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Aufführung der Theater-AG „Grandios“ der Fürst-Johann-Ludwig-Schule ein voller Erfolg

 

 

 

Minimal Art ist die Kunst, mit der radikalen Beschränkung auf das Wesentliche große Effekte zu erzielen. Dass die Theater-AG „Grandios“ der Fürst-Johann-Ludwig-Schule diese Kunst perfekt beherrscht, davon konnte sich ein begeistertes Publikum am Sonntag, den 19. November 2006, in der Aula der Schule bei der Vorführung des neuen Programms „Das Warming-up als Kunst“ überzeugen.

Präzise Kontextwechsel, realisiert durch eine andere Intonation der Stimme, durch einen Wechsel der Kopfbedeckung oder eine kleine Veränderung in der Gestik, ließen die Bedeutung der gesprochenen Sätze, ja ganzer Szenen permanent in ihr Gegenteil kippen. Lydia Ries, Jenny Schecker und Ann-Kathrin Schmidt führten gleich in der ersten Szene mit dem Satz „Der da ist mit dem da da“ diese Technik gekonnt vor, die sich in der vierten Szene mit „O du fröhliche“ zu einer beißenden Kritik am sentimentalen Weihnachtsrummel entfaltete, dargestellt von den drei genannten Schauspielerinnen sowie Marie Angermann, Annalena Enkirch, Lisa-Marie Hahn, Franziska Immel, Julia Klaas, Vera Köbel, Stephanie Voit und Tatjana Zimmermann. Zur hysterischen Katastrophe geriet Falkner Till Langschied der Erstflug seines über alles geliebten Weißkopfseeadlers „Alice“ (Szene 2), als das liebe Tierchen, trotz Ultraschallpfeife und Adler-Spezial-Lockfutter, einfach nicht zurückkommen wollte. Beim Teleshopping (Szene 9) wurde das (Fernseh-)Publikum umfassend über den vielseitig verwendbaren Hausroboter „Jenny 5000" informiert, gespielt von Jenny Schecker, und die tiefe Wahrheit der alten Weisheit „Kleider machen Leute“ führten in Szene 13 Julia Klaas und Kerstin Weimer eindrucksvoll vor.

Auch ernste Themen kamen zur Sprache: So hatte in Szene 6 die Therapeutin Lydia Rieß einen ungewöhnlichen Rat für die stressgeplagten Eltern schwer erziehbarer Kinder parat und schlug einen Austausch der kleinen Nervensägen gegen ansprechende Halbedelsteine vor – handlich, pflegeleicht und bei jeder Gelegenheit präsentabel. Um den unmöglichen Spagat der emanzipierten Frau zwischen Karriere und Weiblichkeit ging es in Szene 12, und dass die lang ersehnte Ruhe in den eigenen vier Wänden ganz schnell zur gefängnisartigen Isolation von der sozialen Umwelt führen kann, war das Thema einer ausdrucksstarken Pantomime in Szene 14.

Das espritvolle Wechselspiel mit tradierten Bedeutungen führten nochmals mit Anmut und größter Perfektion das ängstlich-verdrießliche Teufelchen Stephanie Voit und das zu Scherz und verruchtem Abenteuer aufgelegte Engelchen Till Langschied vor (Szene 15, s. Bild). Am Ende des Programms, durch dessen 19 Szenen ein auch noch beim Ehekrach penetrant gutgelauntes Talkmaster-Ehepaar (Thomas Heep und Gaby Schützeberg) führte, war auch der letzte Ungläubige überzeugt, dass man rechts und links durchaus velwechsern kann. Nach dem großen Applaus lud Theater-AG-Leiterin Frau Schützeberg das Publikum ein, bei Häppchen, Kuchen und erfrischenden Getränken mit den Schauspielerinnen und Schauspielern ins Gespräch zu kommen. Ein würdiger Abschluss für einen gelungenen Abend.

Die Theater-AG setzt sich aus Schülerinnen und Schülern der Klassen 8 – 13 zusammen, die bei dieser Aufführung von zwei Ehemaligen unterstützt wurden. Sämtliche Szenen des diesjährigen Programms sind aus dem warming-up, dem Ein- und Warmspielen, mit dem eine Theaterprobe beginnt, hervorgegangen und wurden alle von der Gruppe selbst entwickelt. Mit 16 Neuzugängen allein in diesem Jahr darf das Publikum auf weitere qualitätsvolle Produktionen der Theater-AG der Fürst-Johann-Ludwig-Schule gespannt sein. (Nhf)

 

Fotos:  Merit Esther Engelke



























 
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