchenrechtliche Normen, die dafür sorgen, dass Seelsorge und Verwaltung der Diözese in geordneter Weise fortgeführt werden. Wie im Kirchenrecht vorgesehen, muss das Domkapitel für die Zeit der Vakanz einen Diözesanadministrator wählen. „Zum Diözesanadministrator ist ein Priester zu bestellen, der sich durch Wissen und Klugheit auszeichnet“, heißt es im Codex des kanonischen Rechtes. Dort ist nachzulesen: „Der Diözesanadministrator ist an die Pflichten gebunden und besitzt die Gewalt eines Diözesanbischofs, außer in den Dingen, die aus der Natur der Sache oder vom Recht selbst ausgenommen sind.“

 

Zudem ist festgelegt, dass während der Sedisvakanz nichts verändert werden darf, was eine Beeinträchtigung der Diözese oder der bischöflichen Rechte mit sich bringen könnte. Der Diözesanadministrator verwaltet und bewahrt den Status quo. Er residiert in der Diözese und hat an den Sonn- und Feiertagen die Messe für das Volk zu feiern.

 

Geboren in Obertiefenbach

 

Günther Geis wurde am 29. Juni 1948 in Obertiefenbach geboren und hat noch zwei Geschwister. In dem Ort besuchte er auch die Volksschule, später wechselte er auf die Realschule in Hadamar, anschließend auf das dortige Fürst-Johann-Ludwig-Gymnasium, wo er 1967 das Abitur machte. Im gleichen Jahr begann er sein Theologiestudium, das er an der Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt und in Innsbruck absolvierte und 1972 mit dem Diplom beendete.

 

1973 wurde Geis im Limburger Dom von Bischof Wilhelm Kempf zum Priester geweiht. Bis Januar 1975 war er zunächst als Neupriesterpraktikant und Kaplan in der Gemeinde St. Anna in Braunfels. Es folgten weitere Kaplanstelle in St. Martin, Lahnstein, und in St. Gallus und St. Josef, Flörsheim. Anfang 1979 ging Geis für ein Sabbatsemester an das Bibelinstitut in Rom.

 

Zurück aus Rom kam er zunächst auf eine weitere Kaplanstelle in St. Bonifatius, Wiesbaden. Im Oktober 1981 nahm er das Studium des Kirchenrechts an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom auf. Gleichzeitig wurde er dort Vizerektor im Priesterkolleg S. Maria dell´ Anima. Im Mai 1986 Günther Geis promovierte zum Dr. iur. can. an der Gregoriana. Zum 1. August 1986 berief ihn Bischof Kamphaus zum Vizeoffizial am Bischöflichen Ehegericht in Limburg. Im November des gleichen Jahres übernahm er die Pfarrei St. Bartholomäus, Balduinstein, die er bis 1993 leitetet.

 

Am 1. Oktober 1993 bestellte der Bischof Geis zu seinem Generalvikar. Seit November 1993 gehört er dem Limburger Domkapitel als residierender Domkapitular an. (jl/nnp)




Quelle:  www.nnp.de (o.g. Datum)


 
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