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15.03.2006 Ein Kandidat, der die Welt gesehen hat

 

Von Gundula Stegemann

 

Oberneisen. Sich zu engagieren, macht ihm Spaß, sagt Paul Stegemann. Er ist kritisch, streitbar, bereit, Kompromisse einzugehen, aber keine faulen, wie er sagt. Und er ist offen für Kritik. Ein Mann, der Dinge ins Rollen bringen kann. Das beweist er täglich in seinem Job als Schulsozialpädagoge an der Fürst-Johann-Ludwig-Schule und in der kommunalen Jugend- und Randgruppenarbeit in Hadamar, wo er seit fast fünf Jahren erfolgreich ist. Bei den Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz am 26. März ist er im Wahlkreis Rhein-Lahn für Bündnis 90/Die Grünen am Start – als Direktkandidat.

 

Kinder, Jugend, Soziales - das sind seine Themen, aber nicht nur berufsbedingt, sondern auch interessehalber. Er ist verheiratet, hat zwei schulpflichtige Kinder. Sozial und politisch interessiert ist er von Haus aus, so ist er zusammen mit seinem Zwillingsbruder und zwei Schwestern aufgewachsen in Hamm in Nordrhein-Westfalen. «Ich komme aus einer Familie, die sozial engagiert ist und in der man den Blick vor den Problemen in der Welt nicht verschließt», erzählt er. «Als Kinder war es für uns damals ganz normal, dass Behinderte mit in unserer Jugendgruppe waren. Wir sind mit denen auf dem Rad nach Frankreich gefahren», erzählt der 46-Jährige. «Das waren welche von uns.» Mit elf Jahren ging er zu den Pfadfindern, wurde Gruppenleiter. Mit 15 war er fünf Wochen lang zum Weltpfadfindertreffen in Finnland. «Dort habe ich Menschen aus der ganzen Welt getroffen. Das war toll. Von da an wollte ich die Welt kennen lernen», erinnert er sich. «Das Leben war ein Abenteuer.»

 

Als er 18 war, kaufte er sich zusammen mit einem Freund ein altes Auto und dann ging’s ab. Mit drei oder vier guten Freunden bereiste er die Welt mit Rucksack, Motorrad, Landrover und Lkw. Er war in über 50 Ländern in Europa, Asien, Sri Lanka, Afrika, Ägypten. Mal ging es zum Trekking in den Himalaya nach Neapel, Indien, Sri Lanka, mal durch Europa oder Afrika. Zwischendurch organisierte er für Jugendliche ein Segellager in Holland. «Ich habe einen Segelschein und habe mal ein Lager für etwa 80 Jugendliche selbst organisiert», erzählt er. «Das war ein Erlebnis!» Mit Mitte 20 gründete er mit Gleichgesinnten die «Arbeitsgemeinschaft Entwicklungshilfe e.V.» und unterstützte Hilfsprojekte in Westafrika. Aber nicht so wie andere: Paul Stegemann fuhr mit Zwillingsbruder und Freund mit einem Landrover von Mainz nach Sierra Leone an die westafrikanische Elfenbeinküste – Kilometer für Kilometer. Das sei so eine Mischung gewesen aus Hilfsprojekt und Abenteuer, gesteht er. «An diesem Projekt hing unser ganzes Herzblut.» Sie brauchten allein ein Vierteljahr, um durch die Sahara dorthin zu gelangen. In Sierra Leone hatten sie einen guten Kontakt zur Bevölkerung, erlebten schließlich auch einen Putsch mit. «Das hat uns geschliffen und uns für den Rest unseres Lebens geprägt.»

 

Zehn Jahre später fuhr er für die Gesellschaft für bedrohte Völker einen Hilfskonvoi, einen Lkw mit fahrbarem Lazarett, ins Kurdengebiet in den Nordirak. «Dort habe ich gesehen, was Krieg heißt», erinnert er sich. «Überall lagen Tote auf der Straße. Das ist was anderes, als Krieg im Fernsehen zu verfolgen.»

 

Doch sein Leben hat auch eine bürgerliche Seite: Er hat mehrere Berufe, ist Industriekaufmann, Krankenpfleger, war Lehrer für Pflegeberufe, studierte Sozialpädagogik und qualifizierte sich zum Antiaggressivitätstrainer. Vier Jahre war er in Wiesbaden in der Jugendhilfe tätig, arbeitete unter anderem mit straffälligen Jugendlichen. Vor vier Jahren war er maßgeblich beteiligt an der Gründung des «Vereins für Anti-Gewalt- und Soziales Training», der überregional aktiv ist.




Quelle:  www.nnp.de (o.g. Datum)


 
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