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05.01.2006 Nichtraucher-Wettbewerb der Schüler

 

Hadamar. Seit einem Jahr gilt nunmehr ein vollständiges Rauchverbot an hessischen Schulen. Die Gegner und Grundsatzkritiker dieser Maßnahme sind inzwischen verstummt. Die Bilanz kann sich sehen lassen, andere Bundesländer folgen dem hessischen Vorbild, meint Hubert Hecker, Landesbeauftragter für den Nichtraucher-Klassenwettbewerb an der Hadamarer Fürst-Johann-Ludwig-Schule. Offiziell eröffnet wird der fünfte hessenweite Nichtraucher-Klassenwettbewerb 2006 am Montag, 9. Januar, um 11.50 Uhr in der Aula der Fürst-Johann-Ludwig-Schule.

 

Nicht dass es keine Probleme bei der Umsetzung gab und gibt, so Hecker, schließlich seien ein Teil der betroffenen Schüler- und Lehrerpersonen Suchtraucher. Sie versuchten immer wieder, Verbote zu umgehen statt aufzuhören. Das gelte insbesondere für Berufsschulen.

 

Rauchverbot ist ein Erfolg

 

In zweifacher Hinsicht sei das Rauchverbot an Schulen ein Erfolg: Zum einen werden 80 bis 90 Prozent der bisherigen Schulhofraucher/innen davon abgehalten, in der Schulzeit zu rauchen; zum zweiten und wichtigsten: Das Ärgernis der Raucherecken in einer pädagogischen Einrichtung sei endlich beseitigt, rauchende Schüler seien nicht mehr von der Schule legitimiert, den jüngeren Schülern werde kein falsches Signal mehr gegeben und der schulische Präventionsunterricht sei nunmehr widerspruchsfrei eindeutig. «Rauchen ist schädlich. Immer und in jeder Hinsicht».

 

Der Wettbewerb «rauchfreie Klasse» ist ein Mosaikstein des schulischen Präventionsprogramms, um das Nichtraucherbewusstsein zu stärken, damit die Schüler gar nicht erst mit dem Rauchen beginnen. Ziel der Aktion ist es, das Nichtrauchen zu einer bewussten Entscheidung zu machen. Wenn Tina (13) sagt: «Ich finde es ekelhaft, wenn bei Festen und Feiern die Raucher alles vollqualmen. Sogar beim Essen rauchen manche. Auch Passivrauchen macht krank. Ich will niemals mit dem Rauchen anfangen – und auch keinen Passivrauch einatmen», dann ist nach Meinung des Landesbeauftragten Hecker das Lernziel des Wettbewerbs erreicht.

 

Wie läuft die Aktion im Einzelnen ab? Angesprochen für diesen Wettbewerb sind die Klassen ab der fünften Jahrgangsstufe (Hauptschule) und in den sechsten bis achten Klassen, wenn die Rauchverführung beginnt. Denn das Einstiegsalter für Raucherkarrieren liegt zwischen 11 und 14 Jahren. Bei der Aktion müssen die teilnehmenden Schüler/innen persönlich und als Klasse in einem Vertrag festschreiben, dass sie sich fünf Monate vom Glimmstängel fernhalten. Die Einhaltung des Versprechens wird wöchentlich auf einem Kontrollbogen festgehalten und gegebenenfalls auch mit einem Atemluft-Inhalator überprüft.

 

Für den diesjährigen Wettbewerb haben sich mehr als 650 Schulklassen in Hessen angemeldet. Nach fünf Monaten werden die reinen Nichtraucherklassen belohnt. Im letzten Jahr haben immerhin 380 hessische Schulklassen durchgehalten und Preise bekommen: 100 Euro € für den ersten Preis. 110 Nichtraucherklassen wurden 20 Euro €auf ihre Klassenkonten überwiesen. Aber auch die Wenigraucherklassen, also Schulgruppen mit bis zu zehn Prozent Nikotinverführten, haben noch die Chance, bei der Zweitauslosung Preise von jeweils 15 Euro zu gewinnen. Die Endauslosung findet am 23. Juni 2006 in der Fürst-Johann-Ludwig-Schule in Hadamar unter dem Motto «Nichtraucher sind Gewinner. Immer» statt.

 

Mit dem Rauchverbot während der Schulzeit ist der Nichtraucher-Wettbewerb nicht überflüssig geworden, meint Hubert Hecker. Nach nach wie vor werden Kinder und Jugendliche von der Zigarettenindustrie beworben, von rauchenden Stars in den Medien verführt, von Eltern und Erwachsenen als schlechten Vorbildern vollgequalmt. Die Schule halte nun dagegen. Vielleicht könnten das schulische Rauchverbot und dieser Wettbewerb auch Signale dafür sein, dass andere Einrichtungen ebenfalls rauchfrei werden wie zum Beispiel Jugendzentren, Krankenhäuser und letztlich auch Restaurants sowie in Irland, Norwegen, Italien, Spanien und anderen Ländern.

 

Zur Eröffnung des Nichtraucher-Wettbewerbes am 9. Januar werden als Gäste auch die Leitende Schulamtsdirektorin Claudia Engelhardt vom Staatlichen Schulamt Limburg-Weilburg sowie Dr. Beate Zelazny, Leiterin der Abteilung Schule und Gesundheit im hessischen Kultusministerium erwartet. Musikbeiträge sowie Äußerungen von Schülern zum Rauchen und Nichtrauchen gehören ebenfalls zum Programm. (bl)




Quelle:  www.nnp.de (o.g. Datum)


 
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